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Sylvia Geist
Xenon

sag was
ist nah. die warmen steine nicht zu glauben
unter einem dach. unter diktat vermesserte stelen nein verbessert
            verheerte. was dicht. in mauernähten nestelnd schon ein schlaf
oder verrat. es räumte beinah aber falsch es träumte
            aus denselben zimmern vom heilen ein kanon vom hier
was wär. über und über das blaue geziegelt

die trophäe
wahr ins feld wie käme das – näher? anwandeln
klar ungemeint wies schönste nur sein kann bei sich
            versteckt das von keiner landung behelligte brandige uferstück dreck
und wer trägts nicht zu glauben kratisch allotrio trägts
            weg und mit der leichtigkeit des tors auch noch
aus dem das geht. was wahn. es kam

selbandern oder
so ähnlich wie in ein eigenes gesicht geschickt
vogelschlag süßer abernder manometrischer dialekt schrittmachers zahn um zahnrad
            in sich zurückgetickt mein oder. so ähnlich. wörter und
keiner weiß mehr als das was drüberspricht in silben
            spalten klemmt nicht zu glauben was doch ist. da
das aber. an sich haltend dich und mich.

(aus: Periodischer Gesang)

Sylvia Geist    2006    Druckansicht  Zur Druckansicht - Schwarzweiß-Ansicht    Seite empfehlen  Diese Seite weiterempfehlen

 

 
Sylvia Geist
Lyrik
  1. Hundskurve
  2. Im Orbit des Saturn
  3. Porta morgana
  4. Ich in Aberland
  5. Plaza de Major
  6. Hölle und Halde