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Gerhard Zwerenz
Die Verteidigung Sachsens und warum Karl May die Indianer liebte

Sächsische Autobiographie in Fortsetzung | Folge 46

Dies ist eine sächsische Autobiographie als Fragment in 99 Fragmenten. Schon 1813 wollten die Sachsen mit Napoleon Europa schaffen. Heute blicken wir staunend nach China. Die Philosophen nennen das coincidentia oppositorum, d.h. Einheit der Widersprüche. So läßt sich's fast heldenhaft in Fragmenten leben.

46

Mein Ausstieg in den Himmel

Gerhard Zwerenz 2008
Foto: Waltraud Seidel
Am Montag, dem 11. August 08, hielt ich mich an die Sommerpause, sparte die fällige Folge meiner poetenladen-Serie ein und warf gegen Abend einen schrägen Blick in den Spiegel, der sich auf Seite 28 über die Suche der Partei DIE LINKE nach einem eigenen Kandidaten für die Bundespräsidenten-Wahl amüsierte. Nach allerlei Fakten und Faxen stieß ich auf einen tatsächlich erheiternden Satz: »Linke Autoren wie Gerhard Zwerenz oder Stefan Heym, die der einstigen PDS die Treue hielten, sind hochbetagt oder tot.« So lapidar stand das da. Wer war nun was? Hochbetagt oder tot? Ich konnte Stefan wegen Auskunft ja nicht im Himmel anrufen, denn diese Juden glauben nicht daran und erwarten das Ende als neuen Anfang auf Erden, und ihn in der Hölle zu vermuten – nein, diesen Gefallen mochte ich den Schwarzen nicht erweisen, war doch Helmut Kohls christliche Herrenriege bereits 1994 im Reichs­bundestag stur auf ihren Stühlen sitzen geblieben, um so dem Alters­präsidenten Heym ihre Unehren­haftigkeit zu signalisieren.
Wie also wäre es, wenn ich meinen geschätzten Kollegen Heym rächte, indem ich ihn zum hochbetagten Lebenden und mich für tot erklärte? Ernst Bloch hatte mehrmals gesagt, ich käme ihm immer vor wie ein Mann, der schon dreimal verbrannt worden sei – also konnte ich mich auch ein viertes Mal einäschern.
Die erste Phase meines Übergangs begann an jenem Montag, an dem ich mit dem falschen Fuß aufgestanden war. Pünktlich 6 Uhr wollte ich wie üblich die Zeitung aus dem Briefkasten nehmen, doch es war keine da, das irritierte mich, denn zum ordentlichen Rhythmus gehört die morgendliche Presse­lektüre. Bis Mittag schaute ich stündlich nach, vergebens. Am Dienstag fehlte die Zeitung wiederum. Pünktlich 9 Uhr zu Bürobeginn rief ich beim Abonnenten-Service an und beschwerte mich in höflichen Worten. Eine freundliche weibliche Stimme versprach Abhilfe und notierte das Telefonat. Am Mittwoch keine Zeitung. Am Donnerstag schickte ich dem Vertriebschef eine energische E-mail. Keine Reaktion. Freitag rief ich den Herrn an, eine junge Frau erklärte den Chef für nicht erreichbar, nahm aber, nach kurzem Zögern, die Beschwerde auf, ohne Besserung zu versprechen. Mir schien ihre Stimme leicht gereizt.
Am zweiten Montagmorgen der zeitungslosen Zeit kündigte ich das Abonnement und verlangte per Einschreiben Rückzahlung der abgebuchten Kosten. Ich erhielt weder Geld noch Erklärung oder Entschuldigung. Als ich am Dienstag nochmals anrief, teilte mir die sattsam bekannte weibliche Dienststimme mit, ich sei gar kein Kunde und ein Abo von mir habe nie bestanden. Punktum. Schluss. Aufgelegt. Abgehängt. Leitung tot. Gegen elf Uhr nach dem Einkauf irn Supermarkt an der Ecke blickte die Kassiererin durch mich hindurch. Am Ausgang hob ich einer älteren Frau Tüten auf, die ihr zu Boden gefallen waren. Die Frau sah sich erschreckt nach allen Seiten um als suche sie jemanden. Alzheimer, dachte ich, oder irgendsowas Neumodisches wie Creutzfeld-Jakob hinterließ seine Spuren in der Bevölkerung. Wer weiß, was den Menschen noch bevorsteht, grübelte ich mitfühlend. Ein Glücksgefühl verspürte ich, als ich mein Auto auf dem Parkplatz entdeckte. Auch der Schlüssel passte. Hinter mir verließen Frauen und Männer gruppenweise den Supermarkt. Zwei Rentner blieben, ins Gespräch versunken, nahebei stehen. Der eine sagte: »Sie erklären einfach ganze Ländereien für nicht existent.« Die Antwort des anderen verstand ich nicht. Beide entfernten sich. Ich dachte an den Spiegel, der diesen Montag mit lauter leeren Seiten erschienen war. Seit langem schrieb ich pro Jahr zwei Leserbriefe an die Redaktion. Dieses Jahr erhielt ich nicht mal eine Eingangsbestätigung.
Zwei Hilfspolizistinnen näherten sich. Ich ließ die Scheibe niederschnurren und fragte, was los sei. Die eine Polizistin sagte zur zweiten: »Die lassen ihre Karren einfach mitten im Halteverbot stehen!« Sie klemmte einen Strafzettel unter den linken Scheibenwischer und beide trotteten davon, ohne mich auch nur im geringsten zu beachten. Ich fuhr zur Polizeistation, mich zu beschweren. Vor mir standen welche und hinter mir sammelte sich eine lange Reihe Wartender. Endlich kam ich dran. Der Polizist fragte höflich: »Was kann ich für Sie tun?« und schaute dabei, als wäre ich gar nicht da. Ich wies erklärend den Strafzettel vor. Zu meiner Verwunderung brachte sich der hinter mir stehende Mann mit einer Vermisstenmeldung ins Gespräch. »Ihre Frau ist abgängig?« sagte der Polizist und: »Sowas kommt immer öfter vor!« Der Beamte beugte sich vornüber und flüsterte dem Manne, der seine Frau als vermisst meldete, zu: »Wir führen darüber eine besondere Akte, darauf steht: Die in den Himmel Entschwundenen!« Der Polizist blieb sehr ernst, der Mann bedankte sich. Ich fand mich ganz ohne Gewaltanwendung, ja ohne die geringste physische Berührung einfach beiseite geschoben. Es war wie ein Sog. Ich rief: »Aber ich bin doch ein Mensch! Ein autonomes Wesen, dessen Würde unantastbar ist!« Niemand hörte es. Keiner beachtete mich. Als ich in meinem Auto hinterm Steuer saß, war irres Lachen zu hören. In den kleinen Spiegel schauend, der auf der Sonnenblendenrückseite angebracht ist, erblickte ich mein Gesicht. Ich bin es jedenfalls nicht, der lacht! stellte ich fest. Plötzlich verzog sich das Antlitz im Spiegel und zeigte seine Züge verzerrt in einem irrwitzigen Gelächter. Prustend begriff ich, wohin ich fahren musste.
Beim Heimkommen fand ich mein Haus voller palavernder Leute. Keiner beachtete mich. Nicht ganz unbeeindruckt entwich ich ins Bad. Bevor ich mich einriegeln konnte, wurde die Tür aufgerissen, eine junge rothaarige Frau stürmte an mir vorbei und benutzte lautstark das WC. »Durchfall, wie?« erkundigte ich mich höflich und wurde weder eines Blickes noch Wortes gewürdigt. »Eigentlich wollte ich pissen«, wagte ich vorzubringen. Meine Worte vertropften als seien sie nicht gefallen. Die Dame verließ das fremdbestimmte Badezimmer.
Meine Witwe fand ich in der Bibliothek, wo sie Auf der Suche nach der verlorenen Zeit von Marcel Proust las. Ich sagte: Die Zeit ist mir inzwischen scheißegal, was einer nicht hat, das kann er nicht verlieren. Die Frau tat, als gäbe es mich gar nicht, und nun wurde mir bis ins tiefste Unbewusste hinein bewusst, dass ich tatsächlich. nicht mehr vorhanden sein konnte, denn ein verstorbener Schriftsteller ist nur noch virtuell existent, hat aber seinen festen Platz im Himmel droben. Schon Tucholsky schrieb sehr früh seine Nachher- Geschichten, in denen er das Leben aus der Perspektive des Verstorbenen betrachtete. Hier oben jedenfalls sitze ich seither als sächsischer Engel, blicke hinab ins Jammertal und aufs Land mit seinen Urstromtälern Pleiße, Mulde, Elbe, nehme die Oder samt Neiße noch hinzu, beschwöre die Namen Nietzsche, Wagner, May, nicht zu vergessen Lessing aus Kamenz und Goethe wegen der heftigen Leipziger Studienjahre. Ich denke an unsere Genossen, die in Kriegen, Zuchthäusern, Konzentrationslagern, an Grenzen und im Exil umkamen oder überlebten. Ich erinnere mich der vielen jungen Frauen und Männer, die nach Kriegsende hoffnungsfroh aufbrachen und etwas Neues suchten und versuchten. Müssen sie sich dafür entschuldigen oder schämen?
Soeben traf mit dem Himmelstransit der neue Spiegel ein. Heute ist schon wieder Montag. Ich schlage das Gestorben-Register auf. Meinen Tod melden sie keineswegs. Bin ich vielleicht genau deswegen erst wirklich tot? Lebe ich als Ungestorbener im Himmel trotzdem weiter? Ich werde mal den Leutnant Augstein fragen, der residiert nur eine Wolke weiter, wo er mit Oberleutnant Franz Josef Strauß Mensch ärgere dich nicht spielt. Machen die beiden einen Krach …
An einem schönen neuen Morgen schluckte ich den Kaffee über­lebens­glücklich wie Sokrates das Schierlingsgift aus dem Becher und fragte meine Frau, ob sie sich nicht wundere, ihren unlängst verstorbenen Mann am Frühstückstisch sitzen zu sehen.
So, sagte meine Frau, ich erinnere mich. Du warst schon mal tot und bist wieder da?
Frau, glaub mir, ich war im Himmel.
Im Himmel – du?
Ja, ausgerechnet ich!
Und seit wann warst du dort?
Weiß nicht – da oben gibt's keinen Kalender. Bei denen herrscht Zeitlosigkeit. Es muss aber passiert sein, als hier die Westdeutschen wegen der Staatspleite in den Osten flüchteten –
Die Wessis zu den Ossis?
Petrus zeigte es mir von dort oben. Und wie es dann weiterlief mit der Geschichte.
Und wie lief das weiter?
Na, mit dem innerdeutschen Frieden. Jedem Ostler wurde eine Million in die Hand gedrückt –
Und wer zahlte das?
Jeder Westler, als ausgleichende Gerechtigkeit für entgangenes Lebensglück.
Und was machten die Ost-Leute mit dem Handgeld?
Das weiß doch jedes Kind, entgegnete ich leicht gereizt. Damit kauften sie sich Arbeitsplätze und seitdem leben sie glücklich und zufrieden wie im Kommunismus.
Oder wie im Himmel, aus dem du gerade zurückgekehrt bist.
So ist es, meine Liebe, antwortete ich kurz und bündig.
Lebensfroh setzte ich mich im Arbeitszimmer an den fünf Quadratmeter großen Schreibtisch, um meine letzten Abenteuer zu notieren. Von Petrus hatte ich etwas über Einsteins fortgeführte und vollendete Relativitätstheorie erfahren, damit werden die klassischen 3 Dimensionen nicht nur durch die Zeit als 4. Dimension erweitert, sondern mit der 5. Dimension des menschlichen Lebens komplettiert. Der Sachse ist deshalb die archetypische Gestalt, in der Lyrik und Phantasie zusammenfließen – mit den Füßen in der Pleiße und dem Kopf über den Wolken, wohin die anderen Erdbewohner, vorab die Amerikaner, erst noch vorzustoßen bemüht sind. Wer Adam Riese, Herbert Wehner, Richard Wagner, Walter Ulbricht, Friedrich Nietzsche und Karl May samt August Bebel, Wilhelm und Karl Liebknecht, Ernst Bloch sowie den Marx-Kopf (Nischel) von Chemnitz zu seinen Vorfahren zählt, der startet kurzerhand durch in bisher unbekannte Welten. Ich darf es bezeugen. Schließlich bin ich seit ca. 2000 Jahren der erste, der zu Recherchezwecken in den Himmel aufstieg und zurückkehrte mit der frohen Botschaft: Leute, Freunde, das Leben geht weiter … sogar für Atheisten, Trotzkisten, Pazifisten und Genossen …
Karl May's Silbersee im Hochtaunus
Foto: Waltraud Seidel
Wer unsere lebenslustige Serie zur Verteidigung Sachsens inklusive Karl Marx und Karl May schon länger verfolgt, kennt meinen ständigen Begleiter Gert Gablenz, das berüchtigte Lieblings-Pseudonym, das mich von Zeit zu Zeit an der Kalten Kriegsfront der Papiertiger warmherzig ablöst. Mancher Leser wird vermuten, Gablenz habe dem Zwerenz in diesem 46. Kapitel den Griffel mal wieder aus der Hand genommen, um seiner Phantasie freien Lauf zu lassen. Pustekuchen, wir waren beide im Himmel. Jedes Wort unseres Textes ist so wahr wie ein Offenbacher Wetterbericht oder die letzte Berliner Regierungserklärung bzw. die Friedensliebe des US-Kriegs­präsidenten Bush. Daran mag man erkennen, welche Zauberkraft einem einzigen Spiegel-Satz innewohnen kann, wenn er die Alternative zwischen »hochbetagt oder tot« anheim stellt.
Bedenk ich's recht, muss ich mich um den Spiegel sorgen, fallen dem zur Horst-Köhler-Nachfolge die Namen Heym und Zwerenz ein. Als exilierter Pleißen-Sachse könnte ich einem Tierschutz- oder Fußballverein vorstehen, nicht aber einer sozialen Abbruchhalde, genannt Staat. So schwimme ich lieber, bis der Schnee fällt, täglich ne halbe Stunde in unserem Hochtaunus-Freibad, diesem Karl Mayschen Silbersee im tiefen Wald. Egal ob hochbetagt oder tot, Leichen und inflationäre Polit-Anwärter sehen abgestorbener aus. Und wär ich Bundespräsident, kommandierte ich den angetretenen Bundes­wehr­soldaten: Ganze Abteilung kehrt, rührt euch, geht schwimmen, Jungs und dann nach Hause …

Am Montag, den 8. September 2008, folgt das nächste Kapitel.

Gerhard Zwerenz   01.09.2008    Druckansicht  Zur Druckansicht - Schwarzweiß-Ansicht    Seite empfehlen  Diese Seite weiterempfehlen
Gerhard Zwerenz
Serie
  1. Wie kommt die Pleiße nach Leipzig?
  2. Wird Sachsen bald chinesisch?
  3. Blick zurück und nach vorn
  4. Die große Sachsen-Koalition
  5. Von Milbradt zu Ernst Jünger
  6. Ein Rat von Wolfgang Neuss und aus Amerika
  7. Reise nach dem verlorenen Ich
  8. Mit Rasputin auf das Fest der Sinne
  9. Van der Lubbe und die Folgen
  10. Unser Schulfreund Karl May
  11. Hannah Arendt und die Obersturmbannführer
  12. Die Westflucht ostwärts
  13. Der Sänger, der nicht mehr singt
  14. Ich kenne nur
    Karl May und Hegel
  15. Mein Leben als Prophet
  16. Frühe Liebe mit Trauerflor
  17. Der Schatten Leo Bauers
  18. Von Unselds Gegner zu Holtzbrincks Bodyguard
  19. Karl May Petrus Enzensberger Walter Janka
  20. Aus dem Notizbuch eines Ungläubigen
  21. Tanz in die zweifache Existenz
  22. General Hammersteins Schweigen
  23. Die Pleiße war mein Mississippi
  24. Im Osten verzwergt und verhunzt?
  25. Uwe Johnson geheimdienstlich
  26. Was fürchtete Uwe Johnson
  27. Frühling Zoo Buchmesse
  28. Die goldenen Leipziger Jahre
  29. Das Poeten-Projekt
  30. Der Sachsenschlag und die Folgen
  31. Blick zurück auf Wohlgesinnte
  32. Sächsische Totenfeier für Fassbinder (I)
  33. Sächsische Totenfeier für Fassbinder (II)
  34. Brief mit Vorspann an Erich Loest
  35. Briefwechsel mit der Welt der Literatur
  36. Die offene Wunde der Welt der Literatur
  37. Leipzig – wir kommen
  38. Terror im Systemvergleich
  39. Rachegesang und Kafkas Prophetismus
  40. Die Nostalgie der 70er Jahre
  41. Pauliner Kirche und letzte Helden
  42. Das Kickers-Abenteuer
  43. Unser Feind, die Druckwelle
  44. Samisdat in postkulturellen Zeiten
  45. So trat ich meinen Liebesdienst an …
  46. Mein Ausstieg in den Himmel
  47. Schraubenzieher im Feuchtgebiet
  48. Der Fall Filip Müller
  49. Contra und pro Genossen
  50. Wie ich dem Politbüro die Todesstrafe verdarb
  51. Frankfurter Polzei-buchmesse 1968
  52. Die Kunst, weder Kain noch Abel zu sein
  53. Als Atheist in Fulda
  54. Parade der Wiedergänger
  55. Poetik – Ästhetik und des Kaisers Nacktarsch
  56. Zwischen Arthur Koestler und den Beatles
  57. Fragen an einen Totalitarismusforscher
  58. Meine fünf Lektionen
  59. Playmobilmachung von Harald Schmidt
  60. Freundliche Auskunft an Hauptpastor Goetze
  61. Denkfabrik am Pleißenstrand
  62. Rendezvous beim Kriegsjuristen
  63. Marx, Murx, Selbstmord (der Identität)
  64. Vom Aufsteiger zum Aussteiger? (I. Teil)
  65. Vom Aufsteiger zum Aussteiger? (II. Teil)
  66. Der Bunker ...
  67. Helmut auf allen Kanälen
  68. Leipzig anno 1956 und Berlin 2008
  69. Mit Konterrevolutionären und Trotzkisten auf dem Dritten Weg
  70. Die Sächsischen Freiheiten
  71. Zwischen Genossen und Werwölfen
  72. Zur Geschichte meiner Gedichte
  73. Poetenladen: 1 Gedicht aus 16 Gedichten
  74. Der Dritte Weg als Ausweg
  75. Unendliche Wende
  76. Drei Liebesgrüße für Marcel
  77. Wir lagen vor Monte Cassino
  78. Die zweifache Lust
  79. Hacks Haffner Ulbricht Tillich
  80. Mein Leben als Doppelagent
  81. Der Stolz, ein Ostdeutscher zu sein
  82. Vom Langen Marsch zum 3. Weg
  83. Die Differenz zwischen links und rechts
  84. Wo liegt Bad Gablenz?
  85. Quartier zwischen Helmut Schmidt und Walter Ulbricht
  86. Der 3. Weg eines Auslandssachsen
  87. Kriegsverrat, Friedensverrat und Friedenslethargie
  88. Am Anfang war das Gedicht
  89. Vom Buch ins Netz und zur Hölle?
  90. Epilog zum Welt-Ende oder DDR plus
  91. Im Hotel Folterhochschule
  92. Brief an Ernst Bloch im Himmel
  93. Kurze Erinnerung ans Bonner Glashaus
  94. Fritz Behrens und die trotzkistische Alternative
  95. 94/95 Doppelserie
  96. FAUST 3 – Franz Kafka vor Auerbachs Keller
  97. Rainer Werner Fassbinder ...
  98. Zähne zusammen­beißen ...
  99. Das Unvergessene im Blick
    1. Nachwort
Nachworte
  1. Nachwort
    siehe Folge 99
  2. Auf den Spuren des
    Günter Wallraff
  3. Online-Abenteuer mit Buch und Netz
  4. Rückschau und Vorschau aufs linke Leipzig
  5. Die Leipziger Denkschule
  6. Idylle mit Wutanfall
  7. Die digitalisierte Freiheit der Elite
  8. Der Krieg als Badekur?
  9. Wolfgang Neuss über Kurt Tucholsky
  10. Alter Sack antwortet jungem Sack
  11. Vor uns diverse Endkämpfe
  12. Verteidigung eines Gedichts gegen die Gladiatoren
  13. Parademarsch der Lemminge und Blochs Abwicklung
  14. Kampf der Deserteure
  15. Fritz Bauers unerwartete Rückkehr
  16. Der Trotz- und Hoffnungs-Pazifismus
  17. Als Fassbinder in die Oper gehen wollte
  18. Was zum Teufel sind Blochianer?
  19. Affentanz um die 11. Feuerbach-These
  20. Geschichten vom Geist als Stimmvieh
  21. Von Frankfurt übern Taunus ins Erzgebirge
  22. Trotz – Trotzalledem – Trotzki
  23. Der 3. Weg ist kein Mittelweg
  24. Matroschka –
    Die Mama in der Mama
  25. Goethe bei Anna Amalia und Herr Matussek im Krieg
  26. Der Aufgang des Abendlandes aus Auerbachs Keller
  27. Jan Robert Bloch –
    der Sohn, der aus der Kälte kam
  28. Das Buch, der Tod und der Widerspruch
  29. Pastor Gauck oder die Revanche für Stalingrad
  30. Bloch und Nietzsche werden gegauckt ...
  31. Hölle angebohrt. Teufel raus?
  32. Zwischen Heym + Gauck
  33. Von Marx über Bloch zu Prof. Dr. Holz
  34. Kafkas Welttheater in Auerbachs Keller
  35. Die Philosophenschlacht von Leipzig
  36. Dekonstruktion oder Das Ende der Ver­spä­tung ist das Ende
  37. Goethes Stuhl – ein Roman aus Saxanien
  38. Meine Weltbühne im poetenladen
  39. Von Blochs Trotz zu Sartres Ekel
  40. Die Internationale der Postmarxisten
  41. Dies hier war Deutschland
  42. Kopfsprünge von Land zu Land und Stadt zu Stadt
  43. Einiges Land oder wem die Rache gehört
  44. Schach statt Mühle oder Ernst Jünger spielen
  45. Macht ist ein Kriegszustand
  46. Dekonstruktion als Kriminalgeschichte I
  47. Damals, als ich als Boccaccio ging …
  48. Ein Traum von Aufklärung und Masturbation
  49. Auf der Suche nach der verschwundenen Republik
  50. Leipzig am Meer 2013
  51. Scheintote, Untote und Überlebende
  52. Die DDR musste nicht untergehen (1)
  53. Die DDR musste nicht untergehen (2)
  54. Ein Orden fürs Morden
  55. Welche Revolution darfs denn sein?
  56. Deutschland zwischen Apartheid und Nostalgie
  57. Nietzsche dekonstruierte Gott, Bloch den Genossen Stalin
  58. Ernst Jünger, der Feind und das Gelächter
  59. Von Renegaten, Trotzkisten und anderen Klassikern
  60. Die heimatlose Linke (I)
    Bloch-Oper für zwei u. mehr Stimmen
  61. Die heimatlose Linke (II)
    Ein Zwischenruf
  62. Die heimatlose Linke (III)
    Wer ist Opfer, wer Täter ...
  63. Die heimatlose Linke (IV)
    In der permanenten Revolte
  64. Wir gründen den Club der
    heimatlosen Linken
  65. Pekings große gegen Berlins kleine Mauer
  66. Links im Land der SS-Ober­sturm­bann­führer
  67. Zweifel an Horns Ende – SOKO Leipzig übernimmt?
  68. Leipzig. Kopfbahnhof
  69. Ordentlicher Dialog im Chaos
  70. Büchner und Nietzsche und wir
  71. Mit Brecht in Karthago ...
  72. Endspiel mit Luther & Biermann & Margot
  73. Die Suche nach dem anderen Marx
  74. Wer ermordete Luxemburg und Liebknecht und wer Trotzki?
  75. Vom Krieg unserer (eurer) Väter
  76. Wohin mit den späten Wellen der Nazi-Wahrheit?
  77. Der Feind ist in den Sachsengau eingedrungen
  78. Die Heldensöhne der Urkatastrophe
  79. Die Autobiographie zwischen
    Schein und Sein
  80. Auf der Suche nach der verlorenen Sprache
  81. Atlantis sendet online
  82. Zur Philosophie des Krieges
  83. Deutsche, wollt ihr ewig sterben?
  84. Der Prominentenstadl in der Krise
  85. Der Blick von unten nach oben
  86. Auf der Suche nach einer moralischen Existenz
  87. Vom Krieg gegen die Pazifisten
  88. Keine Lust aufs Rentnerdasein
  89. Von der Beschneidung bis zur
    begeh­baren Prostata
  90. Friede den Landesverrätern
    Augstein und Harich
  91. Klarstellung 1 – Der Konflikt um
    Marx und Bloch
  92. Bloch & die 56er-Opposition zwischen Philo­sophie und Verbrechen
  93. Der Kampf ums Buch
  94. Und trotzdem: Ex oriente lux
  95. Der Soldat: Held – Mörder – Heiliger – Deserteur?
  96. Der liebe Tod – Was können wir wissen?
  97. Lacht euren Herren ins Gesicht ...
  98. Die Blochianer kommen in Tanzschritten
  99. Von den Geheimlehren der Blochianer
Aufsatz