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Gerhard Zwerenz
Die Verteidigung Sachsens und warum Karl May die Indianer liebte

Sächsische Autobiographie in Fortsetzung | 89. Nachwort

Dies ist eine sächsische Autobiographie als Fragment in 99 Fragmenten. Schon 1813 wollten die Sachsen mit Napoleon Europa schaffen. Heute blicken wir staunend nach China. Die Philosophen nennen das coinci­dentia opposi­torum, d.h. Einheit der Widersprüche. So läßt sich's fast heldenhaft in Fragmenten leben.

  89. Nachwort

Von der Beschneidung bis zur begehbaren Prostata



 

Vorhautentfernung
und das nötige Werkzeug







Hier spricht die Vorhaut. Seit dem Beschluss des Kölner Landgerichtes bin ich das Wort des Jahres 2012. Über mich wird mehr gestritten als über Euro und Angela Merkel zusammen. Beim Talk und in den knapp verbliebenen Poli­tischen Magazinen lasse ich die Klassiker Schuldenfrage, Inflation, Deflation, Atom-Ausstieg und Atomkrieg weit hinter mir. Mein Kennbegriff lautet Beschneidung – das n ist wichtig, sonst hieße es Bescheidung. Das war die früher gültige Parole von 1945 bis 1990. Seither sind wir nichts weniger als bescheiden, sondern voll da. Die Beschnei­dung wollen wir eigentlich auch nicht. Da spricht das Kölner Land­gericht dem deutschen Volk aus der Seele. Der deutsche Soldat als Vorhut marschierte hinter seiner Vorhaut durch die eroberten Länder bis ihm die Feinde das Haken­kreuz brachen. Die Beschneidung ist also eine religiöse Frage. Ursprünglich waren die Christen dafür, dann dagegen, heute sind sie immer noch für sich dagegen, aber auch dafür, weil Islam und Judentum dafür sind und sich zwar von ihren Vorhäuten, nicht aber von ihren vor­geschicht­lichen Glaubens­rich­tungen trennen mögen. Dabei gäbe es gute Gründe. In der Eiszeit war die Vorhaut als wärmender Mantel gegen Erfrie­rungs­risiken tabu. Noch weiter zurück diente sie als unver­zicht­barer Schutz beim Herum­tollen auf den Bäumen. Kein Affe mag blank­ziehen, wenn der nächste rissige Ast die Eichel einreißt. Histo­risch betrachtet geriet die Vorhaut in die klima­tische Zweiteilung. War dem Menschen auf dem Baum das männliche Etui als Schutz­hülle nicht unlieb, geriet es in heißen Wüsten­lände­reien zum Ärgernis, weil sich unterm Haut­lappen bei Wasser­mangel hygieni­sche und medizinische Unbill einstellte, wogegen Gott helfen sollte, der zugleich als Schöpfer des Menschen dafür Verant­wortung trug. Warum aber schuf Gott den Menschen mit statt ohne Vorhaut? Das Rät­sel wäre heut­zutage in der Millionärs­runde bei Günther Jauch gewiss zu lösen, zu Zeiten Alter Testa­mente ent­schied man sich strikt biblisch – Abraham, wird über­liefert, ent­fernte das Stückchen Haut per Axt – was der Risiken wegen nicht empfohlen werden kann, wer will schon den im Baumarkt feilgebotenen Produkten blind vertrauen – die Axt im Haus erspart den Zimmer­mann, nicht unbe­dingt den Chirurgen. Inzwischen zählt die antike Frage zur post­modernen Kultur – Abtei­lung Design. Sieht das Glied, altlexikalisch Rute, volkstümlich Schwanz, gebildet Penis bzw. Phallus genannt, mit oder ohne Jäckchen schöner aus? So gerät die biblisch-medi­zini­sche Operation ins Ressort der Ästhe­tik, wo Ansichten regieren, über die es heißt: »De gustibus non est disput­andum«, was nur zur Hälfte stimmt, wie das Kölner Land­gericht konstatierte. Es wird gestritten, dass die Köpfe rauchen wie die Colts im Western. Die Dimen­sion der Pimmel-Präsen­tation wirft immer neue Fragen auf. Ist Gott selber beschnit­ten? Wenn ja, wer führte es aus? Endlich der Jesus-Komplex. Als gebürtiger Jude ist Jesus, zwar von Gott gezeugt, von Mensch beschnit­ten worden. Doch was geschah mit seinem praeputium? Es gibt reliquienüberliefert sage und schreibe »13 praeputia Christi«, die zum bestgehüteten Schatz der Kirche gehören. Wie ist die Ver­mehrung möglich?

Das ewige hin und her bei der Kernfrage Vorhaut ab oder an, unter dem Aspekt der Ent­wicklungs­geschichte des Menschen betrach­tet, ent­spricht exakt Nietzsches Postulat von der ewigen Wiederkehr des Gleichen und zählt als Phäno­men zum Wesens­gehalt west­licher Kultur wie ver­gleichs­weise der Umzug des BND von Pullach in die Ber­liner Chaussee­straße, wo der mil­liarden­teure Hoch­haus-Neubau schon aus stilis­tischen Gründen die still­gelegten Ost­berliner Stasi-Hoch­bauten in den Schatten stellen muss, schon um den Unterschied zwischen geheim­dienst­licher Demo­kratie und Dik­tatur zu demon­strieren. Außer­dem ist die BND-Baustelle so groß wie 35 Fußball­felder, die Stasi in der Normannen­straße brachte es kaum auf die Hälfte. Was zählt ist das Pro und Contra im ewigen Wechsel. Das gilt auch für histo­rischen Dimen­sionen wie die sechs Deutsch­länder seit 1871: Kaiser­reich, Weimarer Repu­blik, Drittes Reich, Bonner Repu­blik, Deutsche Demo­krati­sche Repu­blik, Ber­liner Repu­blik. Alle sechs Formate fordern die ewige Ab­folge von ja und nein, Akzep­tanz und Feind­schaft, Aufstieg und Ab­schwung – usw.
  Wir kommen zurück zur Beschneidung, soweit wir sie verließen. Der öffent­liche Diskurs in den Medien öffnet wissens­durstigen Frage­stellern das Herz, bzw. die Hose, und das liest sich im Internet dann so:
  »Wie schafft man es, die Vorhaut beim erigierten Penis so weit nach hinten zu rollen, damit man keine Vorhaut mehr sieht? Das hört sich jetzt kompliziert an, aber ich meine damit: z.B. bei Porno­stars (habe das auch schon öfter bei Privatleuten gesehen), da sieht man nur die Eichel und die Vorhaut ist soweit zurückgezogen, so dass man keine richtige Vorhaut mehr sieht. Bei mir ist das so, dass die Vorhaut sich hinter dem Eichel­ansatz ›sammelt‹. D.h. dass da noch so ein ›Klumpen‹ Vorhaut ist, wenn du ver­stehst, was ich meine). Naja, auf jeden Fall würde ich das gern wissen, weil ich finde so einen Schwanz viel schöner). Jemand hat mir mal gesagt, dass die alle beschnitten seien?
  Kasse zahlt aber bei solchen Wünschen nicht, habe ich gehört …«
  Soviel zum offenbar höchst aktuellen Thema im Netz, in Fernsehen und Zei­tungen. Doch die Vor­fahren waren auch nicht maul­faul. Stritten sich um eine ganze Anzahl abge­schnit­tener heiliger Vor­häute, auf­bewahrt in mehreren Kirchen. Unklar blieb, ob Christus in »voller Integrität«, also mit Präputium oder ohne auf­erstanden sei, »ohne« sei aber »schöner«, so wurde ein »fleischerner Verlo­bungs­ring« daraus, und nach dem Welt­untergang werden die kostbaren Ver­lobungs­ringe im Himmel für die Ewig­keit aufbe­wahrt. Nachfrage: Wie ist die Menge an Vor­häuten zu erklären? Ein Bischof Rocco erteilte die zünf­tige Auskunft, dass »Gott in seiner All­macht bewirkt habe, dass dasselbe Präpu­tium zu gleicher Zeit an verschie­denen Orten gezeigt werden könne!«
  Soviel zur histo­rischen Heilig­keit. Kurz vor dem künftigen Welt­untergang kehren wir zur Mutter Erde zurück.




Begehbare Prostata in Darmstadt | Gesamttext per Klick


Die im 79. Nachwort abge­bildete »begehbare Prostata« – 2,30 m hoch und 4,80 m lang – dient in Darmstadt der öffent­lichen medi­zinischen An­schauung und Auf­klärung. Die Unkennt­nis über das Organ ist so groß wie die Angst der Männer vor einer Prostata-Opera­tion, der sich mehr und mehr auch junge Männer zu unter­ziehen haben, eine hyper­trophierte Vor­steher­drüse ist schon lange keine Alt-Herren-Krank­heit mehr. In Frank­reich hatte Niki de Saint Phalle neben ihren riesigen Frauen-Figuren, den Nanas, auch eine über­dimen­sionale anatomisch korrekte Vagina geschaffen, Darm­stadt präsen­tiert das exakt gestaltete maskuline Organ. Medi­zinisch notwendige Unter­suchungen häufen sich zugleich mit diffusen Befürch­tungen. Die Diagnosen werden zwar zuverlässiger, doch die Kosten eskalieren, weil von Jahr zu Jahr mehr jüngere Leute einbezogen werden müssen. Die Brustkrebs- und Pros­tata-Karzinom-Fälle steigen stetig, betroffen sind Zeugung, Fort­pflanzung und Aufzucht. Deutet sich da eine allgemeine Mensch­heits­däm­merung an? Ver­schiedene Kampagnen und Aktionen versuchen seit einiger Zeit gegen­zusteuern. Am 10.5.2012 berichtete die FAZ (regional) vom Zweiten Jugend­gesund­heits­tag – knapp 600 Teilnehmer. Am Holz-Penis wird Mädchen und Jungen demonstriert, wie man verhütet. Was aber, wenn sie das als Erwachsene konsequent fortsetzen? Schaffen Sarrazins Deutsche sich da in der Tat gehorsam ab? Alle Aufklärung lebt von der Macht der Sprache. Redet sie irre oder klug? Die Situation ist fast so wahn­witzig wie in Poli­tik und Philosophie.


FAZ vom 10.5.2012


Im 79. Nachwort druckten wir die Begehbare Pros­tata von Darmstadt aus der dortigen Informations­schrift ab, allerdings ohne den beglei­tenden Auf­klärungs­text, auf den wir hier dankend nach­träglich ver­weisen, weil die Sorge und Angst des Mannes um sein Geschlecht der Minde­rung bedarf. Schließ­lich widmete Martin Heidegger dem Begriff Angst einen Groß­teil seiner Philo­sophie und unsere hoch­intel­ligente auf­geklärte Auf­klärerin Hannah Arendt verfiel ihrem unbe­schnittenen Professor in einer so heftigen Romanze, dass offenbar nur wir Blochianer nüchtern genug bleiben, Heideggers Prostata als mate­rielle Basis der gren­zen­los stürmi­schen Liebe ins Spiel zu bringen wagen können.

  

Martin Heidegger und Hannah Ahrend: Wo die junge Liebe hinfiel


Im 79. Nachwort heißt es: »Ingrid fand eine Meldung, die Volks­krankheit der ver­größerten Prostata sei, so behaupten israelische Mediziner, Folge der Entwicklung vom Vier- zum Zweibeiner. Tribut für den auf­rechten Gang also.« Sollte dies tat­sächlich zutreffen, erhöht es nur unseren spe­ziellen Pes­simismus. In Kopf und Bauch steht auf Seite 111 der Satz: »Geschichte verstehe ich als Entwicklung zu Tod und Untergang.« Das Buch erschien 1971, da wusste man noch nichts vom Risiko für die Pros­tata durch den aufrechten Gang. Die kurze ana­tomische Strecke von der Vorhaut zur Pros­tata kann tatsächlich ein wenig nach­denklich, wo nicht melan­cholisch stimmen. Da wir jedoch Ernst Bloch als den optimis­tisch-optimalen Gegenpol zu Heidegger betrachten, darf er den Schreck­gespens­tern und Monstern mit den geeigneten Mitteln, nein Medi­kamenten entgegentreten.
  In unserem Buch Sklavensprache und Revolte berichtet Ingrid in ihrem Kapitel 1977: Die Trauerfeier nicht nur über die Beerdigung, an der allerlei stock­nüchterne wie sinnlos besoffene Trauer­gäste teilnahmen und die Diffe­renzen etwa zwischen Unseld und Dutschke sich zu penetranten Miss­klängen verdichteten. Einmontiert in die Tübinger Friedhofszenen ist die Story von Blochs Prostata-Operation 1949 in New York: »Ernst lag in einem Vierbettzimmer, Kranksein in den USA ist teuer.
  Bloch unterhielt noch Jahrzehnte danach die Leute durch die Wiedergabe der äußerst sonderbaren Verhaltens­weisen seiner Mit-Patienten. Einer rief in kurzen Abständen immer wieder: ›I will soup!‹ – Ich will Suppe! Der andere beklagte stündlich unter Tränen den Verlust einer Niere, der dritte war Grieche, und mit ihm versuchte sich der humanistisch gebildete Ernst zu verständigen, was nur in Ansätzen gelang. Einer sprach neu- der andere altgriechisch.
  Die Operation, bei örtlicher Betäubung vorgenommen, lähmte vorübergehend den Unterleib des Philosophen, jedoch nicht Kopf und Zunge. So gab er während des Eingriffs dem Arzt ein Privatissimum in alt­ägyptischer Medizin. Der Doktor sagte nachher zu Karola, solche Patienten wünsche er sich und überhaupt sei ihm so ein Mensch noch nie unters Messer gekommen.«
  Wir erkennen, das Verhalten des Mannes zu seiner Pros­tata ist höchst variabel. Zwar erschreckt sie uns als Strafe für aufrechten Gang. Wir armen Zwei­beiner. Und warum nur die Herren? Die Damen haben ihre ganz eigenen Schwach­stellen mit Brust und Uterus. Karzinome hier wie dort. Arthur Koestler arg­wöhnte, die Menschheit sei im Fort­bestand gefährdet, weil die Kinder wegen ihrer immer umfäng­licheren Schädel den Geburts­kanal spreng­ten. Wir erblicken eher in der hyper­trophen, auf Wachstum verses­senen Vor­steher­drüse die Ursache künf­tigen Unter­gangs. Die Strafe des Schöpfers für den auf­rechten Gang? Da tröstet uns ein Patient namens Ernst Bloch, der seinem Chirur­gen während des nicht besonders erhei­ternden Eingriffs etwas so Nütz­liches wie Schönes erzählt.
  Der Philosoph hatte freilich gut reden. Sein Paradigma vom aufrechten Gang bezieht sich nicht primär auf die bio­logisch-anthro­polo­gischen Fakten, sondern vor allem auf Haltung und Charakter. So oft aber kommt derlei nicht vor als dass es den Bestand der Menschheit gefährden könnte.
  Ausgefuchste Textkonsumenten bemerken gewiss unsere Inkonsequenz. Das hier vorliegende Nachwort beginnt als Monolog der Vorhaut, die immer etwas vorlaut ist und löst sich danach im pluralistischen Stimmen­gewirr auf. In der Tat wollten wir mit einem Exempel von Blochs Gesprächskunst enden, der welt­erfahrene, weise Optimist bril­lierte selbst noch während einer Operation, spendete Wissen, Trost und Freude. Das Verfahren ist auch dem Islam nicht unbekannt. Dem Knaben wird die Beschnei­dung zum öffentlichen Familienfest ausgestaltet, bei dem er im Mittelpunkt steht, was ihm über Schmerz und Verlust hinweg­helfen mag. So eine bewährte Kommuni­kations-Methode, die glatt von Habermas stammen könnte, zählte er zu den alten Glaubenslehrern. Beistand wird auch einem promi­nenten Krebs­patienten zuteil. Dem urwüchsig-boden­ständigen rhein­ländi­schen CDU-Abge­ordneten Wolfgang Bosbach widmet der aufmerksame Spiegel am 27. August 2012 und noch zur Ferien­zeit vier Seiten voller Zuwendung mit Fotos vom Aller­feinsten. Artikel-Über­schrift: Viel Zeit bleibt nicht mehr – es geht um Bosbachs un­heilbar bös­artige Pros­tata-Erkran­kung, die der Politiker mit fröh­lichem Stoizismus erträgt. Wir verstehen, kein Grund zu ver­zweifeln, selbst wenn Bruder Tod die Sense schärft. Hoffentlich wünscht sich nun in blinder Öffent­lichkeit­sgier keiner ein Karzinom in die Prostata, um in die Unend­lichkeit der Spiegel-Welt ein­gehen zu dürfen.

   Julius Hackethal
Keine Angst vor Krebs




Riet von Prostata-Operation ab,
dabei kann Haustier
zum Raubtier werden




Bosbach, obwohl kein Kind von Traurigkeit, gibt sich doch etwas melancholisch, hätte viel­leicht noch Minister oder Bundes­kanzler werden können, zählt nun zur Schar ausgemusterter CDU-Prominenter. Steckt etwa Angela dahinter? Ist die immense Zunahme von Brustkrebs ein gött­licher Hinweis an die moderne Frau, es den tapfren einbrüstigen Amazonen aus der Mytho­logie gleichzutun? Da die Männer post­heroisch wurden, sollen die Weiber sich prä­histo­risch rüsten? Das ließe sich indivi­dueller deuten: Wenn der Mensch, wie Hobbes sagt, des Menschen Wolf ist, kann er auch des Menschen Krebs sein, flüstert's zwischen Spree, Isar und Rhein. Merkel ist als weltweit anerkannt stärkste Amazone zugleich stärkste Femi­nistin, die alle Über­menschen­männer abräumt. Ganz ohne Vorhaut und Pros­tata kraft eigener Power, das Urbild der protes­tantischen Werwölfin aus dem gefürchteten wilden Osten. Dabei ist sie, soweit wir sehen können, keine ein­brüstige Amazone und stammt ganz normal unbe­schnitten aus Hamburg an der Elbe.
Gerhard Zwerenz    10.09.2012    Druckansicht  Zur Druckansicht - Schwarzweiß-Ansicht    Seite empfehlen  Diese Seite weiterempfehlen

 

 
Gerhard Zwerenz
Serie
  1. Wie kommt die Pleiße nach Leipzig?
  2. Wird Sachsen bald chinesisch?
  3. Blick zurück und nach vorn
  4. Die große Sachsen-Koalition
  5. Von Milbradt zu Ernst Jünger
  6. Ein Rat von Wolfgang Neuss und aus Amerika
  7. Reise nach dem verlorenen Ich
  8. Mit Rasputin auf das Fest der Sinne
  9. Van der Lubbe und die Folgen
  10. Unser Schulfreund Karl May
  11. Hannah Arendt und die Obersturmbannführer
  12. Die Westflucht ostwärts
  13. Der Sänger, der nicht mehr singt
  14. Ich kenne nur
    Karl May und Hegel
  15. Mein Leben als Prophet
  16. Frühe Liebe mit Trauerflor
  17. Der Schatten Leo Bauers
  18. Von Unselds Gegner zu Holtzbrincks Bodyguard
  19. Karl May Petrus Enzensberger Walter Janka
  20. Aus dem Notizbuch eines Ungläubigen
  21. Tanz in die zweifache Existenz
  22. General Hammersteins Schweigen
  23. Die Pleiße war mein Mississippi
  24. Im Osten verzwergt und verhunzt?
  25. Uwe Johnson geheimdienstlich
  26. Was fürchtete Uwe Johnson
  27. Frühling Zoo Buchmesse
  28. Die goldenen Leipziger Jahre
  29. Das Poeten-Projekt
  30. Der Sachsenschlag und die Folgen
  31. Blick zurück auf Wohlgesinnte
  32. Sächsische Totenfeier für Fassbinder (I)
  33. Sächsische Totenfeier für Fassbinder (II)
  34. Brief mit Vorspann an Erich Loest
  35. Briefwechsel mit der Welt der Literatur
  36. Die offene Wunde der Welt der Literatur
  37. Leipzig – wir kommen
  38. Terror im Systemvergleich
  39. Rachegesang und Kafkas Prophetismus
  40. Die Nostalgie der 70er Jahre
  41. Pauliner Kirche und letzte Helden
  42. Das Kickers-Abenteuer
  43. Unser Feind, die Druckwelle
  44. Samisdat in postkulturellen Zeiten
  45. So trat ich meinen Liebesdienst an …
  46. Mein Ausstieg in den Himmel
  47. Schraubenzieher im Feuchtgebiet
  48. Der Fall Filip Müller
  49. Contra und pro Genossen
  50. Wie ich dem Politbüro die Todesstrafe verdarb
  51. Frankfurter Polzei-buchmesse 1968
  52. Die Kunst, weder Kain noch Abel zu sein
  53. Als Atheist in Fulda
  54. Parade der Wiedergänger
  55. Poetik – Ästhetik und des Kaisers Nacktarsch
  56. Zwischen Arthur Koestler und den Beatles
  57. Fragen an einen Totalitarismusforscher
  58. Meine fünf Lektionen
  59. Playmobilmachung von Harald Schmidt
  60. Freundliche Auskunft an Hauptpastor Goetze
  61. Denkfabrik am Pleißenstrand
  62. Rendezvous beim Kriegsjuristen
  63. Marx, Murx, Selbstmord (der Identität)
  64. Vom Aufsteiger zum Aussteiger? (I. Teil)
  65. Vom Aufsteiger zum Aussteiger? (II. Teil)
  66. Der Bunker ...
  67. Helmut auf allen Kanälen
  68. Leipzig anno 1956 und Berlin 2008
  69. Mit Konterrevolutionären und Trotzkisten auf dem Dritten Weg
  70. Die Sächsischen Freiheiten
  71. Zwischen Genossen und Werwölfen
  72. Zur Geschichte meiner Gedichte
  73. Poetenladen: 1 Gedicht aus 16 Gedichten
  74. Der Dritte Weg als Ausweg
  75. Unendliche Wende
  76. Drei Liebesgrüße für Marcel
  77. Wir lagen vor Monte Cassino
  78. Die zweifache Lust
  79. Hacks Haffner Ulbricht Tillich
  80. Mein Leben als Doppelagent
  81. Der Stolz, ein Ostdeutscher zu sein
  82. Vom Langen Marsch zum 3. Weg
  83. Die Differenz zwischen links und rechts
  84. Wo liegt Bad Gablenz?
  85. Quartier zwischen Helmut Schmidt und Walter Ulbricht
  86. Der 3. Weg eines Auslandssachsen
  87. Kriegsverrat, Friedensverrat und Friedenslethargie
  88. Am Anfang war das Gedicht
  89. Vom Buch ins Netz und zur Hölle?
  90. Epilog zum Welt-Ende oder DDR plus
  91. Im Hotel Folterhochschule
  92. Brief an Ernst Bloch im Himmel
  93. Kurze Erinnerung ans Bonner Glashaus
  94. Fritz Behrens und die trotzkistische Alternative
  95. 94/95 Doppelserie
  96. FAUST 3 – Franz Kafka vor Auerbachs Keller
  97. Rainer Werner Fassbinder ...
  98. Zähne zusammen­beißen ...
  99. Das Unvergessene im Blick
    1. Nachwort
Nachworte
  1. Nachwort
    siehe Folge 99
  2. Auf den Spuren des
    Günter Wallraff
  3. Online-Abenteuer mit Buch und Netz
  4. Rückschau und Vorschau aufs linke Leipzig
  5. Die Leipziger Denkschule
  6. Idylle mit Wutanfall
  7. Die digitalisierte Freiheit der Elite
  8. Der Krieg als Badekur?
  9. Wolfgang Neuss über Kurt Tucholsky
  10. Alter Sack antwortet jungem Sack
  11. Vor uns diverse Endkämpfe
  12. Verteidigung eines Gedichts gegen die Gladiatoren
  13. Parademarsch der Lemminge und Blochs Abwicklung
  14. Kampf der Deserteure
  15. Fritz Bauers unerwartete Rückkehr
  16. Der Trotz- und Hoffnungs-Pazifismus
  17. Als Fassbinder in die Oper gehen wollte
  18. Was zum Teufel sind Blochianer?
  19. Affentanz um die 11. Feuerbach-These
  20. Geschichten vom Geist als Stimmvieh
  21. Von Frankfurt übern Taunus ins Erzgebirge
  22. Trotz – Trotzalledem – Trotzki
  23. Der 3. Weg ist kein Mittelweg
  24. Matroschka –
    Die Mama in der Mama
  25. Goethe bei Anna Amalia und Herr Matussek im Krieg
  26. Der Aufgang des Abendlandes aus Auerbachs Keller
  27. Jan Robert Bloch –
    der Sohn, der aus der Kälte kam
  28. Das Buch, der Tod und der Widerspruch
  29. Pastor Gauck oder die Revanche für Stalingrad
  30. Bloch und Nietzsche werden gegauckt ...
  31. Hölle angebohrt. Teufel raus?
  32. Zwischen Heym + Gauck
  33. Von Marx über Bloch zu Prof. Dr. Holz
  34. Kafkas Welttheater in Auerbachs Keller
  35. Die Philosophenschlacht von Leipzig
  36. Dekonstruktion oder Das Ende der Ver­spä­tung ist das Ende
  37. Goethes Stuhl – ein Roman aus Saxanien
  38. Meine Weltbühne im poetenladen
  39. Von Blochs Trotz zu Sartres Ekel
  40. Die Internationale der Postmarxisten
  41. Dies hier war Deutschland
  42. Kopfsprünge von Land zu Land und Stadt zu Stadt
  43. Einiges Land oder wem die Rache gehört
  44. Schach statt Mühle oder Ernst Jünger spielen
  45. Macht ist ein Kriegszustand
  46. Dekonstruktion als Kriminalgeschichte I
  47. Damals, als ich als Boccaccio ging …
  48. Ein Traum von Aufklärung und Masturbation
  49. Auf der Suche nach der verschwundenen Republik
  50. Leipzig am Meer 2013
  51. Scheintote, Untote und Überlebende
  52. Die DDR musste nicht untergehen (1)
  53. Die DDR musste nicht untergehen (2)
  54. Ein Orden fürs Morden
  55. Welche Revolution darfs denn sein?
  56. Deutschland zwischen Apartheid und Nostalgie
  57. Nietzsche dekonstruierte Gott, Bloch den Genossen Stalin
  58. Ernst Jünger, der Feind und das Gelächter
  59. Von Renegaten, Trotzkisten und anderen Klassikern
  60. Die heimatlose Linke (I)
    Bloch-Oper für zwei u. mehr Stimmen
  61. Die heimatlose Linke (II)
    Ein Zwischenruf
  62. Die heimatlose Linke (III)
    Wer ist Opfer, wer Täter ...
  63. Die heimatlose Linke (IV)
    In der permanenten Revolte
  64. Wir gründen den Club der
    heimatlosen Linken
  65. Pekings große gegen Berlins kleine Mauer
  66. Links im Land der SS-Ober­sturm­bann­führer
  67. Zweifel an Horns Ende – SOKO Leipzig übernimmt?
  68. Leipzig. Kopfbahnhof
  69. Ordentlicher Dialog im Chaos
  70. Büchner und Nietzsche und wir
  71. Mit Brecht in Karthago ...
  72. Endspiel mit Luther & Biermann & Margot
  73. Die Suche nach dem anderen Marx
  74. Wer ermordete Luxemburg und Liebknecht und wer Trotzki?
  75. Vom Krieg unserer (eurer) Väter
  76. Wohin mit den späten Wellen der Nazi-Wahrheit?
  77. Der Feind ist in den Sachsengau eingedrungen
  78. Die Heldensöhne der Urkatastrophe
  79. Die Autobiographie zwischen
    Schein und Sein
  80. Auf der Suche nach der verlorenen Sprache
  81. Atlantis sendet online
  82. Zur Philosophie des Krieges
  83. Deutsche, wollt ihr ewig sterben?
  84. Der Prominentenstadl in der Krise
  85. Der Blick von unten nach oben
  86. Auf der Suche nach einer moralischen Existenz
  87. Vom Krieg gegen die Pazifisten
  88. Keine Lust aufs Rentnerdasein
  89. Von der Beschneidung bis zur
    begeh­baren Prostata
  90. Friede den Landesverrätern
    Augstein und Harich
  91. Klarstellung 1 – Der Konflikt um
    Marx und Bloch
  92. Bloch & die 56er-Opposition zwischen Philo­sophie und Verbrechen
  93. Der Kampf ums Buch
  94. Und trotzdem: Ex oriente lux
  95. Der Soldat: Held – Mörder – Heiliger – Deserteur?
  96. Der liebe Tod – Was können wir wissen?
  97. Lacht euren Herren ins Gesicht ...
  98. Die Blochianer kommen in Tanzschritten
  99. Von den Geheimlehren der Blochianer
Aufsatz