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Gerhard Zwerenz
Die Verteidigung Sachsens und warum Karl May die Indianer liebte

Sächsische Autobiographie in Fortsetzung | Folge 55

Dies ist eine sächsische Autobiographie als Fragment in 99 Fragmenten. Schon 1813 wollten die Sachsen mit Napoleon Europa schaffen. Heute blicken wir staunend nach China. Die Philosophen nennen das coincidentia oppositorum, d.h. Einheit der Widersprüche. So läßt sich's fast heldenhaft in Fragmenten leben.

55

Poetik – Ästhetik und des Kaisers Nacktarsch

Gerhard Zwerenz, Egon Bahr, Frau von Einsiedel, sitzend Melvin J. Lasky | Aufnahme am 80. Geburtstag Heinrich Graf von Einsiedels in Berlin
Als Egon Bahr 1963 mit seiner Tutzinger Rede die neue Ostpolitik der SPD begründete, sah ich mich ermuntert und bestätigt. 1961 hatte ich in einem Tutzinger Vortrag, der als Radio-Essay noch erhalten ist, eine neue West-Ost- Kultur gefordert. In meinem Buch Ärgernisse (Köln 1961) heißt es dazu: »Man muss einen neuen, jüngeren Exkommunismus zimmern. Nicht den der Salter, nicht den der Koestler, nicht den der Silone, ihrer Lehren aber eingedenk, ihrer Dogmen ungeachtet. Sie sind Männer des Westens, wie sie vorher Männer des Ostens waren. Sie wechselten die Ideologie, blieben aber in ihr. Alte Generation. Der junge Exkommunismus umfasst Ost und West. Insofern ist er kein Exkommunismus, keine Antikommunismus, kein Kommunismus, keine Ideologie. Er stützt sich auf die Unzu­friedenheit in Ost und West über Ost und West.«
1971, also zehn Jahre und ein Dutzend Bücher später, suchte ich in Kopf und Bauch die politische Misere ins Rezept einer militanten Poetik zu fassen: »Untersuchen müsste man, inwieweit die herkömmliche Belletristik Sklavensprache, deren Theorie und Rezensionswesen dazugehörige Ideologie ist … Wie denn, wenn der Autor sein erfundenes Ich hauptsächlich vorführte, weil er sein eigenes nicht zu bekennen wagte? Gustave Flaubert, auf seine Heldin Madame Bovary hin gefragt, antwortete entwaffnend: Madame Bovary, das bin ich.
Vielleicht ist die bürgerliche Belletristik in der Wolle gefärbte Verkleidung, sind die gesellschaftlichen Zwänge primär bestimmend auch darin, dass der Roman als Fictions-Genre entstand, mit all seinen Personen und Darlegungs­techniken?

Die wahre Literaturgeschichte bestünde dann in der Durchbrechung dieser Konvention, im Ablegen der Maskeraden oder auch Durchstoßen der Masken. Unter den Verhüllungen wird erst die nackte Wirklichkeit sichtbar. Henry Miller fand mit der Autobiografie also ganz anderes als die bloße Person. Indem alle Belletristik, ihre apologetische Ästhetik einbeschlossen, als Technik von Sklavensprachen dechiffriert wird, gewinnt Literatur eine neue Dimension. Die Masken sind ab, nun gehören die stinkenden Lumpen der alten Verhüllungen verbrannt, der Leib leuchtet auf in all seinen Scheußlichkeiten, Schönheiten und beider Steigerungen, von denen die bürgerliche Idylle nichts ahnte.«
Einige Seiten weiter wird der rote Faden noch mal aufgenommen: »Wer seine Ästhetik vor seinen Werken fertigt, ist voreilig. Wer seine Ästhetik aus abgeschlossenen Werken abstrahiert, ist zu gemächlich gewesen. Seit die Geisteswissenschaft in den Dienst des Staates gestellt wurde, ist sie Zensur. Unterscheiden wir zwischen der postumen und der prophylaktischen Zensur. Die Staaten gebären Schriftsteller, deren Kreativität gleich null und deren einzige Leidenschaft die immerwährende Selbstzensur ist. Ich erkenne allein die Ästhetik der Beiläufigkeit an. Wenige nebensächliche Sätze, bescheiden beiseite. Nur das eine Promille, die raren Aufmerksamen sollen stutzen. Die kleinen versteckten Botschaften sind die einzigen revolutionären Lehren, die wir noch vermitteln können im Zeitalter der allmächtigen Geheimdienste, das Intimität nicht mehr erlaubt. Erfinden, erzählen, berichten wir Geschichten, in deren Fugen sich spurenhaft auffindbar versteckt, was nicht gesagt werden kann. Befriedigen wir das Bedürfnis der Masse nach dem Skandalon und das der Zensoren nach dem Ungesagten, ohne es dabei zu belassen.«

Diese Sätze erinnern mich an die damaligen Mühen, eine eigene Poetik, besser Gegen-Poetik zu erfinden. Die Herkunft aus der DDR inklusive Oppositions-Erfahrung, inklusive auch der neuerlichen oppositionellen West-Erfahrungen, führen zur Suche nach exklusiver Differenzierung. Daraus wurde die Suche nach den eigenen Quellen. Das Resultat ist der genaue Blick in den Spiegel:
»Mensch: Dies hier ist eine Selbstdarstellung, wie sie mir rücksichtsloser nicht möglich wäre. Auf nichts anderes als darauf kam es an – mich selbst ohne Scham, Selbstmitleid, verschwiegene Bezirke auszudrücken. Die Technik der Niederschrift völlig den Notwendigkeiten der Selbstanalyse unterworfen. Viereinhalb Jahrzehnte eines Lebens werden damit begraben. Hernach kann ich vielleicht noch erfinden, wünschen, fantasieren, fremde Menschen und Gegenstände beschreiben, Tagebücher vorlegen, ich werde mich aber selbst nie mehr mit der Konsequenz dieses Buches aus­drücken können, denn es gibt nur eine Quintessenz.
Ich will aber nicht sagen, dass mein Leben, wie ich es gelebt habe, gut und richtig gewesen ist.«
Der letzte Satz bezeugt wieder Verunsicherung. Also schlägt die rote Faust auf den Tisch, auch wenn es nur der Schreibtisch ist: »Im übrigen ist jetzt der Augenblick gekommen, eine Verbeugung vor uns selbst zu machen. Wir sind besser als unser Ruf. So kurz vor dem Ende sollten wir Deutschland und den Deutschen Gerechtigkeit widerfahren lassen. Die Deutschen haben ihre größten Irrtümer, Dummheiten und Verbrechen hinter sich gebracht. Die Niederlage hat uns nicht geläutert, doch hat sie uns aufgestört. Etwas in uns ist anders geworden. Den USA-Bürgern und den Sowjets steht unsere Erfahrung noch bevor.« Fehlt noch die daraus zu ziehende Konsequenz. Hier ist sie: »Ich aber bin nachhaltig unfähig, an den Parteischulen der DDR Vorlesungen über sozialistische Disziplinen zu halten. Ich bin unfähig, für die Bürgerzeitungen der BRD Leitartikel über kapitalistisches Wohlverhalten zu schreiben. Ich verweigere das eine und das andere und zu jedem auch die Alternative. Vereinigt euch oder vereinigt euch nicht. Bekriegt euch oder bekriegt euch nicht. Diese vor Langeweile klirrende Langeweile, nur seitab in Venedig zu ertragen. In die nervösen Schwankungen des Erdbodens einen sinnlichen Rhythmus bringen.«
Na schön, in Kopf und Bauch floh der Außenseiter in die Lagunenstadt, weil dort der deutsche Tod seine literarische Tradition hat. Was aber wird aus der Revolution, die im zurückgelassenen Zweistaaten-Deutschland längst ihren Marathonlauf Richtung Konterrevolution antrat? Meine Antwort von 1971: »Dieses Land verkümmern lassen oder es vorantreiben. Denkbar ist beides. Das eine wie das andere. Von zwei Möglichkeiten die eine oder andere realisieren – das ist jetzt die Alternative.
Wenn es vorangeht, werden die Menschen wieder beschreibbar. Nullen sind nicht zu beschreiben. Nullen drücken ihre eigene Wertlosigkeit aus. Deutsche Literatur: Nullen, die Nullen beschreiben. Wer ausbricht, wird verhindert und zum Nichts gemacht.«

Im Venediger Hotelbett liegend, nur hin und wieder von einer Katze besucht, wie ich mehrfach anmerkte, weil Einsamkeit dem Sterben adäquat ist, danach kommen, wie gepredigt wird, die Himmels- oder Höllenkollektive, entbehrte ich doch virtueller Begleitung nicht. Öfters erschien mir Marinus van der Lubbe, seinen abgeschlagenen Kopf in Händen. Es war wie in Leipzig, wo wir uns einst am Reichs­gericht begegneten. Und er pflegte dabei zu lachen, wenn auch nicht aus vollem Halse. (Siehe dazu Folge 9 dieser Serie)
Gerhard Zwerenz
Aristotelische und Brechtsche Dramatik
Greifenverlag 1956

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Voll von meinen Leipziger Karl-Marx-Uni-Streifzügen


Gerhard Zwerenz
Die Venusharfe
Knaur 1985

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Die Venusharfe 1985: zielsicher quer­schießendes Taschenbuch. Was heißt hier Lyrik – das ist mein Leben im Stenogramm.

Wie auch immer, ich steckte voll von meinen Leipziger Karl-Marx-Uni-Streifzügen, als da waren: Walter Benjamin. Georg Lukács, Hans Mayer, Wieland Herzfelde und Bruder Heartfield bis hin zu Bloch, Becher, Brecht. Als ich aber am 1. Juli 1956 mit einem Stück Lyrik gedruckt wurde, in dem es hieß: »Leih deine Feder keinem,/ schreib dich allein,/ brenn deine Flamme ab/ bis auf einen Schrei:/ Im Namen der Revolution!/ Schiel nicht,/ schau grad aus:/ wo Horizonte sich wölben,/ wär der Blick in die Nacht/ Lüge…« war der Ofen aus.
Im Rückblick klingt der Text etwas pathetisch, jedenfalls in den Ohren der Papiertiger. Für unsereinen ging's um die Wurst. Mir saß, außer meinen Leipziger Weisheiten, und ich war und bin dankbar für diese Lehrzeit, ein Krieg in den kaputten Knochen und im unverlorenen Gedächtnis. Der beschissene Tod tanzte auf der Schreibmaschine herum und grinste siegreich. In Kopf und Bauch (1971) berichtete ich aus der Kaserne im besetzten Belgien, wo wir sächsischen Rekruten für den Krieg zugerichtet wurden, einen Vorfall, der mich als jungen Soldaten zutiefst beeindruckte, weil es um einen Kriegsverweigerer ging. Ich verkürzte den Text von vier Seiten auf neun Verse meiner ganz eigenen Machart, hochgestochen gesagt: Poetik. Zart­besaitete Lyriker schwingen sich dazu auf'n Pegasos, für mich ist ein Gedicht reduzierte Prosa, in der die Briefmarke das ganze epische Paket vertritt – aber VORSICHT beim Öffnen. Die Verse mit dem Titel Nachruf auf einen Früh­wissenden erschienen 1985 in meinem parti­sanischen Gedichtband Die Venusharfe, einem zielsicher quer­schie­ßenden Taschen­buch, Auflage 20.000, von solchen Zahlen können Poeten nur träumen.
Ich trat nicht nur in sämtliche Vater­lands­fett­näpfchen, ich trampelte darauf herum und investierte mein halbes Leben. Jetzt also:
Nachruf auf einen Frühwissenden

In der Garnison, wo sie
uns zu Kampfstieren ausbildeten,
führte die entsicherte Pistole
Marke Hauptfeldwebel eines Morgens
einen Soldaten unterm Helm vor die Front.
Der Mann, ein Junge von höchstens
achtzehn, blickte aus Augen um sich,
die waren voll vom Leuchten des Todes.
Ich hatte damals noch alle meine
späteren Verfehlungen vor mir.
Kompanie stillgestanden! Es wird verkündet:
Das Kriegsgericht der Armee hat
Den Soldaten Soundso verurteilt.
Mann, dachte ich, Kamerad, Genosse,
so was muss einer klüger einfädeln.
Nun werden sie dich durchlöchern.
Zum Sieb dich machen.
Dein Sarg ist schon gezargt.
Der mit den todesleuchtenden Augen
griff sich unters Kinn, riss den Helm
am Riemen vom Schädel und
schmetterte den Stahl aufs Pflaster.
Es schepperte lustig in den belgischen
Sommermorgen. Junge, dachte ich. Du
verstehst es, mit Würde zu sterben.
Und zu Blechmusik.
Als ihn die Pistole, die mit Hauptfeldwebel
angeredet wurde, wenn überhaupt einer sich
traute, dem Gefängnis der Zähne ein
Wort entlaufen zu lassen.
Als ihn die Pistole, rauchend vor Wut, bleich
vor Empörung. abführte, lief ein Zittern
durch die angetretenen Soldatenseelen.
Der Verurteilte hatte sie mit seinem
Blick ein wenig berührt. Nachlässig. Im
Vorüberhinwegabgeführtwerden. Immerhin
sicherte der Junge sich seinen ganz individuellen
Tod.

Manche wissen schon früh, was sich gehört.
Wir sind bei der Kunst (Poetik) vor dem Weltende und ihrer Unlust angelangt. Die Melancholie breitet sich aus, ist ansteckend, macht mürrisch und verdriesslich. Das hängt mit dem Verschwinden der Humanität zusammen, denke ich und weiß, es hängt nicht damit zusammen. Aber sie ist verschwunden. Die alten Autoren hatten die Wahl. Entweder waren sie Humanisten, dann wurden sie verfolgt, oder sie waren Faschisten, das heißt, von ihnen wurde verfolgt. Heute gibt es keine Humanisten und keine Faschisten mehr. Heute werden alle verfolgt. Heute verfolgen alle. Heute ist jeder ein verfolgender Verfolgter, ein verfolgter Verfolgender und hält er sich auch abseits. »Keiner ist weniger schuldig als der Schuldigste unter uns.« Dostojewskij in Auf­zeichnungen aus einem Totenhaus. Inzwischen wurde das Totenhaus ins Totale erweitert. Die Wasserfolter ist ein Spaß mit Weihwasser. Roland Koch springt allabendlich in den hessischen Jung­brunnen und erwacht morgens als versiegelte Jungfrau. Der brave Soldat Schweyk verkleidet sich als Peter Struck und entsendet seine Söhne an den Hindukusch, unsere Freiheit zu verteidigen, die nach dem Sieg der Taliban endlich in Georgien gegen die Russen weiterverteidigt werden kann. Aber, denkt Otto Normal­verbrauchter, unsere eiserne Physik-Maus, das Merkel­chen, versprach doch eben in Moskau friedlichen Austausch. Was geht das mich an, denkt der Einsatz-Minister, während er am Gefallenen­denkmal ein Trauergedicht auf heimgekehrte Helden im Sarg ablässt, und ich ver­voll­ständige seine vater­ländische Ästhetik mit der erhebenden Erinnerung ans schöne Jahr 1941, als unsere siegreich vordringende Wehrmacht an den Fronten auf sowjetische Eisen­bahn­waggons stieß, die den Warenaustausch-Vertrag zwischen Moskau und Berlin getreulich erfüllend, Getreide Richtung Westen transportierten, unseren angreifenden Panzerarmeen entgegen. Hitler sagte Trallala – Pakte sind zum Brechen da.

Das nächste Kapitel erscheint am Montag, den 10. November 2008.


Gerhard Zwerenz   03.11.2008    Druckansicht  Zur Druckansicht - Schwarzweiß-Ansicht    Seite empfehlen  Diese Seite weiterempfehlen
Gerhard Zwerenz
Serie
  1. Wie kommt die Pleiße nach Leipzig?
  2. Wird Sachsen bald chinesisch?
  3. Blick zurück und nach vorn
  4. Die große Sachsen-Koalition
  5. Von Milbradt zu Ernst Jünger
  6. Ein Rat von Wolfgang Neuss und aus Amerika
  7. Reise nach dem verlorenen Ich
  8. Mit Rasputin auf das Fest der Sinne
  9. Van der Lubbe und die Folgen
  10. Unser Schulfreund Karl May
  11. Hannah Arendt und die Obersturmbannführer
  12. Die Westflucht ostwärts
  13. Der Sänger, der nicht mehr singt
  14. Ich kenne nur
    Karl May und Hegel
  15. Mein Leben als Prophet
  16. Frühe Liebe mit Trauerflor
  17. Der Schatten Leo Bauers
  18. Von Unselds Gegner zu Holtzbrincks Bodyguard
  19. Karl May Petrus Enzensberger Walter Janka
  20. Aus dem Notizbuch eines Ungläubigen
  21. Tanz in die zweifache Existenz
  22. General Hammersteins Schweigen
  23. Die Pleiße war mein Mississippi
  24. Im Osten verzwergt und verhunzt?
  25. Uwe Johnson geheimdienstlich
  26. Was fürchtete Uwe Johnson
  27. Frühling Zoo Buchmesse
  28. Die goldenen Leipziger Jahre
  29. Das Poeten-Projekt
  30. Der Sachsenschlag und die Folgen
  31. Blick zurück auf Wohlgesinnte
  32. Sächsische Totenfeier für Fassbinder (I)
  33. Sächsische Totenfeier für Fassbinder (II)
  34. Brief mit Vorspann an Erich Loest
  35. Briefwechsel mit der Welt der Literatur
  36. Die offene Wunde der Welt der Literatur
  37. Leipzig – wir kommen
  38. Terror im Systemvergleich
  39. Rachegesang und Kafkas Prophetismus
  40. Die Nostalgie der 70er Jahre
  41. Pauliner Kirche und letzte Helden
  42. Das Kickers-Abenteuer
  43. Unser Feind, die Druckwelle
  44. Samisdat in postkulturellen Zeiten
  45. So trat ich meinen Liebesdienst an …
  46. Mein Ausstieg in den Himmel
  47. Schraubenzieher im Feuchtgebiet
  48. Der Fall Filip Müller
  49. Contra und pro Genossen
  50. Wie ich dem Politbüro die Todesstrafe verdarb
  51. Frankfurter Polzei-buchmesse 1968
  52. Die Kunst, weder Kain noch Abel zu sein
  53. Als Atheist in Fulda
  54. Parade der Wiedergänger
  55. Poetik – Ästhetik und des Kaisers Nacktarsch
  56. Zwischen Arthur Koestler und den Beatles
  57. Fragen an einen Totalitarismusforscher
  58. Meine fünf Lektionen
  59. Playmobilmachung von Harald Schmidt
  60. Freundliche Auskunft an Hauptpastor Goetze
  61. Denkfabrik am Pleißenstrand
  62. Rendezvous beim Kriegsjuristen
  63. Marx, Murx, Selbstmord (der Identität)
  64. Vom Aufsteiger zum Aussteiger? (I. Teil)
  65. Vom Aufsteiger zum Aussteiger? (II. Teil)
  66. Der Bunker ...
  67. Helmut auf allen Kanälen
  68. Leipzig anno 1956 und Berlin 2008
  69. Mit Konterrevolutionären und Trotzkisten auf dem Dritten Weg
  70. Die Sächsischen Freiheiten
  71. Zwischen Genossen und Werwölfen
  72. Zur Geschichte meiner Gedichte
  73. Poetenladen: 1 Gedicht aus 16 Gedichten
  74. Der Dritte Weg als Ausweg
  75. Unendliche Wende
  76. Drei Liebesgrüße für Marcel
  77. Wir lagen vor Monte Cassino
  78. Die zweifache Lust
  79. Hacks Haffner Ulbricht Tillich
  80. Mein Leben als Doppelagent
  81. Der Stolz, ein Ostdeutscher zu sein
  82. Vom Langen Marsch zum 3. Weg
  83. Die Differenz zwischen links und rechts
  84. Wo liegt Bad Gablenz?
  85. Quartier zwischen Helmut Schmidt und Walter Ulbricht
  86. Der 3. Weg eines Auslandssachsen
  87. Kriegsverrat, Friedensverrat und Friedenslethargie
  88. Am Anfang war das Gedicht
  89. Vom Buch ins Netz und zur Hölle?
  90. Epilog zum Welt-Ende oder DDR plus
  91. Im Hotel Folterhochschule
  92. Brief an Ernst Bloch im Himmel
  93. Kurze Erinnerung ans Bonner Glashaus
  94. Fritz Behrens und die trotzkistische Alternative
  95. 94/95 Doppelserie
  96. FAUST 3 – Franz Kafka vor Auerbachs Keller
  97. Rainer Werner Fassbinder ...
  98. Zähne zusammen­beißen ...
  99. Das Unvergessene im Blick
    1. Nachwort
Nachworte
  1. Nachwort
    siehe Folge 99
  2. Auf den Spuren des
    Günter Wallraff
  3. Online-Abenteuer mit Buch und Netz
  4. Rückschau und Vorschau aufs linke Leipzig
  5. Die Leipziger Denkschule
  6. Idylle mit Wutanfall
  7. Die digitalisierte Freiheit der Elite
  8. Der Krieg als Badekur?
  9. Wolfgang Neuss über Kurt Tucholsky
  10. Alter Sack antwortet jungem Sack
  11. Vor uns diverse Endkämpfe
  12. Verteidigung eines Gedichts gegen die Gladiatoren
  13. Parademarsch der Lemminge und Blochs Abwicklung
  14. Kampf der Deserteure
  15. Fritz Bauers unerwartete Rückkehr
  16. Der Trotz- und Hoffnungs-Pazifismus
  17. Als Fassbinder in die Oper gehen wollte
  18. Was zum Teufel sind Blochianer?
  19. Affentanz um die 11. Feuerbach-These
  20. Geschichten vom Geist als Stimmvieh
  21. Von Frankfurt übern Taunus ins Erzgebirge
  22. Trotz – Trotzalledem – Trotzki
  23. Der 3. Weg ist kein Mittelweg
  24. Matroschka –
    Die Mama in der Mama
  25. Goethe bei Anna Amalia und Herr Matussek im Krieg
  26. Der Aufgang des Abendlandes aus Auerbachs Keller
  27. Jan Robert Bloch –
    der Sohn, der aus der Kälte kam
  28. Das Buch, der Tod und der Widerspruch
  29. Pastor Gauck oder die Revanche für Stalingrad
  30. Bloch und Nietzsche werden gegauckt ...
  31. Hölle angebohrt. Teufel raus?
  32. Zwischen Heym + Gauck
  33. Von Marx über Bloch zu Prof. Dr. Holz
  34. Kafkas Welttheater in Auerbachs Keller
  35. Die Philosophenschlacht von Leipzig
  36. Dekonstruktion oder Das Ende der Ver­spä­tung ist das Ende
  37. Goethes Stuhl – ein Roman aus Saxanien
  38. Meine Weltbühne im poetenladen
  39. Von Blochs Trotz zu Sartres Ekel
  40. Die Internationale der Postmarxisten
  41. Dies hier war Deutschland
  42. Kopfsprünge von Land zu Land und Stadt zu Stadt
  43. Einiges Land oder wem die Rache gehört
  44. Schach statt Mühle oder Ernst Jünger spielen
  45. Macht ist ein Kriegszustand
  46. Dekonstruktion als Kriminalgeschichte I
  47. Damals, als ich als Boccaccio ging …
  48. Ein Traum von Aufklärung und Masturbation
  49. Auf der Suche nach der verschwundenen Republik
  50. Leipzig am Meer 2013
  51. Scheintote, Untote und Überlebende
  52. Die DDR musste nicht untergehen (1)
  53. Die DDR musste nicht untergehen (2)
  54. Ein Orden fürs Morden
  55. Welche Revolution darfs denn sein?
  56. Deutschland zwischen Apartheid und Nostalgie
  57. Nietzsche dekonstruierte Gott, Bloch den Genossen Stalin
  58. Ernst Jünger, der Feind und das Gelächter
  59. Von Renegaten, Trotzkisten und anderen Klassikern
  60. Die heimatlose Linke (I)
    Bloch-Oper für zwei u. mehr Stimmen
  61. Die heimatlose Linke (II)
    Ein Zwischenruf
  62. Die heimatlose Linke (III)
    Wer ist Opfer, wer Täter ...
  63. Die heimatlose Linke (IV)
    In der permanenten Revolte
  64. Wir gründen den Club der
    heimatlosen Linken
  65. Pekings große gegen Berlins kleine Mauer
  66. Links im Land der SS-Ober­sturm­bann­führer
  67. Zweifel an Horns Ende – SOKO Leipzig übernimmt?
  68. Leipzig. Kopfbahnhof
  69. Ordentlicher Dialog im Chaos
  70. Büchner und Nietzsche und wir
  71. Mit Brecht in Karthago ...
  72. Endspiel mit Luther & Biermann & Margot
  73. Die Suche nach dem anderen Marx
  74. Wer ermordete Luxemburg und Liebknecht und wer Trotzki?
  75. Vom Krieg unserer (eurer) Väter
  76. Wohin mit den späten Wellen der Nazi-Wahrheit?
  77. Der Feind ist in den Sachsengau eingedrungen
  78. Die Heldensöhne der Urkatastrophe
  79. Die Autobiographie zwischen
    Schein und Sein
  80. Auf der Suche nach der verlorenen Sprache
  81. Atlantis sendet online
  82. Zur Philosophie des Krieges
  83. Deutsche, wollt ihr ewig sterben?
  84. Der Prominentenstadl in der Krise
  85. Der Blick von unten nach oben
  86. Auf der Suche nach einer moralischen Existenz
  87. Vom Krieg gegen die Pazifisten
  88. Keine Lust aufs Rentnerdasein
  89. Von der Beschneidung bis zur
    begeh­baren Prostata
  90. Friede den Landesverrätern
    Augstein und Harich
  91. Klarstellung 1 – Der Konflikt um
    Marx und Bloch
  92. Bloch & die 56er-Opposition zwischen Philo­sophie und Verbrechen
  93. Der Kampf ums Buch
  94. Und trotzdem: Ex oriente lux
  95. Der Soldat: Held – Mörder – Heiliger – Deserteur?
  96. Der liebe Tod – Was können wir wissen?
  97. Lacht euren Herren ins Gesicht ...
  98. Die Blochianer kommen in Tanzschritten
  99. Von den Geheimlehren der Blochianer
Aufsatz