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Theo Breuer
wortlos

zwei wörter irren unbegrenzterweile
(lassen zwanglos unflektiert sich treiben
wollen nichts als sich am andren wort bloß reiben)
zwecklos durch die krüppelige zeile

ursprünglich ist es – unverfälschtes schnuppern
berühren blicken ballen schweifen
das eine kriegt (natürlich) einen steifen
fängt dicht zu drängen an zu ... tuppern

das andere fällt rasch auf seinen rücken
nur so (ahnen sie) kann die begattung glücken –
die da wortwörtlich beieinander liegen

(zwei kryptomere einsilbige verben)
träumen wie sie ungereimt durch verse fliegen
da greift der dichter ein [sie sterben]
Theo Breuer  30.10.2008    Druckansicht  Zur Druckansicht - Schwarzweiß-Ansicht    Seite empfehlen  Diese Seite weiterempfehlen

 

 
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