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Gerhard Zwerenz
Die Verteidigung Sachsens und warum Karl May die Indianer liebte

Sächsische Autobiographie in Fortsetzung | 2. Nachwort

Dies ist eine sächsische Autobiographie als Fragment in 99 Fragmenten. Schon 1813 wollten die Sachsen mit Napoleon Europa schaffen. Heute blicken wir staunend nach China. Die Philosophen nennen das coincidentia oppositorum, d.h. Einheit der Widersprüche. So läßt sich's fast heldenhaft in Fragmenten leben.

2. Nachwort

Auf den Spuren des Günter Wallraff

   
Günter Wallraff als Jan Günter in Die Quadriga des Mischa Wolf.


Jan Günter wohnte in Köln, Thebäerstraße 20, und kam dem Kommissar an der Haustür entgegen. Seine hellbraune Ledertasche schwenkend rief er: „Kommen Sie mit in die Sauna?“
„In die Sauna nicht, aber kann man dort auch schwimmen?“
Jandell mochte nicht schwitzen, doch schwamm er leidenschaftlich gern. Jan Günter holte ihm noch Badehose und Handtuch aus der Wohnung. Sie fuhren nach Marienburg in eine Privatanstalt, Eintritt sieben Mark, angenehme Atmo­sphäre, ansprechende Bedienung.
Jan Günter verschwand in die Saunaräume, Jandell duschte und stieg gemächlich die Stufen ins Becken hinunter.
Das Bassin war überraschend groß, keines dieser wassergefüllten Gevierte, wo zwei Badegäste einander schon ins Gehege kamen.
Er zog seine Bahnen, und nach und nach füllte sich das Becken, eine Menge Leute wollten ihr Pensum runterschwimmen, da verließ der Kommissar das Becken.
Er machte es sich auf einem der Liegestühle bequem.
Jan Günter erschien. Er war groß, nicht stark, eher schmal, doch breit in den Schultern.
„Das ist doch dieser Jan Günter!“ tuschelte eine Dame auf Liegestühlen neben
JandelI ihrem Mann zu.
Der Kommissar lauschte.
Der Mann beobachtete Jan Günter.
Dann sagte er ziemlich laut:
„Man sollte ihm ein paar hinter die Ohren geben!“
Jandell erzählte Günter, was er gehört hatte.
„Sie hassen mich wie die Pest“, sagte Jan Günter. „Dass ich auf Gerlings Schreibtisch gelegen hab, brachte den Versicherungskonzern ins Unglück, meinen die Reichen abergläubisch. Erst die Herstatt-Pleite, dann die schweren Folgen innerhalb des Konzerns. Sie zerschmettern das Barometer, wenn es schlechtes Wetter anzeigt.“
Jan Günter war noch nicht lange aus den griechischen Gefängnissen zurück. Er hatte sich auf dem Athener Platz der Freiheit angekettet, Flugblätter verteilt und Reden gegen die Junta gehalten. Er war niedergeschlagen, inhaftiert und gefoltert worden. Man sah die Spuren noch an seinem Körper.
„Wie geht's?“ fragte der Kommissar und deutete auf die Narben und Flecke, die von glühenden, in der Haut ausgedrückten Zigaretten herrührten.
„Erträglich“, antwortete der Schriftsteller, „nur der große Zeh ist noch so gefühllos, da kann man mit einer Nadel reinstechen, ich spüre gar nichts.“
„Wie haben Sie diese private Schwimmanstalt gefunden – Sie wohnen eigentlich recht weit weg von hier?“
„Röhl hat mich hier eingeführt. “
„Wieso Röhl, dieser linke Zeitschriftenherausgeber? Der wohnt doch in Harnburg?“ „Er verbrachte eine Menge Zeit in Köln. Einer Frau zuliebe, die ihm viel bedeutete. Die Beziehung ist jetzt in die Brüche gegangen. Das hat ihm schwer zugesetzt.“
„Er kommt nicht mehr nach Köln?“
„Kaum. Hat seine hiesige Wohnung aufgegeben. “
„Wer glaubt einem so flotten und flatterhaften Menschen soviel Anhänglichkeit an eine Frau – “
„Die meisten Bilder, die man sich von den Leuten macht, sind falsch.“
Das war ganz Jan Günter, der kühle Reporter und Realist, der als Schrift­steller eine neue Seh- und Schreibweise eingeführt hatte. Der sich verkleidete und mit falschem Namen und falschen Papieren in Klöster, Ämter, Fabriken einschlich, wochenlang als Mönch betete und fastete, als Arbeiter robotete, als Portier beaufsichtigte und Besucher informierte, dabei seine Recherchen ansteIlte und die Ergebnisse dann in linken Zeitschriften veröffentlichte. Was dieser Schrift­steller publizierte, lief den offi­ziel­len Meinungen meist sehr zuwider. Jan Günter wurde der best­gehasste Mann, eben weil er Dinge an die Öffentlichkeit brachte, die nicht für die Öffentlichkeit bestimmt waren.
„Literatur hat Folgen, oder sie ist ein Schlafmittel“, sagte der Schriftsteller und verschwand in die Sauna zu einer zweiten Sitzung.
Jandell hatte Günter kennengelernt, als sie beide sich noch in den Vorstadien ihrer jetzigen Tätigkeit befanden. Der Schrift­steller hatte eben eine schwere Zeit als Wehrdienstverweigerer bei der Bundeswehr hinter sich und saß dann in Köln auf seiner ärmlich möblierten Bude, wo er seine Aufzeichnungen für den Druck vorbereitete – seine ersten Publikationen in der später eingestellten Zeitschrift twen. Der Kommissar arbeitete in diesen Jahren für den Funk, ein nebenberuflicher Journalist und nebenberuflicher CIA-Mann.
Jandell lächelte, erinnerte er sich der damaligen Zeit. Sie hatten beide eine ziemlich abenteuerliche, krause Vergangenheit, der inzwischen weitberühmt gewordene Reporter und Schriftsteller ebenso wie er, der weithin unbekannte Geheimdienstler.
Jan Günter kam krebsrot aus der Sauna zurück.
„Worum geht es eigentlich?“ fragte er schweratmend.
„lch nehme an, wir misstrauen einander ebensowenig wie vor zehn Jahren“, sagte der Kommissar. „Ich benötige eine Auskunft, die Sie selbst mit angeht. Ich denke doch, Sie wollen die sozialliberale Koalition nicht stürzen, auch wenn Sie weit links von ihr stehen, wofür ich volles Verständnis habe.“
„Worum geht's?“ fragte Jan Günter nochmals.
„Um die schwedische Journalistin Barbara. Mir liegen Berichte vor, sie ist mit dem Kanzler befreundet und – “
„Stimmt“, sagte Jan Günter, „sie wohnt manchmal bei mir. Sie übernachtet bei mir auch. Na, wir haben nebeneinander auf der Matratze gelegen, aber es war nichts. Sie ist auf Vater-Typen fixiert. Verstehen Sie? Eines Tages tauchte sie auf und erzählte, ich besuche am nächsten Tag den Kanzler. Interview. Danach kam sie zurück. Mit dem Interview wurde es nichts, sagte sie, aber es war auch so ganz interessant. Begreifen Sie das? Sie ist eben auf Vater-Typen abonniert.“
„Halten Sie's für möglich, dass diese Barbara für den Osten arbeitet?“
„Ich halte grundsätzlich erstmal alles für möglich“, beschied der Schriftsteller den Kommissar, „doch in diesem konkreten Fall verriete ich Ihnen nichts, auch wenn ich was wüsste!“
„Mann, Sie als gesellschaftskritischer Autor müssten doch einsehen, dass das Ding mit Guillaume eine Riesendummheit des Ostens war. Die DDR hat damit einfach Mist gebaut. Es liegt im Interesse auch der DDR selbst, die Angelegenheit schnell zu bereinigen.“
„Das Ganze ist aber doch Ihr Bier!“ sagte Günter kurzangebunden.
„Wirklich nur meines?“
„Mann“, antwortete der Schriftsteller ärgerlich, „das mit Willys Weibern verbraten die von der Rechten doch nur, um der SPD zu schaden.“
„Sie sind der große Reporter,“ hakte der Kommissar ein, „warum drehen Sie den Spieß nicht einfach um und informieren die Öffentlichkeit über das Nachtleben der
rechten Politiker?“
Jan Günter rieb sich mit dem Handtuch Schultern und Rücken. Eine Ver­legen­heits­bewegung. Er war längst trocken.
„Ich decke Strukturen der Ökonomie und der Macht auf“, erklärte er leise, „nicht aber welche des Unterleibs.“
Er nahm umständlich Platz und lehnte sich zurück.
Es blieb eine Weile still.
Aus dem Wasser klangen die Schnaufer der Schwimmer, die sich abmühten, Fett zu verlieren und Fitness zu gewinnen. Wer hierher kam, brauchte mit der Mark nicht zu knausern. Der Kommissar fand es amüsant, den kritischen Schriftsteller unter lauter wohlbeleibten und gutbetuchten Bourgeois saunen und schwimmen zu sehen.
Jandell sagte:
„Das machen Sie richtig, wenn Sie hierher gehen. Man muss immer unter den Leuten leben, über die man schreibt. Sie bleiben stets am Ball. Das finde ich gut. Aber Sie sind zu anständig, und das ist vielleicht Ihr größter Fehler. Auch Ihre Kollegen sind zu anständig. Zu anständig, zu elitär, zu ästhetisch.“
„Ich bin kein Ästhet!“
„Was Sie vorhin über die Strukturen sagten, widerlegt Sie. Die Linken und Marxisten theoretisieren zu viel und schreiben an den Massen vorbei. “
„Ich theoretisiere nicht! “ widersprach der Schrift­steller.“
„Mag sein“, gab Jandell zu, „Sie sind ein weißer Rabe; nein, ein roter!“

Jan Günter ist Günter Wallraff, das Pseudonym gab ich ihm für die Maskerade im Quadriga-Roman, der 1975 erschien und auf der Bonner Bundes­presse­konferenz vorgestellt werden konnte, weil der Fall Guillaume phantastische Blüten trieb. Moderiert wurde die Veranstaltung von Hans-Dieter Lueg.
Hier eine Auswahl der damaligen Meldungen, die den Zustand der ausge­kund­schafterten Bonner Republik spiegelt:


Günter Wallraff alias Jan Günter und ich alias Gert Gablenz werden uns am kommenden 19.11.09 zur Lesung im Leipziger Haus des Buches mal wieder treffen. Ich freue mich darauf. Seine Kunst der Verwandlung, ohne ein anderer zu werden, sondern er selbst zu bleiben, macht ihn zum Warner vor einem drohenden Schattenreich. Die Maske beim Großen Ball. Was ist Maskerade, was ist Gesicht.
Oder Wallraff der Testpilot. Gesell­schaften, die zu Bruch gehen. Wenn die Oberen ihren Unteren so respektvoll begegnen als könnte jeder einzelne ein Günter W. sein, wird das Spiel ernsthafter als die Regisseure das wollen. Eckart Spoo, dem heute die exzellente Zweiwochenzeitschrift Ossietzky zu verdanken ist, geriet 1973 in Konflikte mit seinem Arbeitgeber, dem Chef­redakteur Karl Gerold, Heraus­geber der Frankfurter Rundschau, für die Spoo aus dem brodelnden Straußschen München berichtete. Fünf Kollegen beschlossen, Eckart Spoo beizuspringen, Wallraff war dabei. Ganz direkt und ohne Maskerade.


Da ich in Offenbach nahe Frankfurt wohnte, meinte Böll, ich solle das Papier mit den fünf Unterschriften dem Herausgeber Gerold direkt überbringen. Es war ein frischgefrorener Wintertag, ich schlitterte mit dem Wagen fast gegen eine Hauswand.
Gerold empfing mich mit der gewohnten Freundlichkeit. Las den Brief und verfinsterte. Eine Woche später hatte ich mein erstes Hausverbot weg. Vorher waren die Redakteure gedrängt worden, mich zu drucken, jetzt durften sie gar nicht, ich war verboten worden wie Robert Neumann. Das dauerte an, wurde aufgehoben und bald erneuert. Als Gerold verstarb, hatte ich gerade mein zweites Hausverbot kassiert. Im Feuilleton brüteten die Redakteure über einem Protestschreiben. Der plötzliche Tod des Herausgebers erledigte den Fall. Ich durfte im Blatt wieder gedruckt werden, es wurde aber nie mehr wie vordem. Heute soll es in der Frankfurter Rundschau nur noch drei Redakteure geben, die noch zu Karl Gerolds Lebzeiten für die Zeitung gearbeitet hatten. Bei Gelegenheit werde ich mich gern über den braven Mann äußern, der bei allen Schwächen und Macken, die als Karrierekrankheiten gelten dürfen, ein bewährter Anti-Nazi gewesen ist. Im Fall Spoo aber gerierte er sich obrig­keits­treuer als er war. Da er mich gerade aus seiner Huld verbannt hatte, richtete er seine verlegene Antwort an Günter Wallraff.:



Kollegialität hin oder her. Eckart Spoo, der nebenbei bemerkt auch als Bun­des­vor­sitzender der Deutschen Journa­listenunion Zensurgelüsten in Presse- und Verlags­wesen einfalls­reich zu begegnen wusste, erstritt sein Recht vor Arbeits­gerichten. Aus München durfte er nicht mehr berichten, doch aus Hannover, wo er später Ossietzky gründete. Mit der Zeitschrift siedelte er dann nach Berlin um, wo einst die Weltbühne erschien. Eine gewisse rote Nachfolge sollte schon sein in Zeiten medialer Schweinegrippen. Mehr dazu demnächst in Leipzig.

Ein drittes Nachwort ist für Montag, den 09.11.2009, angekündigt.

Lesung mit Gerhard Zwerenz aus der Sächsischen Autobiographie in Leipzig am 19.11.2009, Haus des Buches, 19 Uhr.

Gerhard Zwerenz   02.11.2009    Druckansicht  Zur Druckansicht - Schwarzweiß-Ansicht    Seite empfehlen  Diese Seite weiterempfehlen
Gerhard Zwerenz
Serie
  1. Wie kommt die Pleiße nach Leipzig?
  2. Wird Sachsen bald chinesisch?
  3. Blick zurück und nach vorn
  4. Die große Sachsen-Koalition
  5. Von Milbradt zu Ernst Jünger
  6. Ein Rat von Wolfgang Neuss und aus Amerika
  7. Reise nach dem verlorenen Ich
  8. Mit Rasputin auf das Fest der Sinne
  9. Van der Lubbe und die Folgen
  10. Unser Schulfreund Karl May
  11. Hannah Arendt und die Obersturmbannführer
  12. Die Westflucht ostwärts
  13. Der Sänger, der nicht mehr singt
  14. Ich kenne nur
    Karl May und Hegel
  15. Mein Leben als Prophet
  16. Frühe Liebe mit Trauerflor
  17. Der Schatten Leo Bauers
  18. Von Unselds Gegner zu Holtzbrincks Bodyguard
  19. Karl May Petrus Enzensberger Walter Janka
  20. Aus dem Notizbuch eines Ungläubigen
  21. Tanz in die zweifache Existenz
  22. General Hammersteins Schweigen
  23. Die Pleiße war mein Mississippi
  24. Im Osten verzwergt und verhunzt?
  25. Uwe Johnson geheimdienstlich
  26. Was fürchtete Uwe Johnson
  27. Frühling Zoo Buchmesse
  28. Die goldenen Leipziger Jahre
  29. Das Poeten-Projekt
  30. Der Sachsenschlag und die Folgen
  31. Blick zurück auf Wohlgesinnte
  32. Sächsische Totenfeier für Fassbinder (I)
  33. Sächsische Totenfeier für Fassbinder (II)
  34. Brief mit Vorspann an Erich Loest
  35. Briefwechsel mit der Welt der Literatur
  36. Die offene Wunde der Welt der Literatur
  37. Leipzig – wir kommen
  38. Terror im Systemvergleich
  39. Rachegesang und Kafkas Prophetismus
  40. Die Nostalgie der 70er Jahre
  41. Pauliner Kirche und letzte Helden
  42. Das Kickers-Abenteuer
  43. Unser Feind, die Druckwelle
  44. Samisdat in postkulturellen Zeiten
  45. So trat ich meinen Liebesdienst an …
  46. Mein Ausstieg in den Himmel
  47. Schraubenzieher im Feuchtgebiet
  48. Der Fall Filip Müller
  49. Contra und pro Genossen
  50. Wie ich dem Politbüro die Todesstrafe verdarb
  51. Frankfurter Polzei-buchmesse 1968
  52. Die Kunst, weder Kain noch Abel zu sein
  53. Als Atheist in Fulda
  54. Parade der Wiedergänger
  55. Poetik – Ästhetik und des Kaisers Nacktarsch
  56. Zwischen Arthur Koestler und den Beatles
  57. Fragen an einen Totalitarismusforscher
  58. Meine fünf Lektionen
  59. Playmobilmachung von Harald Schmidt
  60. Freundliche Auskunft an Hauptpastor Goetze
  61. Denkfabrik am Pleißenstrand
  62. Rendezvous beim Kriegsjuristen
  63. Marx, Murx, Selbstmord (der Identität)
  64. Vom Aufsteiger zum Aussteiger? (I. Teil)
  65. Vom Aufsteiger zum Aussteiger? (II. Teil)
  66. Der Bunker ...
  67. Helmut auf allen Kanälen
  68. Leipzig anno 1956 und Berlin 2008
  69. Mit Konterrevolutionären und Trotzkisten auf dem Dritten Weg
  70. Die Sächsischen Freiheiten
  71. Zwischen Genossen und Werwölfen
  72. Zur Geschichte meiner Gedichte
  73. Poetenladen: 1 Gedicht aus 16 Gedichten
  74. Der Dritte Weg als Ausweg
  75. Unendliche Wende
  76. Drei Liebesgrüße für Marcel
  77. Wir lagen vor Monte Cassino
  78. Die zweifache Lust
  79. Hacks Haffner Ulbricht Tillich
  80. Mein Leben als Doppelagent
  81. Der Stolz, ein Ostdeutscher zu sein
  82. Vom Langen Marsch zum 3. Weg
  83. Die Differenz zwischen links und rechts
  84. Wo liegt Bad Gablenz?
  85. Quartier zwischen Helmut Schmidt und Walter Ulbricht
  86. Der 3. Weg eines Auslandssachsen
  87. Kriegsverrat, Friedensverrat und Friedenslethargie
  88. Am Anfang war das Gedicht
  89. Vom Buch ins Netz und zur Hölle?
  90. Epilog zum Welt-Ende oder DDR plus
  91. Im Hotel Folterhochschule
  92. Brief an Ernst Bloch im Himmel
  93. Kurze Erinnerung ans Bonner Glashaus
  94. Fritz Behrens und die trotzkistische Alternative
  95. 94/95 Doppelserie
  96. FAUST 3 – Franz Kafka vor Auerbachs Keller
  97. Rainer Werner Fassbinder ...
  98. Zähne zusammen­beißen ...
  99. Das Unvergessene im Blick
    1. Nachwort
Nachworte
  1. Nachwort
    siehe Folge 99
  2. Auf den Spuren des
    Günter Wallraff
  3. Online-Abenteuer mit Buch und Netz
  4. Rückschau und Vorschau aufs linke Leipzig
  5. Die Leipziger Denkschule
  6. Idylle mit Wutanfall
  7. Die digitalisierte Freiheit der Elite
  8. Der Krieg als Badekur?
  9. Wolfgang Neuss über Kurt Tucholsky
  10. Alter Sack antwortet jungem Sack
  11. Vor uns diverse Endkämpfe
  12. Verteidigung eines Gedichts gegen die Gladiatoren
  13. Parademarsch der Lemminge und Blochs Abwicklung
  14. Kampf der Deserteure
  15. Fritz Bauers unerwartete Rückkehr
  16. Der Trotz- und Hoffnungs-Pazifismus
  17. Als Fassbinder in die Oper gehen wollte
  18. Was zum Teufel sind Blochianer?
  19. Affentanz um die 11. Feuerbach-These
  20. Geschichten vom Geist als Stimmvieh
  21. Von Frankfurt übern Taunus ins Erzgebirge
  22. Trotz – Trotzalledem – Trotzki
  23. Der 3. Weg ist kein Mittelweg
  24. Matroschka –
    Die Mama in der Mama
  25. Goethe bei Anna Amalia und Herr Matussek im Krieg
  26. Der Aufgang des Abendlandes aus Auerbachs Keller
  27. Jan Robert Bloch –
    der Sohn, der aus der Kälte kam
  28. Das Buch, der Tod und der Widerspruch
  29. Pastor Gauck oder die Revanche für Stalingrad
  30. Bloch und Nietzsche werden gegauckt ...
  31. Hölle angebohrt. Teufel raus?
  32. Zwischen Heym + Gauck
  33. Von Marx über Bloch zu Prof. Dr. Holz
  34. Kafkas Welttheater in Auerbachs Keller
  35. Die Philosophenschlacht von Leipzig
  36. Dekonstruktion oder Das Ende der Ver­spä­tung ist das Ende
  37. Goethes Stuhl – ein Roman aus Saxanien
  38. Meine Weltbühne im poetenladen
  39. Von Blochs Trotz zu Sartres Ekel
  40. Die Internationale der Postmarxisten
  41. Dies hier war Deutschland
  42. Kopfsprünge von Land zu Land und Stadt zu Stadt
  43. Einiges Land oder wem die Rache gehört
  44. Schach statt Mühle oder Ernst Jünger spielen
  45. Macht ist ein Kriegszustand
  46. Dekonstruktion als Kriminalgeschichte I
  47. Damals, als ich als Boccaccio ging …
  48. Ein Traum von Aufklärung und Masturbation
  49. Auf der Suche nach der verschwundenen Republik
  50. Leipzig am Meer 2013
  51. Scheintote, Untote und Überlebende
  52. Die DDR musste nicht untergehen (1)
  53. Die DDR musste nicht untergehen (2)
  54. Ein Orden fürs Morden
  55. Welche Revolution darfs denn sein?
  56. Deutschland zwischen Apartheid und Nostalgie
  57. Nietzsche dekonstruierte Gott, Bloch den Genossen Stalin
  58. Ernst Jünger, der Feind und das Gelächter
  59. Von Renegaten, Trotzkisten und anderen Klassikern
  60. Die heimatlose Linke (I)
    Bloch-Oper für zwei u. mehr Stimmen
  61. Die heimatlose Linke (II)
    Ein Zwischenruf
  62. Die heimatlose Linke (III)
    Wer ist Opfer, wer Täter ...
  63. Die heimatlose Linke (IV)
    In der permanenten Revolte
  64. Wir gründen den Club der
    heimatlosen Linken
  65. Pekings große gegen Berlins kleine Mauer
  66. Links im Land der SS-Ober­sturm­bann­führer
  67. Zweifel an Horns Ende – SOKO Leipzig übernimmt?
  68. Leipzig. Kopfbahnhof
  69. Ordentlicher Dialog im Chaos
  70. Büchner und Nietzsche und wir
  71. Mit Brecht in Karthago ...
  72. Endspiel mit Luther & Biermann & Margot
  73. Die Suche nach dem anderen Marx
  74. Wer ermordete Luxemburg und Liebknecht und wer Trotzki?
  75. Vom Krieg unserer (eurer) Väter
  76. Wohin mit den späten Wellen der Nazi-Wahrheit?
  77. Der Feind ist in den Sachsengau eingedrungen
  78. Die Heldensöhne der Urkatastrophe
  79. Die Autobiographie zwischen
    Schein und Sein
  80. Auf der Suche nach der verlorenen Sprache
  81. Atlantis sendet online
  82. Zur Philosophie des Krieges
  83. Deutsche, wollt ihr ewig sterben?
  84. Der Prominentenstadl in der Krise
  85. Der Blick von unten nach oben
  86. Auf der Suche nach einer moralischen Existenz
  87. Vom Krieg gegen die Pazifisten
  88. Keine Lust aufs Rentnerdasein
  89. Von der Beschneidung bis zur
    begeh­baren Prostata
  90. Friede den Landesverrätern
    Augstein und Harich
  91. Klarstellung 1 – Der Konflikt um
    Marx und Bloch
  92. Bloch & die 56er-Opposition zwischen Philo­sophie und Verbrechen
  93. Der Kampf ums Buch
  94. Und trotzdem: Ex oriente lux
  95. Der Soldat: Held – Mörder – Heiliger – Deserteur?
  96. Der liebe Tod – Was können wir wissen?
  97. Lacht euren Herren ins Gesicht ...
  98. Die Blochianer kommen in Tanzschritten
  99. Von den Geheimlehren der Blochianer
Aufsatz