POETENLADEN - neue Literatur im Netz - Home
 
 
 
 
 
 
 

Gerhard Zwerenz
Die Verteidigung Sachsens und warum Karl May die Indianer liebte

Sächsische Autobiographie in Fortsetzung | 16. Nachwort

Dies ist eine sächsische Autobiographie als Fragment in 99 Fragmenten. Schon 1813 wollten die Sachsen mit Napoleon Europa schaffen. Heute blicken wir staunend nach China. Die Philosophen nennen das coincidentia oppositorum, d.h. Einheit der Widersprüche. So läßt sich's fast heldenhaft in Fragmenten leben.

  16. Nachwort

Der Trotz- und Hoffnungs-Pazifismus

 


Die Weltbühne
vom 24.11.1954

Die am Rand aufgeführten Titel der 99 Fragmente und bisher 15 Nachworte nacheinander gelesen ergeben ein post­modernes Gedicht, das sich zu Geburt, Hochzeit und Beerdigung hinreichend unfeierlich auf­sagen lässt, ist es doch die erlebte Enzyklopädie des märchen­haften Landes Saxonia und seiner Inländer wie Exi­lanten, die als erste Fremd­sprache Hoch­deutsch erlernen mussten. Karl May, Richard Wagner und Friedrich Nietzsche aller­dings ursäch­selten bis zum letzten Atemzug.
Erstes Büchlein von 1956
Aristotelische und Brechtsche Dramatik
Greifenverlag 1956

Das Buch bei Amazon  externer Link

Als der Autor nach seinem ersten Büch­lein befragt wurde, das vor mehr als einem halben Jahr­hundert erschie­nen war, rea­gierte er mit gera­dezu sensa­tionel­ler Nüchtern­heit, indem er zunächst mal selbst nachlas, was er damals zustande oder nicht zustande gebracht hatte. Die ersten 52 Seiten über­flog er mit Befremden. Zuviel Gerede, Absi­cherung, Vor­sicht. Auf Seite 53 wird gefragt: „Ist neues Theater Aris­tote­lischer Art möglich?“ Sorgen hattet ihr damals, denkt der lesende Alte. Gleich darunter heißt es: „1. Über die Ka­tharsis“ – und der Alte staunt, was er damals aus dem Ärmel schüt­telte. Es rauscht nur so im Karton von Aristo­teles, Brecht, Bloch, Hei­deg­ger, Johannes R. Becher, Gaillard, Hesiod, Herakles, Les­sing, Moses Mendels­sohn, Wal­ter Benja­min, Teplow, Shakespeare, Marx / Engels bis zu Georg Lukács. Fehlte der Name Leo Trotzki, der war abso­lut suspekt. So schmug­gelte der Ver­fasser ein wenig Trotz­kismus ins zur selben Zeit ent­stehende Frei­heits­gedicht, was schon uner­träg­lich genug war, wie sich am 30.1.1957 zeigte.
Auf Seite 68 geht's endlich zur Sache: „Doch zurück zur Affektenlehre Ernst Blochs, der auch schon die weiteren Folgerungen für die Ästhetik des Tragischen gezogen hat, indem er als die neuen, unserem Gesell­schafts­zustand ange­messenen Affekte nicht mehr Furcht und Mitleid, sondern T r o t z und H o f f n u n g bezeichnet. (Siehe dazu das Kapitel ›Weitere echte Aktualisierung: Nicht Furcht und Mitleid, sondern Trotz und Hoff­nung‹ in Das Prinzip Hoffnung Bd. I.)
Kaum war das Bändchen erschienen, erwähnte es Bloch im Seminar. An­schließend Vier­augen­gespräch mit Bloch und sein Verweis aufs Ende der Weimarer Republik mit Heideggers Rechts­wendung. Ich impro­vi­sierte eine Linie von Trotz zu Trotzki. Er reagierte ab­schweifend, geriet über Brecht zu Benjamin und ihre miss­glückten Ver­suche, vor 1933 intel­lek­tuel­len Wider­stand gegen die Nazis zu organisieren. Erst viel später, im Jahr 1962, als er die erweiterte Suhrkamp-Ausgabe von Erbschaft dieser Zeit schickte und signierte mit „Ein Gruß vom Kurfür­sten­damm der zwanziger Jahre …“ begriff ich die Kon­tinuität der roten Bloch-Linie von Trotz und Hoffnung über ein­grei­fendes Denken bis zur Dekonstruktion. Marx hatte die Bourgeoisie dekon­struiert, Nietzsche kam von Goethes Klassik übers private Unbehagen zur barbarischen Phantasie­meta­phorik, die sich von Hei­degger bis Hitler als ausbeutbar erwies. Nun waren die Über­menschen­zwerge unter sich, Partei­genossen eben, von denen ein jeder den anderen zu führen gedachte. Danach traten die neuen jungen kritischen Franzosen an, die Söhne Sartres, bei dem sie lernten bis sie Papa Freud folgend den Vater­mord riskierten und sich auf Französisch verhei­deggerten.
Wir erholen uns ein wenig bei Brecht, denn sein lakonischer Dreisatz über das große Karthago, das drei Kriege führte, bis es unauffindbar war, ist das Musterexemplar dekonstruktiver Poetik. Die Allgemeinheit Krieg wird auf das konkrete Nichts, das der Vernichtung folgt, reduziert. Die Poetik verlangt inhaltsbestimmt die Form der Lakonie. Jedes Wort mehr wäre Ideologie oder Lamento. Jedes Wort weniger fehlte der Beweisführung irrer Logik. Werten wir den Brechtschen Dreisatz gesellschaftlich, ist die Welt noch zu retten. Werten wir ihn anthropologisch, ist Schluss mit lustig. Soviel zur Lebens- und Todeslinie, auf der sich das vereinige Deutschland nun wieder einrichtet. Na da kämpft mal schön ihr neuen Heldensöhne und -Töchter.
Aus reiner Sympathie für die heutigen Nachkommen fällt mir ein, was ich in früheren Kriegs­zeiten darüber dachte. In Soldaten sind Mörder von 1988 spricht ein Ich, das sich zusammensetzt aus dem 62jährigen Schrift­steller der Jahre 1987/88 und aus dem 18jährigen Infanteristen der Jahre 1943/44. Ich versuchte, authentisch der junge Soldat zu sein, und ich wurde, oft im seIben Satz, der seither durch viele Lebens­schulen gegangene alte Mann. Vergessen werden sollte nichts. Aber hinzugelernt. Doch das Hinzugelernte darf das Dokumentarische .nicht verdrängen. So spricht manchmal der Polemiker, der inzwischen die Dokumente kennt, und manchmal der betroffene Soldat, der nichts kannte und nur seine Haut verteidigte.
Der Krieg erscheint im Rückblick meist aus der Sicht jener Offiziere, die in der Bundesrepublik Deutschland die Nachkriegszeit bestimmten. Zeugnisse einfacher Soldaten sind rar: Wolfgang Borchert ist vergessen. Der Deserteur Alfred Andersch ein Unbekannter. Heinrich Bölls Kriegs­denunziation scheint nie geschrieben worden zu sein. Und bald waren die nationalen Trauer­redner am Werk mit ihren fal­schen Worten, Gesten, Ritualen. Indem ich über den Krieg schreibe, suche ich die Erfah­rungen der darauffolgenden Jahrzehnte, die mir vergönnt waren, mit in die Schlächterei hinein­zureißen. Doch beschreibe ich nicht das Schlachten, sondern seine Bedingungen und nicht überwun­denen Nachfolgen. Seinen Frieden mit denen schließen, die den Krieg in sich nicht überwinden wollen, heißt die Bedingungen des Krieges fortwirken lassen. Die Kriegs­ursachen liegen im Innern der Menschen, die ihn nicht verhindern. Alles andere sind Ausreden. Und so haben wir keine gültige Krieges­ver­hinde­rungs­strategie. Darüber nach­denkend bin ich von einem Wort zum andern der blutjunge Infanterist im Schützenloch, voller Dreck, Schweiß, Läusen, Wut. Ungefiltert kommen die Eindrücke. Ihr habt uns schießen gelehrt und findet das in Ordnung. Nun gewöhnt euch auch an unsere Verfluchungen. Sie sind Dankesworte. Die äußerste Objek­tivität und die schärfste Subjek­tivität zusammen­genommen ergeben die Handgranaten, die euch um die Ohren fliegen. Ich hoffe, euer alter Adam zählt bald zu den Kriegstoten.
Der Spiegel | Heft 49/2009
 
Von dieser Zeit an nannte ich meine Verfolger und Feinde Pauscha­listen. Sie wussten nicht zu unterscheiden, worauf es ankommt. Ihnen fehlt Derridas Differenz-Denken und so gerät jedes konkrete Detail in den Magen und von dort zum Schließ­muskel raus. Wer struktu­ralistisch zu reflek­tieren versteht, erkennt die Parallele von Ost 1957 zu West im 21. Jahrhundert. Ost wie West sind den Pauschalisten anheim­gefallen. Die Dekon­struktion zeigt die neuen wie alten Eliten in kaiser­licher Nacktheit. Schon kurz nach der Verei­nigung began­nen neue Kriege, die sie asym­metrisch nennen, um den symme­trischen Schwach­sinn industria­lisierter Men­schen­schlächterei abzutarnen. Zwanzig Jahre nach der Einheit applau­dieren sie weiterhin dazu als wäre der Krieg noch unkennt­lich wie 1933. Er stand aber vor der Tür. Heute sind wir schon wieder dabei. Momentan leistet sich Die Linke einen Streit um Personen genau wie die anderen Parteien. Doch nennt sie die Situation und die drohende Eskalation zum letzten 3. Weltkrieg uner­schrocken beim Namen. Der alte Faschis­mus brauchte Führer. Der neue bedient sich vor­han­dener Insti­tutionen. Ämter und Schön­redner. Die Bot­schaft, der Deutsche müsse wieder töten lernen geht den Aggres­sions-Apologeten so glatt von den Lippen wie den Vorgängern ihre Juden- und Marxistenhetze.
Das Gedicht ist Selbstfindung, der Daumenabdruck des Ich im Augenblick äußerster Konzentration. Oder es ist ein Suchprozess mit offenem Ende. Gehst du aber ganz aus dir heraus, taucht das Lyrische Subjekt in der Haftzelle des Objekts auf. Mehr als diese drei Varianten gibt es nicht. Der Rest ist Technik mit Girlanden.
1981 erschienen bei Suhrkamp Die Gedichte von Bertolt Brecht in einem Band. Es sind 1391 Seiten Dünndruck im extra kleinen handlichen Format, eine poetische Mini-Bibel und zugleich deren poetische Materialisierung. Gedichte auf fast anderthalbtausend Seiten – gibt's denn so was? Aus dem lapidaren Vorwort:„Es ist mir gleich, ob diese Welt mich liebt, schreibt Brecht. Doch nicht von Liebe soll hier die Rede sein, es geht um die Notwendigkeit, Brechts Gedichte zu lesen. Er bleibt der Klassiker der Vernunft.“ Auf Seite 852 zehn Zeilen der Vernunft für heute:
„Sie wollen siegen
Gegen den Sieg wollen sie nichts wissen.
Sie wollen nicht unterdrückt werden
Sie wollen unterdrücken.
Sie wollen nicht den Fortschritt
Sie wollen den Vorsprung.

Sie sind jedem gehorsam
Der ihnen verspricht, daß sie befehlen können.
Sie opfern sich dafür
Daß der Opferstein stehen bleibt.“
Brechts Hundert Gedichte 1952 vom Aufbau Verlag herausgebracht, enthalten einen repräsentativen Querschnitt seiner Lyrik. Die Gedichte in einem Band von 1988 sind ein poetisches und poetologisches Vademecum. Es ist als hätten Grimmelshausen und Marx sich zusammengetan um zu zeigen, wie konkret und universell das Gedicht sein kann, wenn es aufs Ganze geht.
Am 22. Januar 2010 wird Verteidi­gungs­minister zu Guttenberg in den Nach­richten vorgezeigt, während er Bundes­wehr­soldaten das Ehrenkreuz für Tapferkeit verleiht.
Jürgen Rose
Ernstfall Angriffskrieg
Ossietzky 2009
Das Buch bei Amazon  externer Link
 
Dem Schrank mit den aufbewahrten Heften der Weltbühne entnehme ich die Ausgabe vom 24. November 1954, darin mein Artikel Und wieder Buch der Tapferkeit? Seither vergingen 56 Jahre. Die Frage ist aktu­eller denn je. Von diesem wie auch von den anderen in der DDR veröf­fent­lichten Texten gegen den Krieg habe ich keinen Abstrich zu machen. Tapferkeit? Als Acht­zehn­jähriger er­hielt ich vor Monte Cassino einen Nah­kampf­orden und schäme mich noch als Achtzig­jähriger dafür. Vom Bundes­wehr-Oberst­leutnant Jürgen Rose erschien im kleinen Ossietzky-Verlag das Buch Ernstfall Angriffs­krieg. Der tapfre, zivil­couragierte Offi­zier fiel mir schon während meiner Jahre im Ver­teidi­gungs­aus­schuss des Bonner Bun­des­tages auf, weil er unge­scheut das grund­gesetz­liche Verbot des Angriffs­krieges vertrat. Sein Buch erscheint nicht bei Rowohlt, Fischer, Suhrkamp oder Bertels­mann. Die großen Verlage sind erst nach einem Krieg wieder gegen ihn. An­griffs­krieg aber ist Frie­dens­verrat. Dies zu erkennen und zu bekunden bedarf es der Frei­heit. Ich behaupte, Brechts Gesam­melte Gedichte enthalten die Dramaturgie einer poetischen Revo­lution, und Blochs Erbschaft dieser Zeit umfasst die Dekon­struk­tionen des Fa­schis­mus samt der Stärken und Schwächen eines Wider­standes, der über den Sieg von 1945 zum bit­teren Ende von 1990 führte. Es gibt wieder Ehren­kreuze für Tapfer­keit? Im häus­lichen tv-Kasten war zu sehen, wie die Gesichter der tapfren Soldaten erstarrten, als ihnen der Herr von und zu seinen Orden anheftete. Die Leichenstarre des Krieges wirft ihren Schatten voraus. Am 13. Februar 2010 gedachten in Dresden in einer fried­lichen Demon­stration so viele Menschen der Bomben­toten bei der Stadt­vernichtung 1945, dass der geplante Marsch der Rechten in die Ver­gangen­heit keine Chance erhielt. Das erhoffte ich mir schon am 24. November 1954, als der Sozia­lis­mus noch Raum bot, in der DDR-Weltbühne vor neuen Kriegen zu warnen. Was ein kleiner Soldat über den letzten Welt­krieg zu sagen hatte und hat, mag heute vielleicht nicht mehr gern gehört werden. Ich sag's trotzdem ganz wie einst im anderen deutschen Staat.




Der kleine Text aus schönen Nach­kriegs­zeiten ist mir auch 56 Jahre danach noch lieb und wert. Mag sein, wenn einer bei Hitler wie bei Stalin die Desertion riskierte, obwohl ein Loch im Fell drohte, fällt es ihm nicht schwer, auch von der tota­litären NATO-Fahne zu gehen. Als ich damals ins Bonner Land flüchten musste, gab es keine NATO und bis zur deutschen Einheit galt sogar das grund­gesetz­liche Kriegsverbot. Immerhin entstand jetzt am 13. Februar in Dresden eine zumindest symbo­lische Frie­dens­bewegung. Linke Proteste gegen den geplan­ten braunen Marsch auf Dresden führten an der Elbe trotz staats­juris­tischer Sabotage­ver­suche an den Abwehr­aktionen zur partei­über­grei­fenden Soli­dari­sierung gegen rechts. Na also, es geht doch, wenn genügend Menschen wollen und aktiv werden. Wenn aber nicht? Soeben warnte Admiral Mullen, Vor­sitzender der Verein­ten Stabs­chefs der US-Army, in Israel „sehr besorgt“ vor den Folgen eines „etwaigen Militär­schlags“ gegen den Iran. Die regionale Konfron­tation könne „ein sehr großes Problem für alle sein“, auch wenn die „Konse­quenzen unbe­absich­tigt“ seien. (FAZ, 16.2.2010) Da ich dies notiere, ist Ascher­mit­twoch. Schöne Aussichten. Zitat von Bertolt Brecht: „Die gute Tat: Die Panzer­grena­diere nehmen das Telefon­gebäude zum dritten Mal. Der Mut ist ungeheuer. Das Gemetzel ist riesig. Größer ist der Mut dessen, der dem Befehl widersteht.“ Was aber soll Brecht bei Welt­politikern bewirken, die mal wieder Sarajewo 1914 spielen wollen?

Ein weiteres Nachwort ist für Montag, den 01.03.2010, geplant.

Fotos zur Lesung mit Gerhard Zwerenz aus der Sächsischen Autobiographie am 19.11.2009 im Haus des Buches, Leipzig   externer Link

Lesungs-Bericht bei Schattenblick  externer Link

Interview mit Ingrid und Gerhard Zwerenz bei Schattenblick  externer Link

Gerhard Zwerenz   22.02.2010    Druckansicht  Zur Druckansicht - Schwarzweiß-Ansicht    Seite empfehlen  Diese Seite weiterempfehlen
Gerhard Zwerenz
Serie
  1. Wie kommt die Pleiße nach Leipzig?
  2. Wird Sachsen bald chinesisch?
  3. Blick zurück und nach vorn
  4. Die große Sachsen-Koalition
  5. Von Milbradt zu Ernst Jünger
  6. Ein Rat von Wolfgang Neuss und aus Amerika
  7. Reise nach dem verlorenen Ich
  8. Mit Rasputin auf das Fest der Sinne
  9. Van der Lubbe und die Folgen
  10. Unser Schulfreund Karl May
  11. Hannah Arendt und die Obersturmbannführer
  12. Die Westflucht ostwärts
  13. Der Sänger, der nicht mehr singt
  14. Ich kenne nur
    Karl May und Hegel
  15. Mein Leben als Prophet
  16. Frühe Liebe mit Trauerflor
  17. Der Schatten Leo Bauers
  18. Von Unselds Gegner zu Holtzbrincks Bodyguard
  19. Karl May Petrus Enzensberger Walter Janka
  20. Aus dem Notizbuch eines Ungläubigen
  21. Tanz in die zweifache Existenz
  22. General Hammersteins Schweigen
  23. Die Pleiße war mein Mississippi
  24. Im Osten verzwergt und verhunzt?
  25. Uwe Johnson geheimdienstlich
  26. Was fürchtete Uwe Johnson
  27. Frühling Zoo Buchmesse
  28. Die goldenen Leipziger Jahre
  29. Das Poeten-Projekt
  30. Der Sachsenschlag und die Folgen
  31. Blick zurück auf Wohlgesinnte
  32. Sächsische Totenfeier für Fassbinder (I)
  33. Sächsische Totenfeier für Fassbinder (II)
  34. Brief mit Vorspann an Erich Loest
  35. Briefwechsel mit der Welt der Literatur
  36. Die offene Wunde der Welt der Literatur
  37. Leipzig – wir kommen
  38. Terror im Systemvergleich
  39. Rachegesang und Kafkas Prophetismus
  40. Die Nostalgie der 70er Jahre
  41. Pauliner Kirche und letzte Helden
  42. Das Kickers-Abenteuer
  43. Unser Feind, die Druckwelle
  44. Samisdat in postkulturellen Zeiten
  45. So trat ich meinen Liebesdienst an …
  46. Mein Ausstieg in den Himmel
  47. Schraubenzieher im Feuchtgebiet
  48. Der Fall Filip Müller
  49. Contra und pro Genossen
  50. Wie ich dem Politbüro die Todesstrafe verdarb
  51. Frankfurter Polzei-buchmesse 1968
  52. Die Kunst, weder Kain noch Abel zu sein
  53. Als Atheist in Fulda
  54. Parade der Wiedergänger
  55. Poetik – Ästhetik und des Kaisers Nacktarsch
  56. Zwischen Arthur Koestler und den Beatles
  57. Fragen an einen Totalitarismusforscher
  58. Meine fünf Lektionen
  59. Playmobilmachung von Harald Schmidt
  60. Freundliche Auskunft an Hauptpastor Goetze
  61. Denkfabrik am Pleißenstrand
  62. Rendezvous beim Kriegsjuristen
  63. Marx, Murx, Selbstmord (der Identität)
  64. Vom Aufsteiger zum Aussteiger? (I. Teil)
  65. Vom Aufsteiger zum Aussteiger? (II. Teil)
  66. Der Bunker ...
  67. Helmut auf allen Kanälen
  68. Leipzig anno 1956 und Berlin 2008
  69. Mit Konterrevolutionären und Trotzkisten auf dem Dritten Weg
  70. Die Sächsischen Freiheiten
  71. Zwischen Genossen und Werwölfen
  72. Zur Geschichte meiner Gedichte
  73. Poetenladen: 1 Gedicht aus 16 Gedichten
  74. Der Dritte Weg als Ausweg
  75. Unendliche Wende
  76. Drei Liebesgrüße für Marcel
  77. Wir lagen vor Monte Cassino
  78. Die zweifache Lust
  79. Hacks Haffner Ulbricht Tillich
  80. Mein Leben als Doppelagent
  81. Der Stolz, ein Ostdeutscher zu sein
  82. Vom Langen Marsch zum 3. Weg
  83. Die Differenz zwischen links und rechts
  84. Wo liegt Bad Gablenz?
  85. Quartier zwischen Helmut Schmidt und Walter Ulbricht
  86. Der 3. Weg eines Auslandssachsen
  87. Kriegsverrat, Friedensverrat und Friedenslethargie
  88. Am Anfang war das Gedicht
  89. Vom Buch ins Netz und zur Hölle?
  90. Epilog zum Welt-Ende oder DDR plus
  91. Im Hotel Folterhochschule
  92. Brief an Ernst Bloch im Himmel
  93. Kurze Erinnerung ans Bonner Glashaus
  94. Fritz Behrens und die trotzkistische Alternative
  95. 94/95 Doppelserie
  96. FAUST 3 – Franz Kafka vor Auerbachs Keller
  97. Rainer Werner Fassbinder ...
  98. Zähne zusammen­beißen ...
  99. Das Unvergessene im Blick
    1. Nachwort
Nachworte
  1. Nachwort
    siehe Folge 99
  2. Auf den Spuren des
    Günter Wallraff
  3. Online-Abenteuer mit Buch und Netz
  4. Rückschau und Vorschau aufs linke Leipzig
  5. Die Leipziger Denkschule
  6. Idylle mit Wutanfall
  7. Die digitalisierte Freiheit der Elite
  8. Der Krieg als Badekur?
  9. Wolfgang Neuss über Kurt Tucholsky
  10. Alter Sack antwortet jungem Sack
  11. Vor uns diverse Endkämpfe
  12. Verteidigung eines Gedichts gegen die Gladiatoren
  13. Parademarsch der Lemminge und Blochs Abwicklung
  14. Kampf der Deserteure
  15. Fritz Bauers unerwartete Rückkehr
  16. Der Trotz- und Hoffnungs-Pazifismus
  17. Als Fassbinder in die Oper gehen wollte
  18. Was zum Teufel sind Blochianer?
  19. Affentanz um die 11. Feuerbach-These
  20. Geschichten vom Geist als Stimmvieh
  21. Von Frankfurt übern Taunus ins Erzgebirge
  22. Trotz – Trotzalledem – Trotzki
  23. Der 3. Weg ist kein Mittelweg
  24. Matroschka –
    Die Mama in der Mama
  25. Goethe bei Anna Amalia und Herr Matussek im Krieg
  26. Der Aufgang des Abendlandes aus Auerbachs Keller
  27. Jan Robert Bloch –
    der Sohn, der aus der Kälte kam
  28. Das Buch, der Tod und der Widerspruch
  29. Pastor Gauck oder die Revanche für Stalingrad
  30. Bloch und Nietzsche werden gegauckt ...
  31. Hölle angebohrt. Teufel raus?
  32. Zwischen Heym + Gauck
  33. Von Marx über Bloch zu Prof. Dr. Holz
  34. Kafkas Welttheater in Auerbachs Keller
  35. Die Philosophenschlacht von Leipzig
  36. Dekonstruktion oder Das Ende der Ver­spä­tung ist das Ende
  37. Goethes Stuhl – ein Roman aus Saxanien
  38. Meine Weltbühne im poetenladen
  39. Von Blochs Trotz zu Sartres Ekel
  40. Die Internationale der Postmarxisten
  41. Dies hier war Deutschland
  42. Kopfsprünge von Land zu Land und Stadt zu Stadt
  43. Einiges Land oder wem die Rache gehört
  44. Schach statt Mühle oder Ernst Jünger spielen
  45. Macht ist ein Kriegszustand
  46. Dekonstruktion als Kriminalgeschichte I
  47. Damals, als ich als Boccaccio ging …
  48. Ein Traum von Aufklärung und Masturbation
  49. Auf der Suche nach der verschwundenen Republik
  50. Leipzig am Meer 2013
  51. Scheintote, Untote und Überlebende
  52. Die DDR musste nicht untergehen (1)
  53. Die DDR musste nicht untergehen (2)
  54. Ein Orden fürs Morden
  55. Welche Revolution darfs denn sein?
  56. Deutschland zwischen Apartheid und Nostalgie
  57. Nietzsche dekonstruierte Gott, Bloch den Genossen Stalin
  58. Ernst Jünger, der Feind und das Gelächter
  59. Von Renegaten, Trotzkisten und anderen Klassikern
  60. Die heimatlose Linke (I)
    Bloch-Oper für zwei u. mehr Stimmen
  61. Die heimatlose Linke (II)
    Ein Zwischenruf
  62. Die heimatlose Linke (III)
    Wer ist Opfer, wer Täter ...
  63. Die heimatlose Linke (IV)
    In der permanenten Revolte
  64. Wir gründen den Club der
    heimatlosen Linken
  65. Pekings große gegen Berlins kleine Mauer
  66. Links im Land der SS-Ober­sturm­bann­führer
  67. Zweifel an Horns Ende – SOKO Leipzig übernimmt?
  68. Leipzig. Kopfbahnhof
  69. Ordentlicher Dialog im Chaos
  70. Büchner und Nietzsche und wir
  71. Mit Brecht in Karthago ...
  72. Endspiel mit Luther & Biermann & Margot
  73. Die Suche nach dem anderen Marx
  74. Wer ermordete Luxemburg und Liebknecht und wer Trotzki?
  75. Vom Krieg unserer (eurer) Väter
  76. Wohin mit den späten Wellen der Nazi-Wahrheit?
  77. Der Feind ist in den Sachsengau eingedrungen
  78. Die Heldensöhne der Urkatastrophe
  79. Die Autobiographie zwischen
    Schein und Sein
  80. Auf der Suche nach der verlorenen Sprache
  81. Atlantis sendet online
  82. Zur Philosophie des Krieges
  83. Deutsche, wollt ihr ewig sterben?
  84. Der Prominentenstadl in der Krise
  85. Der Blick von unten nach oben
  86. Auf der Suche nach einer moralischen Existenz
  87. Vom Krieg gegen die Pazifisten
  88. Keine Lust aufs Rentnerdasein
  89. Von der Beschneidung bis zur
    begeh­baren Prostata
  90. Friede den Landesverrätern
    Augstein und Harich
  91. Klarstellung 1 – Der Konflikt um
    Marx und Bloch
  92. Bloch & die 56er-Opposition zwischen Philo­sophie und Verbrechen
  93. Der Kampf ums Buch
  94. Und trotzdem: Ex oriente lux
  95. Der Soldat: Held – Mörder – Heiliger – Deserteur?
  96. Der liebe Tod – Was können wir wissen?
  97. Lacht euren Herren ins Gesicht ...
  98. Die Blochianer kommen in Tanzschritten
  99. Von den Geheimlehren der Blochianer
Aufsatz