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Gerhard Zwerenz
Die Verteidigung Sachsens und warum Karl May die Indianer liebte

Sächsische Autobiographie in Fortsetzung | Folge 68

Dies ist eine sächsische Autobiographie als Fragment in 99 Fragmenten. Schon 1813 wollten die Sachsen mit Napoleon Europa schaffen. Heute blicken wir staunend nach China. Die Philosophen nennen das coincidentia oppositorum, d.h. Einheit der Widersprüche. So läßt sich's fast heldenhaft in Fragmenten leben.

68

Leipzig anno 1956 und Berlin 2008

Herbert Graf
Herbert Graf
Mein Leben. Mein Chef Ulbricht. Meine Sicht der Dinge
edition ost 2008

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Heiner Müller
Heiner Müller
Krieg ohne Schlacht
KiWi 1994

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2008 erschien Mein Leben. Mein Chef Ulbricht. Meine Sicht der Dinge von Herbert Graf, Ulbrichts Mitarbeiter, eine einzigartige Samm­lung von Fakten vordem unbekannter Art inklu­sive ergötzlicher Irr­tümer. Hier nur Grafs Tunnelblick von 2008 zurück auf das Jahr 1956 in Leipzig: „Der dem Freundes­kreis Bloch zugehörende Walter Markov hinterließ, dass Bloch Ende 1956 vorüber­gehend in eine etwas prekäre Lage geraten war, hatte weder mit seinem persönlichen Verhalten noch mit seinen Philosophievorlesungen an der Karl-Marx-Uni­versi­tät unmittelbar zu tun. Er wurde – zu seinem größten Unwillen – von einigen aufgeregten Studenten á la Zwerenz als Kronzeuge beschworen und ›auf den Schild gehoben‹: Bloch möge die ideologische Führung des Landes übernehmen!“ An anderer Stelle vermerkt Graf: „Zwerenz, der 1956 zum Umkreis der Gefährten Harichs gehörte, bekannte 2006: ›Wir sind zu langsam gewesen und es waren zu wenige.‹“
Da hat Genosse Herbert Graf als Ulbrichts Sekretär, Assistent und Biograph den Mund nicht zu voll genommen, doch die Backen zu stürmisch aufgeblasen. Bei aller Sympathie muss ich anmerken, was der Herr da schreibt, ist Teil einer SED und DDR betreffenden postmortalen Schmährede. Zwar ungewollt, aber giftig genug. Das können Wessis besser. Auch der Ost-Westler Heiner Müller weiß es besser, wenn er in seinem Buch Krieg ohne Schlacht – Leben in zwei Diktaturen 1992 ganz nebenbei bemerkt: „Bei Bloch wurde dann dieser Konflikt unmittelbar Politik. Die Oppo­si­tions­bewegung, die damals zer­schla­gen wurde, war eine linke Opposition. Zwerenz gehörte dazu, Loest, Ralf Schröder und andre, die in den Westen gegangen sind, einige gingen ins Gefängnis.“
Karola Bloch in ihrer Biographie Aus meinem Leben: „Damals, 1959 in Frankfurt, fragte man uns, ob wir nicht in den Westen ziehen wollten. Aber Ernst war in diesem Punkt eisern: Er glaubte, dass sein Platz in der DDR sei, weil er nur von dort aus Einfluss auf die Entwicklung eines Sozialismus haben könne, wie wir ihn uns vorstellten. Er war der Meinung, dass der Weg dorthin zwar schwierig, aber nicht unmöglich sei. Walter Boehlich, damals Lektor bei Suhrkamp, unterstützte ihn in dieser Ansicht. Nach unserer Rückkehr überraschte mich eines Morgens der Besuch von Gerhard Zwerenz. Er war mit der Harich-Gruppe in Verbindung gebracht worden und musste mit seiner Verhaftung rechnen. Seit Wochen schon schlief er nicht mehr zu Hause. Zwerenz hatte bei Ernst studiert, verehrte und liebte ihn. Er fragte mich, ob Bloch es ihm übel nehmen würde, wenn er in den Westen ginge. Er war zweifelnd geworden, denn er kannte Blochs Standpunkt. Aber ich sagte ihm, uns würde es beruhigen, ihn im Westen zu wissen; er sei jung und in Gefahr, sein Opfer wäre sinnlos, das wisse auch Ernst. So verabschiedeten wir uns herzlich. Später, in Westdeutschland sahen wir uns oft.“
Karola irrt sich im Datum. Blochs sprach ich in Leipzig zum letzten Mal nicht 1959, sondern 1957. Darüber ist in Sklavensprache und Revolte zu lesen. Mein letzter Besuch bei Blochs im August 57 in Leipzig, von dem Karola in ihrem Buch berichtet, galt nicht, wie sie sagt, der Beschwichtigung von Ernst. Karola stellte ich es so dar, insoweit stimmt auch ihre Notiz. Unter vier Augen warnte ich Bloch vor der Verhaftung. Was er dann bei seinem freiwilligen ZK-Besuch in Berlin anstellte, weiß ich nicht. Er sprach nie offen darüber. Ich drückte mich bisher bei meinen diversen Beschreibungen der damaligen Ereignisse nicht genauer aus. Solange Ernst Bloch lebte, wollte ich ihm das nicht antun. Später hielt ich es nicht mehr für so wichtig. Das neue Herbert-Graf-Buch über Ulbricht zwingt mich zu einer Reihe von Richtigstellungen, die ich hatte vermeiden wollen. In Kain und Abel sagt Jürgen Reents: „Sie sind eine Art ständige Vertretung Sachsens mit Sitz im Taunus.“ Meine Antwort: „Ich bin die Außendienststellle der sächsischen Vertretung …“ Und auf die Frage: „Fühlen Sie sich zu Hause, wenn Sie jetzt gelegentlich nach Sachsen kommen?“ meine Erwiderung: „Nein, das kann ich nicht ...“ Warum das so ist und warum das so geworden ist, wird von einem bisher unbekannten fünfseitigen Haussuchungsprotokoll zusammengefasst. Lassen wir also die Fakten sprechen, die Herbert Grafs vormalige Genossen der Staatssicherheit am 9.9.1957 pflichtbewusst festhielten:

Das mit viel amtlichem Fleiß und Schweiß verfasste Haussuchungsprotokoll wird hier erstmals veröffentlicht. Wieviel „operativ wertlose Papiere“ mussten die armen Stasileute durchforsten, um bei „bereits negativ angefallenen Personen“ endlich „operativ wichtig“ werden zu können. Wobei mir die angefallenen Personen zu denken geben, weil das fragen lässt, wer wen anfällt, nachdem jemand aufgefallen war. Mehr dazu in Sklavensprache und Revolte, Kapitel „Ernst Blochs taktischer Selbstverrat“.
Mich freut, dass von meinen seit September 1957 verschwundenen Papieren per amtlichen Zitaten einige Sätze sorgsam aufbewahrt worden sind. Ich gestehe, nach dem 20. Parteitag in Moskau und Chruschtschows geheimer Anti-Stalin-Rede sah ich im Dritten Weg den Ausweg aus der sonst hoffnungslosen Lage. Bloch war mir der Philosoph des Dritten Weges. Da er nach dem Ungarischen Aufstand vom Oktober 1956 zurückwich, suchte ich die Entscheidung bei meinem Besuch, von dem Karola berichtet. Bei den anstehenden Kontroversen konnte ich mich nicht gut auf jemanden stützen, der das nicht mehr wollte. Wäre der Philosoph konsequent geblieben, hätte ich das Risiko der Haft auf mich genommen. Da er bremste, blieb mir nur die Westflucht, zu der ich mich ungern entschloss, weil die DDR zur Heimat geworden war.
Die von Ulbrichts Mitarbeiter Herbert Graf zitierten Sätze des Historikers Walter Markow zählen zur gewollten Bagatellisierung Blochs und entsprechen dessen Lage in Leipzig nach seinem taktischen Rückzug. Mein Rat damals: Keine Rücksicht auf mich. Bald darauf war ich in der BRD. Karola und ich begründeten meinen letzten Leipzig-Besuch mit meinem West-Plan. Den wahren Grund kann ich jetzt nennen, nachdem aus dem damals „sichergestellten Schriftverkehr“ hervorgeht, dass ich Ende 1956 meine Publikationen mit Rücksicht auf Bloch und auf dessen Einspruch hin milderte, bzw. unterließ. Der Gang nach Westen war für mich von zwei Vorsätzen begleitet: 1. würde ich es denen, die mich dazu nötigten, mit den mir gemäßen Mitteln der Aufklärung inklusive Satire und Polemik heimzahlen. 2. wollte ich danach das unterbrochene und verfolgte Projekt eines Dritten Weges in der BRD für Ost wie West wieder aufnehmen.
Welche Aufregungen und Folgen die beschlagnahmten Papiere in DDR und BRD damals nach sich zogen, ist irrwitzig. Jetzt nur aus gegebenem Anlass eine aktuelle Information. Seit der Haussuchung 1957 sind inzwischen kleine 52 Jahre vergangen, da erscheint im stern 4/2009 diese geradezu revolutionär betitelte Kolumne:

Auf dem dritten Weg
Regenschirme, Staatsbeteiligungen, Milliardenpakete - die Regierungen des Westens nehmen die Wirtschaft in den Griff, Ein Mischsystem aus Kapitalismus und Sozialismus entsteht. Dabei vereinigen sich links und rechts.
Der Zwischenruf aus Berlin von Hans-Ulrich Jörges

Verlief also der Dritte Weg von meinem kleinen DDR-Schreibtisch zum großen stern? Dort hatte ich ihn allerdings 1961 schon einmal verkündet. Damals lagen die Papiere über mich erst seit vier Jahren in Mielkes Tresor. Von dort gelangten sie direkt ins Politbüro und ZK der SED sowie in die Redevorlage eifriger Genossen Parteiführer, Wissenschaftler, Literaten und im Westen in die Tresore hiesiger Geheimdienste und damit zur Kenntnis von allerlei tüchtigen Vaterlandsverteidigern, die ihr Vaterland schon bis 1945 tapfer verteidigt hatten. Und existierten nicht schwarz auf weiß genügend Beweise, glaubte ich an Erfindungen und Lügen. Die fehlen aber auch nicht. Da wir über die Gauck-Birthler-Behörde die geheime DDR-Geschichte erfahren können, ist sie nur legitimierbar, wenn zugleich die westlichen Geheimdienst-Vergangenheiten aufgedeckt werden. Sonst bliebe es bei der Rache der Sieger am Unterlegenen. Ich gehe jedoch von der historischen Gleichberechtigung beider deutscher Staaten samt ihrer dubiosen Dienste aus. Nietzsches Umwertung der Werte lässt mich nicht Hitlers und Adenauers General Gehlen für einen guten und Ulbricht/Honeckers General Mielke für einen bösen Mann halten. Beide machten Jagd auf Trotzkisten und alle, die sie dafür hielten.
So werde ich mir erlauben, im Anschluss an diese Folge weitere Schleier geheimer Vorgänge zu lüften, an denen noch heute festgehalten wird. Wozu hat man schließlich ein Archiv, seine individuellen Erfahrungen sowie Notizen und endlich die Lust sanfter Beharrlichkeit, wie sie der zu Unrecht unter­schätzten Pleiße eigen ist.
Verhaltensweisen
(Auch ein Dritter Weg)

So mancher hat sich grenzenloses Verlangen
in Jahren bittrer Einsamkeiten eingefangen.
Nur weiß er nit, verlangt er dieses oder das
oder sonst irgendwas.

So manche hat in Jahren der Entsagung
der eigenen Wünsche sich entledigt.
Da lauscht sie in der Kirche auf ihres
Pastors süße Predigt.

Und andre kotzt es an schon in der Schule.
Sie weigern sich zu röcheln auf Befehl.
Sie drehen ab und gehen los als Schwule.

(Die Venusharfe, München 1985)

Das nächste Kapitel erscheint am Montag, den 16. Februar 2009.

Gerhard Zwerenz   09.02.2009    Druckansicht  Zur Druckansicht - Schwarzweiß-Ansicht    Seite empfehlen  Diese Seite weiterempfehlen
Gerhard Zwerenz
Serie
  1. Wie kommt die Pleiße nach Leipzig?
  2. Wird Sachsen bald chinesisch?
  3. Blick zurück und nach vorn
  4. Die große Sachsen-Koalition
  5. Von Milbradt zu Ernst Jünger
  6. Ein Rat von Wolfgang Neuss und aus Amerika
  7. Reise nach dem verlorenen Ich
  8. Mit Rasputin auf das Fest der Sinne
  9. Van der Lubbe und die Folgen
  10. Unser Schulfreund Karl May
  11. Hannah Arendt und die Obersturmbannführer
  12. Die Westflucht ostwärts
  13. Der Sänger, der nicht mehr singt
  14. Ich kenne nur
    Karl May und Hegel
  15. Mein Leben als Prophet
  16. Frühe Liebe mit Trauerflor
  17. Der Schatten Leo Bauers
  18. Von Unselds Gegner zu Holtzbrincks Bodyguard
  19. Karl May Petrus Enzensberger Walter Janka
  20. Aus dem Notizbuch eines Ungläubigen
  21. Tanz in die zweifache Existenz
  22. General Hammersteins Schweigen
  23. Die Pleiße war mein Mississippi
  24. Im Osten verzwergt und verhunzt?
  25. Uwe Johnson geheimdienstlich
  26. Was fürchtete Uwe Johnson
  27. Frühling Zoo Buchmesse
  28. Die goldenen Leipziger Jahre
  29. Das Poeten-Projekt
  30. Der Sachsenschlag und die Folgen
  31. Blick zurück auf Wohlgesinnte
  32. Sächsische Totenfeier für Fassbinder (I)
  33. Sächsische Totenfeier für Fassbinder (II)
  34. Brief mit Vorspann an Erich Loest
  35. Briefwechsel mit der Welt der Literatur
  36. Die offene Wunde der Welt der Literatur
  37. Leipzig – wir kommen
  38. Terror im Systemvergleich
  39. Rachegesang und Kafkas Prophetismus
  40. Die Nostalgie der 70er Jahre
  41. Pauliner Kirche und letzte Helden
  42. Das Kickers-Abenteuer
  43. Unser Feind, die Druckwelle
  44. Samisdat in postkulturellen Zeiten
  45. So trat ich meinen Liebesdienst an …
  46. Mein Ausstieg in den Himmel
  47. Schraubenzieher im Feuchtgebiet
  48. Der Fall Filip Müller
  49. Contra und pro Genossen
  50. Wie ich dem Politbüro die Todesstrafe verdarb
  51. Frankfurter Polzei-buchmesse 1968
  52. Die Kunst, weder Kain noch Abel zu sein
  53. Als Atheist in Fulda
  54. Parade der Wiedergänger
  55. Poetik – Ästhetik und des Kaisers Nacktarsch
  56. Zwischen Arthur Koestler und den Beatles
  57. Fragen an einen Totalitarismusforscher
  58. Meine fünf Lektionen
  59. Playmobilmachung von Harald Schmidt
  60. Freundliche Auskunft an Hauptpastor Goetze
  61. Denkfabrik am Pleißenstrand
  62. Rendezvous beim Kriegsjuristen
  63. Marx, Murx, Selbstmord (der Identität)
  64. Vom Aufsteiger zum Aussteiger? (I. Teil)
  65. Vom Aufsteiger zum Aussteiger? (II. Teil)
  66. Der Bunker ...
  67. Helmut auf allen Kanälen
  68. Leipzig anno 1956 und Berlin 2008
  69. Mit Konterrevolutionären und Trotzkisten auf dem Dritten Weg
  70. Die Sächsischen Freiheiten
  71. Zwischen Genossen und Werwölfen
  72. Zur Geschichte meiner Gedichte
  73. Poetenladen: 1 Gedicht aus 16 Gedichten
  74. Der Dritte Weg als Ausweg
  75. Unendliche Wende
  76. Drei Liebesgrüße für Marcel
  77. Wir lagen vor Monte Cassino
  78. Die zweifache Lust
  79. Hacks Haffner Ulbricht Tillich
  80. Mein Leben als Doppelagent
  81. Der Stolz, ein Ostdeutscher zu sein
  82. Vom Langen Marsch zum 3. Weg
  83. Die Differenz zwischen links und rechts
  84. Wo liegt Bad Gablenz?
  85. Quartier zwischen Helmut Schmidt und Walter Ulbricht
  86. Der 3. Weg eines Auslandssachsen
  87. Kriegsverrat, Friedensverrat und Friedenslethargie
  88. Am Anfang war das Gedicht
  89. Vom Buch ins Netz und zur Hölle?
  90. Epilog zum Welt-Ende oder DDR plus
  91. Im Hotel Folterhochschule
  92. Brief an Ernst Bloch im Himmel
  93. Kurze Erinnerung ans Bonner Glashaus
  94. Fritz Behrens und die trotzkistische Alternative
  95. 94/95 Doppelserie
  96. FAUST 3 – Franz Kafka vor Auerbachs Keller
  97. Rainer Werner Fassbinder ...
  98. Zähne zusammen­beißen ...
  99. Das Unvergessene im Blick
    1. Nachwort
Nachworte
  1. Nachwort
    siehe Folge 99
  2. Auf den Spuren des
    Günter Wallraff
  3. Online-Abenteuer mit Buch und Netz
  4. Rückschau und Vorschau aufs linke Leipzig
  5. Die Leipziger Denkschule
  6. Idylle mit Wutanfall
  7. Die digitalisierte Freiheit der Elite
  8. Der Krieg als Badekur?
  9. Wolfgang Neuss über Kurt Tucholsky
  10. Alter Sack antwortet jungem Sack
  11. Vor uns diverse Endkämpfe
  12. Verteidigung eines Gedichts gegen die Gladiatoren
  13. Parademarsch der Lemminge und Blochs Abwicklung
  14. Kampf der Deserteure
  15. Fritz Bauers unerwartete Rückkehr
  16. Der Trotz- und Hoffnungs-Pazifismus
  17. Als Fassbinder in die Oper gehen wollte
  18. Was zum Teufel sind Blochianer?
  19. Affentanz um die 11. Feuerbach-These
  20. Geschichten vom Geist als Stimmvieh
  21. Von Frankfurt übern Taunus ins Erzgebirge
  22. Trotz – Trotzalledem – Trotzki
  23. Der 3. Weg ist kein Mittelweg
  24. Matroschka –
    Die Mama in der Mama
  25. Goethe bei Anna Amalia und Herr Matussek im Krieg
  26. Der Aufgang des Abendlandes aus Auerbachs Keller
  27. Jan Robert Bloch –
    der Sohn, der aus der Kälte kam
  28. Das Buch, der Tod und der Widerspruch
  29. Pastor Gauck oder die Revanche für Stalingrad
  30. Bloch und Nietzsche werden gegauckt ...
  31. Hölle angebohrt. Teufel raus?
  32. Zwischen Heym + Gauck
  33. Von Marx über Bloch zu Prof. Dr. Holz
  34. Kafkas Welttheater in Auerbachs Keller
  35. Die Philosophenschlacht von Leipzig
  36. Dekonstruktion oder Das Ende der Ver­spä­tung ist das Ende
  37. Goethes Stuhl – ein Roman aus Saxanien
  38. Meine Weltbühne im poetenladen
  39. Von Blochs Trotz zu Sartres Ekel
  40. Die Internationale der Postmarxisten
  41. Dies hier war Deutschland
  42. Kopfsprünge von Land zu Land und Stadt zu Stadt
  43. Einiges Land oder wem die Rache gehört
  44. Schach statt Mühle oder Ernst Jünger spielen
  45. Macht ist ein Kriegszustand
  46. Dekonstruktion als Kriminalgeschichte I
  47. Damals, als ich als Boccaccio ging …
  48. Ein Traum von Aufklärung und Masturbation
  49. Auf der Suche nach der verschwundenen Republik
  50. Leipzig am Meer 2013
  51. Scheintote, Untote und Überlebende
  52. Die DDR musste nicht untergehen (1)
  53. Die DDR musste nicht untergehen (2)
  54. Ein Orden fürs Morden
  55. Welche Revolution darfs denn sein?
  56. Deutschland zwischen Apartheid und Nostalgie
  57. Nietzsche dekonstruierte Gott, Bloch den Genossen Stalin
  58. Ernst Jünger, der Feind und das Gelächter
  59. Von Renegaten, Trotzkisten und anderen Klassikern
  60. Die heimatlose Linke (I)
    Bloch-Oper für zwei u. mehr Stimmen
  61. Die heimatlose Linke (II)
    Ein Zwischenruf
  62. Die heimatlose Linke (III)
    Wer ist Opfer, wer Täter ...
  63. Die heimatlose Linke (IV)
    In der permanenten Revolte
  64. Wir gründen den Club der
    heimatlosen Linken
  65. Pekings große gegen Berlins kleine Mauer
  66. Links im Land der SS-Ober­sturm­bann­führer
  67. Zweifel an Horns Ende – SOKO Leipzig übernimmt?
  68. Leipzig. Kopfbahnhof
  69. Ordentlicher Dialog im Chaos
  70. Büchner und Nietzsche und wir
  71. Mit Brecht in Karthago ...
  72. Endspiel mit Luther & Biermann & Margot
  73. Die Suche nach dem anderen Marx
  74. Wer ermordete Luxemburg und Liebknecht und wer Trotzki?
  75. Vom Krieg unserer (eurer) Väter
  76. Wohin mit den späten Wellen der Nazi-Wahrheit?
  77. Der Feind ist in den Sachsengau eingedrungen
  78. Die Heldensöhne der Urkatastrophe
  79. Die Autobiographie zwischen
    Schein und Sein
  80. Auf der Suche nach der verlorenen Sprache
  81. Atlantis sendet online
  82. Zur Philosophie des Krieges
  83. Deutsche, wollt ihr ewig sterben?
  84. Der Prominentenstadl in der Krise
  85. Der Blick von unten nach oben
  86. Auf der Suche nach einer moralischen Existenz
  87. Vom Krieg gegen die Pazifisten
  88. Keine Lust aufs Rentnerdasein
  89. Von der Beschneidung bis zur
    begeh­baren Prostata
  90. Friede den Landesverrätern
    Augstein und Harich
  91. Klarstellung 1 – Der Konflikt um
    Marx und Bloch
  92. Bloch & die 56er-Opposition zwischen Philo­sophie und Verbrechen
  93. Der Kampf ums Buch
  94. Und trotzdem: Ex oriente lux
  95. Der Soldat: Held – Mörder – Heiliger – Deserteur?
  96. Der liebe Tod – Was können wir wissen?
  97. Lacht euren Herren ins Gesicht ...
  98. Die Blochianer kommen in Tanzschritten
  99. Von den Geheimlehren der Blochianer
Aufsatz