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Gerhard Zwerenz
Die Verteidigung Sachsens und warum Karl May die Indianer liebte

Sächsische Autobiographie in Fortsetzung | Folge 71

Dies ist eine sächsische Autobiographie als Fragment in 99 Fragmenten. Schon 1813 wollten die Sachsen mit Napoleon Europa schaffen. Heute blicken wir staunend nach China. Die Philosophen nennen das coincidentia oppositorum, d.h. Einheit der Widersprüche. So läßt sich's fast heldenhaft in Fragmenten leben.

71

Zwischen Genossen und Werwölfen

Ingrid und Gerhard Zwerenz
Ingrid und Gerhard Zwerenz, Leipzig 1954

Vom Filosofen aufgefordert, darüber nachzudenken, was Sklavensprache sei, dachte ich dreißig Jahre lang ein wenig nach.

Der größte Wurf ist die Lyrik. Du bist ganz auf dich gestellt. Als Willy Brandt am Warschauer Getto in die Knie ging, zeigte er das Gesicht der Toten als Gedicht vor. Auf den Knien ohne Knie­fall. Daheim wurde es ihm verübelt. Sie bevor­zugen die Prosa der Schlächter.
Ich liebe die Soldaten, die das Gewehr wegwerfen, Opfer, die auf Rache nicht sinnen, Vertriebene, die keinen anderen vertreiben wollen, Techniker, die sich weigern, den Tod zu erbauen, Politiker, die keine Grenzen verändern wollen. Mir sind unsere Staaten zu verlogen großkotzig, die Staatskirchen empfinde ich als Beleidigung der menschlichen Logik, an den Parteien miss­fallen mir die Politiker mit ihren Dummen­fang­gesichtern. Wäre ich jünger, gründete ich eine Partei der Vernünftigen mit einer Hymne aus viel­stimmigem Gelächter.
Vor Jahren begann ich Gedichte über Sklavensprache zu schreiben. Zu meiner Verwunderung wurden sie bei öffent­lichem Vortrag mit größtem Applaus aufgenommen. Ich trat damit nur selten an, zweimal im Jahr, wenn eine Band zur Hand war, das steigert die Wirkung. Es liegt, glaube ich, an der Mischung von Sar­kasmus und Liebe. Wir werden gezwungen, Sklaven­sprache zu sprechen. Wir leben auf, verlernen wir sie. Unser Leben, unsere Kultur, Kunst, Politik, Wirtschaft, Publizistik, all das ist gefälscht, und indem wir nicht dar­wider­sprechen und widerstehen, fälschen wir uns mit ein. Was zu wider­rufen uns Lust bereitet. Am meisten gefiel mir, dass verstanden wird, die Sklaven­sprache kennt Dialekte und Idiome, die werden in West wie Ost gesprochen. Im Kern sind es dieselben Kräfte, die dazu zwingen, und dieselben, die sich nicht zwingen lassen wollen. Als ein Kritiker schrieb, diese Gedichte seien meine kurz­gefasste Anleitung zur indivi­duellen Revolte, fühlte ich mich verstanden.
Vom Filosofen aufgefordert, darüber nachzudenken,
was Sklavensprache sei, dachte ich dreißig Jahre
lang ein wenig nach. Immer dann, wenn die Geschichte
ein wenig pausierte, erkannte ich beschämt:

Ich selbst war es, der in den vorangegangenen
schweren Zeiten, bevor die Geschichte ein wenig
pausierte, die Sprache zurechtgebogen hatte, auf
dass sie mir nicht die blutende Wunde Wahrheit aufrisse.

Ja, ich bog die Sprache zu eleganten Illuminationen
zurecht, und ihre wundervollen tausendgesichtigen
Formen wellten wie Haar das Haupt der Gestalten, die
ich als Kunstfiguren ins öffentliche Leben entließ.
Ich wollte nie etwas anderes sein als das Kind, das die Nacktheit des Kaisers ausruft. Der Fehler der Erwachsenen besteht darin, dass sie darüber schockiert innehalten, statt das Kind weiter seine Wahrheit verkünden zu lassen. Es hätte noch zu sprechen von der wildblühenden Poesie seiner Sicht, von der Wahrhaftigkeit dessen, was es erblickt.
Und trotzig, wer weiß, warum, sage ich: Ich bin Kommunist. Irgendwo wird es schon noch einen geben. Und vielleicht noch einen, und so wachsen wir der Erde entgegen. Und nicht weniger trotzig, an Stalin denkend, sage ich: Ich bin Antikommunist, doch das wurde ich erst in den anschließenden Jahren, als ich studierte und meinen Kopf zu gebrauchen lernte.
Zurückblickend auf Kindheit und Jugend, auf Krieg und ersten Nachkrieg, erkenne ich verwundert, ich habe aus dem Bauche gelebt, vielleicht deshalb überlebt. Wer studiert hat, macht sich eine falsche Vorstellung von der Welt. Der Mensch lebt vom Brot, denn indem er isst, erhält er sein Leben. Erst wenn er genug zu essen hat, entdeckt er die Kultur. Ich wusste lange nicht, was das sein soll. Im Rückblick erinnere ich die ersten dreißig Jahre meines Daseins als eine Abfolge von Bildern. Sie sind schön und leuchtend, grell und mörderisch. Gestalten sehe ich vor mir wie aus der Bibel. Die Vorfahren lebten wie wir heute, die Bibel erzählt von ihren Schrecknissen und Hoffnungen. Um sich zu entlasten, erfanden sie sich die höhere Instanz eines Gottes, dem sie die Gründe für ihre Grausamkeiten und Schönheiten, für Liebe, Zorn, Hass, Verrat zuschieben.
Keiner von uns will es gewesen sein. Jeder handelte im guten Glauben. Solange ich zurück­denken kann, sah ich immer Menschen, die glaubten. Eine vage Erin­nerung an gläubige Kommunisten und Sozia­listen drängt sich auf. Gläubige National­sozialisten marschieren vorüber. Nach dem Kriege wechselten Stali­nisten, Maoisten, Chruschtscho­wianer, Breschne­wisten und Gorbatscho­wianer einander ab. Andere wollen das Deutsche Reich restau­rieren. In den Kirchen bilden sich funda­mentalistische Glaubens­gruppen. Auch ich besitze einen Glauben. Meine Haut ist die Grenze, die feindlichen Armeen den Einmarsch absperrt. Für Waffenlose steht die Tür offen bis ins Herz.
Ja, ich habe schön gesprochen, wo ich hätte ganz
einfach sprechen müssen. Ich verkaufte bunte Luft-
Ballons und wußte, bald würden sie platzen. Ich
verfaßte stromlinienförmige Kreationen. Ich schönte.

Ich begab mich in Abhängigkeiten, indem ich meine
Worte zu Diplomaten ernannte und meine Sätze zu
goldbetreßten Majestäten. Jede meiner Silben trug
ein goldenes Komma im Tornister. Ich schmückte.

Aber man wird doch noch durch die Blume sprechen
dürfen, entschuldigte ich mich, notfalls, ertappt,
mit dem offen zur Schau gestellten guten Gewissen
des Mannes mit dem notorisch schlechten Gewissen.
Soeben ist aus Sachsen zu erfahren, die Leipziger Volkszeitung druckt eine Erich-Loest-Erzählung in Serie ab, Titel: Der Wäschekorb. Unser aufmerk­samer Hartwig Runge / Ingo Graf ist auf dem Posten und mailt ein Stück aus der 14. Folge. Darin bedauert Loest ironisch schnalzend die Abwesenheit von Schrift­stellern auf einem Linken-Parteitag in Cottbus: „Kein Kant, kein Neutsch, nicht mal die Dahn oder Zwerenz …“ Zwar nahm ich nie in meinem Leben am Parteitag irgendeiner Partei teil, doch in Cottbus trat ich als Traum­tänzerin auf:
Collage
Also wenn es mir hier zu warm wird, da ziehe ich einfach alles aus und mach dem Erich einen Antrag
  Also wenn es mir hier zu warm wird,
da ziehe ich einfach alles aus und mach
dem Erich einen Antrag

Aber man kann doch nicht immer gleich mit der
Haustür in die Hütte fallen, deklamierte ich,
aus dem Vollen schöpfend, abhebend vom Konto
der Bank für gegenseitige allgemeine Entschuldigungen.

Aber es gab auch Zeiten, da durften wir kein Wort
äußern. Auch ein Flüstern wurde schon bestraft.
Ein angedeutetes Murren kostete ein ganzes Jahr.
In diesen Jahren lernten unsere Blicke töten.

Aber es gab auch Zeiten, in denen wir uns verstanden,
weil wir uns von Tarnung zu Tarnung halfen und
verständigten. Wir Sklaven sprachen wie Sklaven.
Zur Täuschung der Herrschaft. Vorbereitend die Revolte.


In diesen Zeiten waren wir genau und gut und wahrhaftig.
Denn die Sklavensprache derer, die es nicht mehr
sein wollen, signalisiert den Zeitpunkt des Aufstands.
Wie aber wollen wir zueinander sprechen nach dem Sieg?

Meine Sünden sind: Manchmal sprach ich
mit geborgten Worten. Ich erbrach meine
Bibliotheksfrüchte. Mit hohlen Worten
predigte ich einen Glauben.

An den ich selbst, weil zu klug, nicht
glaubte. Oder ich glaubte, weil zu
dumm, daran. Oder ich ließ mich einfach
engagieren von den Kirchengöttern.
Als 1978 die erste kürzere Fassung meines Bändchens Das Großelternkind erschien, hieß es in der Presse: „Zwerenz' autobiographische Berichte sprechen die elementaren Bedürfnisse, die sonst verdrängt und von Hemmungen niedergehalten werden, ohne Rücksicht aus …“ (Frankfurter Allgemeine Zeitung) „Wer solche Sätze schreibt, wer in wenigen Worten soviel Bedenkenswertes aus einem alten Schrank herausholt, der ist ein Dichter. Auch wenn dieser Gerhard Zwerenz nur ein ganz gewöhnlicher Schriftsteller sein will.“ (Süddeutsche Zeitung) „Gerhard Zwerenz ist ein Vollblutschreiber. Die Geschichten des Buches ›Das Großelternkind‹ sind gefüllt mit Wirklichkeit und voller Sinnlichkeit. Sie packen den Leser durch die Intensität der Erlebniswelt des Kindes, das Zwerenz einmal war. Sie sind poetisch und voll Zauber.“ (Rhein-Neckar-Zeitung) Lobesdurstig werfe ich alles Gift der neidkranken Kleingeister beiseite und füttere die arme Seele mit noch mehr Rezensionsköstlichkeiten: „Zu den Teilen, die bisher ungedruckt waren, vom Autor aber verschiedentlich bei Lesungen vorgetragen wurden, gehört das vierte Buch: Vermächtnis für die Eiszeit: Sklavensprache und wie man sie verlernt … Am letzten Tag … sorgte Gerhard Zwerenz für den Höhepunkt der gesamten Veranstaltung … das waren aggressive, kraftvolle starke Verse … Er tat dies mit bitterböser Ironie von ätzender Bissigkeit … Der Monolog ist eine Abrechnung mit der Heuchelei …“ (Mannheimer Morgen) „Gerhard Zwerenz … war jedoch bei dieser … Veranstaltung der spektakuläre Höhepunkt. Der Provokationspoet hatte einen seiner berühmten Höhe­punkte … Der Star aus dem Taunus demonstrierte eindrucksvoll den Unterschied zwischen bravem Herunterlesen und einem mitreißenden Auftritt. In mehreren Fort­setzungen von Sklavensprache röhrte er über Folter und Lust gegen Kreuz und Christentum. Für akademisch gebildete Unter­tanen­menta­lität gab es nur Spott: ›Jedes Lamm baut seinen Doktor, jedes Schlachtermesser wird durchreflektiert.‹“ (Abendzeitzung Nürnberg)
Es kam vor, daß ich unachtsam sprach.
Oder achtsam, mit sorgsam ausgewählter
List. Weil ich mich nicht schon wieder
erwischen lassen wollte. Warum auch.

Oder ich sprach meinen Vorgesetzten
zum Munde, weil's das Leben leichter
werden läßt. Und voranbringt.
Statt in diese ewiglangen Schwierigkeiten.

Oder ich salbaderte akademisch in der
Runde. Schliff altes Kauderwelsch zu
neuem Kauderwelsch. Ich schluckte
unverdaubare Halbwahrheiten
„Es hatte sich gelohnt, auch auf den späten Auftritt von Zwerenz zu warten, der um Mitternacht das Podium bestieg …mit seinem Appell für eine Rebellion, die von innen kommen müsse ... Das geht unter die Haut, wie Zwerenz uns die Sklavensprache, zu der die Sprache unserer Zeit verkommen ist, in akkurat numerierten Kapiteln um die Ohren haut. ..man weiß zugleich: Das ist wahr, was er sagt. Der komödiantische Savonarola hat den Nerv getroffen.“ (Nürnberger Nachrichten) „Sklavensprache nennt Zwerenz seine assozialiven Gedankenfolgen, die er mit expressiver Rhythmik in die Musik hineinspricht … Ein origineller Klangstrom … Ein faszinierendes Geflecht …“ (Rhein-Neckar-Zeitung) „und, als Höhepunkt zu mitternächtlicher Stunde, Gerhard Zwerenz …“ (Nürnberger Zeitung)
Den himmlischen Posaunen ließen sich höllische Wutschreie entgegen­setzen, bei passender Gelegenheit gibt's hier im poetenladen saftige Exempel. Wenn manches ärgert, so erfreut das andere und es wäre mir nicht recht, herrschte die belanglose Stille unbetroffener Herzchen.
Ich kann auch meine Lippen fest
verschließen. Andeutend, dass ich
schweigen kann, wenn meine Überzeugung
es verlangt. Die teure.

Oder ich schweige aus bequemen Gründen.
Weil's teurer würde, wenn ich spräche.
Weil's noch bequemer ist, von nichts
zu sprechen und zu wissen.

Als Blinder les' ich dann in meiner
Zeitung. Sehe fern. Vorm Radio
hocke ich, die Ohren fest geschlossen.
Herz + Hirn verrammelt.



Mein früherer Kampf­genosse Loest vertraute jüngst der LVZ an, er be­fürchte das Zer­reißen der Leipziger SPD, weil „die Linken sich an­schickten, in Leipzig stärkste Frak­tion zu werden.“ Der ehemals linke Erich will eine Demo­kratie ohne Linke und ver­übelt dem linken Poli­tiker Volker Külow dessen frühere „Stasi-Tätig­keit“, die der Genos­se einfach nicht so humo­ristisch zu bagatel­lisieren verstand wie der Schrift­steller Loest seine dumpfe Betei­ligung an Himmlers Werwolf. Bei Kriegs­ende war Loest im selben Alter wie Külow beim Ende der DDR. Meinem ehe­maligen Freund Erich rate ich, sich alle Tage zu freuen, nicht von US- oder SU-Soldaten als Werwolf erwischt und erschos­sen worden zu sein. So könnte er sich seines gewiss gerechten Zorns auf jene enthalten, denen er einst zugehörte, als er noch ver­kündete, die West­mark fiele weiter. So sehr ich Erichs humoris­tische Bewäl­tigung seiner Wochen als Wehrmachts­wer­wolf verstehe, akzeptiere und schätze, so stark irri­tiert mich seine Verirrung nach der Himmlerschen Devise der Werwölfe: „Hass ist unser Gebet und Rache unser Feld­geschrei!“ Hass kann nicht unser Geschäft sein. Der zum Marx­töter gewandelte vormalige Oppo­sitionel­le reagierte bisher nicht auf meine Fragen in Folge 34 dieser Serie. Stattdessen weicht er in minimale Frozzelei aus.
Ich trauere um einen guten Freund.
Mir fehlte es nie an guten Gründen.
Zu oft schon riss ich's Maul an
falscher Stelle auf. Die Freunde
haben mich im Stich gelassen.

Aufs Volk ist nie Verlass. Es hinkt
stets mit den stärkren Bataillonen
voran und auch zurück in jene
längstvergangnen Lügensprachen.

So wird aus unsereinem bald ein
Pessimist, der schon aus Vorsicht
spricht, als ginge es um Kunst,
wo es ums Leben geht. Um deinen Kopf.

Das nächste Kapitel erscheint am Montag, den 9. März 2009.

Gerhard Zwerenz   02.03.2009    Druckansicht  Zur Druckansicht - Schwarzweiß-Ansicht    Seite empfehlen  Diese Seite weiterempfehlen
Gerhard Zwerenz
Serie
  1. Wie kommt die Pleiße nach Leipzig?
  2. Wird Sachsen bald chinesisch?
  3. Blick zurück und nach vorn
  4. Die große Sachsen-Koalition
  5. Von Milbradt zu Ernst Jünger
  6. Ein Rat von Wolfgang Neuss und aus Amerika
  7. Reise nach dem verlorenen Ich
  8. Mit Rasputin auf das Fest der Sinne
  9. Van der Lubbe und die Folgen
  10. Unser Schulfreund Karl May
  11. Hannah Arendt und die Obersturmbannführer
  12. Die Westflucht ostwärts
  13. Der Sänger, der nicht mehr singt
  14. Ich kenne nur
    Karl May und Hegel
  15. Mein Leben als Prophet
  16. Frühe Liebe mit Trauerflor
  17. Der Schatten Leo Bauers
  18. Von Unselds Gegner zu Holtzbrincks Bodyguard
  19. Karl May Petrus Enzensberger Walter Janka
  20. Aus dem Notizbuch eines Ungläubigen
  21. Tanz in die zweifache Existenz
  22. General Hammersteins Schweigen
  23. Die Pleiße war mein Mississippi
  24. Im Osten verzwergt und verhunzt?
  25. Uwe Johnson geheimdienstlich
  26. Was fürchtete Uwe Johnson
  27. Frühling Zoo Buchmesse
  28. Die goldenen Leipziger Jahre
  29. Das Poeten-Projekt
  30. Der Sachsenschlag und die Folgen
  31. Blick zurück auf Wohlgesinnte
  32. Sächsische Totenfeier für Fassbinder (I)
  33. Sächsische Totenfeier für Fassbinder (II)
  34. Brief mit Vorspann an Erich Loest
  35. Briefwechsel mit der Welt der Literatur
  36. Die offene Wunde der Welt der Literatur
  37. Leipzig – wir kommen
  38. Terror im Systemvergleich
  39. Rachegesang und Kafkas Prophetismus
  40. Die Nostalgie der 70er Jahre
  41. Pauliner Kirche und letzte Helden
  42. Das Kickers-Abenteuer
  43. Unser Feind, die Druckwelle
  44. Samisdat in postkulturellen Zeiten
  45. So trat ich meinen Liebesdienst an …
  46. Mein Ausstieg in den Himmel
  47. Schraubenzieher im Feuchtgebiet
  48. Der Fall Filip Müller
  49. Contra und pro Genossen
  50. Wie ich dem Politbüro die Todesstrafe verdarb
  51. Frankfurter Polzei-buchmesse 1968
  52. Die Kunst, weder Kain noch Abel zu sein
  53. Als Atheist in Fulda
  54. Parade der Wiedergänger
  55. Poetik – Ästhetik und des Kaisers Nacktarsch
  56. Zwischen Arthur Koestler und den Beatles
  57. Fragen an einen Totalitarismusforscher
  58. Meine fünf Lektionen
  59. Playmobilmachung von Harald Schmidt
  60. Freundliche Auskunft an Hauptpastor Goetze
  61. Denkfabrik am Pleißenstrand
  62. Rendezvous beim Kriegsjuristen
  63. Marx, Murx, Selbstmord (der Identität)
  64. Vom Aufsteiger zum Aussteiger? (I. Teil)
  65. Vom Aufsteiger zum Aussteiger? (II. Teil)
  66. Der Bunker ...
  67. Helmut auf allen Kanälen
  68. Leipzig anno 1956 und Berlin 2008
  69. Mit Konterrevolutionären und Trotzkisten auf dem Dritten Weg
  70. Die Sächsischen Freiheiten
  71. Zwischen Genossen und Werwölfen
  72. Zur Geschichte meiner Gedichte
  73. Poetenladen: 1 Gedicht aus 16 Gedichten
  74. Der Dritte Weg als Ausweg
  75. Unendliche Wende
  76. Drei Liebesgrüße für Marcel
  77. Wir lagen vor Monte Cassino
  78. Die zweifache Lust
  79. Hacks Haffner Ulbricht Tillich
  80. Mein Leben als Doppelagent
  81. Der Stolz, ein Ostdeutscher zu sein
  82. Vom Langen Marsch zum 3. Weg
  83. Die Differenz zwischen links und rechts
  84. Wo liegt Bad Gablenz?
  85. Quartier zwischen Helmut Schmidt und Walter Ulbricht
  86. Der 3. Weg eines Auslandssachsen
  87. Kriegsverrat, Friedensverrat und Friedenslethargie
  88. Am Anfang war das Gedicht
  89. Vom Buch ins Netz und zur Hölle?
  90. Epilog zum Welt-Ende oder DDR plus
  91. Im Hotel Folterhochschule
  92. Brief an Ernst Bloch im Himmel
  93. Kurze Erinnerung ans Bonner Glashaus
  94. Fritz Behrens und die trotzkistische Alternative
  95. 94/95 Doppelserie
  96. FAUST 3 – Franz Kafka vor Auerbachs Keller
  97. Rainer Werner Fassbinder ...
  98. Zähne zusammen­beißen ...
  99. Das Unvergessene im Blick
    1. Nachwort
Nachworte
  1. Nachwort
    siehe Folge 99
  2. Auf den Spuren des
    Günter Wallraff
  3. Online-Abenteuer mit Buch und Netz
  4. Rückschau und Vorschau aufs linke Leipzig
  5. Die Leipziger Denkschule
  6. Idylle mit Wutanfall
  7. Die digitalisierte Freiheit der Elite
  8. Der Krieg als Badekur?
  9. Wolfgang Neuss über Kurt Tucholsky
  10. Alter Sack antwortet jungem Sack
  11. Vor uns diverse Endkämpfe
  12. Verteidigung eines Gedichts gegen die Gladiatoren
  13. Parademarsch der Lemminge und Blochs Abwicklung
  14. Kampf der Deserteure
  15. Fritz Bauers unerwartete Rückkehr
  16. Der Trotz- und Hoffnungs-Pazifismus
  17. Als Fassbinder in die Oper gehen wollte
  18. Was zum Teufel sind Blochianer?
  19. Affentanz um die 11. Feuerbach-These
  20. Geschichten vom Geist als Stimmvieh
  21. Von Frankfurt übern Taunus ins Erzgebirge
  22. Trotz – Trotzalledem – Trotzki
  23. Der 3. Weg ist kein Mittelweg
  24. Matroschka –
    Die Mama in der Mama
  25. Goethe bei Anna Amalia und Herr Matussek im Krieg
  26. Der Aufgang des Abendlandes aus Auerbachs Keller
  27. Jan Robert Bloch –
    der Sohn, der aus der Kälte kam
  28. Das Buch, der Tod und der Widerspruch
  29. Pastor Gauck oder die Revanche für Stalingrad
  30. Bloch und Nietzsche werden gegauckt ...
  31. Hölle angebohrt. Teufel raus?
  32. Zwischen Heym + Gauck
  33. Von Marx über Bloch zu Prof. Dr. Holz
  34. Kafkas Welttheater in Auerbachs Keller
  35. Die Philosophenschlacht von Leipzig
  36. Dekonstruktion oder Das Ende der Ver­spä­tung ist das Ende
  37. Goethes Stuhl – ein Roman aus Saxanien
  38. Meine Weltbühne im poetenladen
  39. Von Blochs Trotz zu Sartres Ekel
  40. Die Internationale der Postmarxisten
  41. Dies hier war Deutschland
  42. Kopfsprünge von Land zu Land und Stadt zu Stadt
  43. Einiges Land oder wem die Rache gehört
  44. Schach statt Mühle oder Ernst Jünger spielen
  45. Macht ist ein Kriegszustand
  46. Dekonstruktion als Kriminalgeschichte I
  47. Damals, als ich als Boccaccio ging …
  48. Ein Traum von Aufklärung und Masturbation
  49. Auf der Suche nach der verschwundenen Republik
  50. Leipzig am Meer 2013
  51. Scheintote, Untote und Überlebende
  52. Die DDR musste nicht untergehen (1)
  53. Die DDR musste nicht untergehen (2)
  54. Ein Orden fürs Morden
  55. Welche Revolution darfs denn sein?
  56. Deutschland zwischen Apartheid und Nostalgie
  57. Nietzsche dekonstruierte Gott, Bloch den Genossen Stalin
  58. Ernst Jünger, der Feind und das Gelächter
  59. Von Renegaten, Trotzkisten und anderen Klassikern
  60. Die heimatlose Linke (I)
    Bloch-Oper für zwei u. mehr Stimmen
  61. Die heimatlose Linke (II)
    Ein Zwischenruf
  62. Die heimatlose Linke (III)
    Wer ist Opfer, wer Täter ...
  63. Die heimatlose Linke (IV)
    In der permanenten Revolte
  64. Wir gründen den Club der
    heimatlosen Linken
  65. Pekings große gegen Berlins kleine Mauer
  66. Links im Land der SS-Ober­sturm­bann­führer
  67. Zweifel an Horns Ende – SOKO Leipzig übernimmt?
  68. Leipzig. Kopfbahnhof
  69. Ordentlicher Dialog im Chaos
  70. Büchner und Nietzsche und wir
  71. Mit Brecht in Karthago ...
  72. Endspiel mit Luther & Biermann & Margot
  73. Die Suche nach dem anderen Marx
  74. Wer ermordete Luxemburg und Liebknecht und wer Trotzki?
  75. Vom Krieg unserer (eurer) Väter
  76. Wohin mit den späten Wellen der Nazi-Wahrheit?
  77. Der Feind ist in den Sachsengau eingedrungen
  78. Die Heldensöhne der Urkatastrophe
  79. Die Autobiographie zwischen
    Schein und Sein
  80. Auf der Suche nach der verlorenen Sprache
  81. Atlantis sendet online
  82. Zur Philosophie des Krieges
  83. Deutsche, wollt ihr ewig sterben?
  84. Der Prominentenstadl in der Krise
  85. Der Blick von unten nach oben
  86. Auf der Suche nach einer moralischen Existenz
  87. Vom Krieg gegen die Pazifisten
  88. Keine Lust aufs Rentnerdasein
  89. Von der Beschneidung bis zur
    begeh­baren Prostata
  90. Friede den Landesverrätern
    Augstein und Harich
  91. Klarstellung 1 – Der Konflikt um
    Marx und Bloch
  92. Bloch & die 56er-Opposition zwischen Philo­sophie und Verbrechen
  93. Der Kampf ums Buch
  94. Und trotzdem: Ex oriente lux
  95. Der Soldat: Held – Mörder – Heiliger – Deserteur?
  96. Der liebe Tod – Was können wir wissen?
  97. Lacht euren Herren ins Gesicht ...
  98. Die Blochianer kommen in Tanzschritten
  99. Von den Geheimlehren der Blochianer
Aufsatz