poetenladen    poet    web

●  Sächsische AutobiographieEine Serie von
Gerhard Zwerenz

●  Lyrik-KonferenzDieter M. Gräf und
Alessandro De Francesco

●  UmkreisungenJan Kuhlbrodt und
Jürgen Brôcan (Hg.)

●  Stelen – lyrische GedenksteineHerausgegeben
von Hans Thill

●  Americana – Lyrik aus den USAHrsg. von Annette Kühn
& Christian Lux

●  ZeitschriftenleseMichael Braun und
Michael Buselmeier

●  SitemapÜberblick über
alle Seiten

●  Buchladenpoetenladen Bücher
Magazin poet ordern

●  ForumForum

●  poetenladen et ceteraBeitrag in der Presse (wechselnd)

 
Ulrike Almut Sandig

sieben
nach lutz seiler: grasland

i
sonnabends wird der himmel geharkt, darin liegen
mütter + brüder + eigenes, das keiner, keiner mehr
nehmen, jahraus. das sicherste versteck zwischen sand
und dem eigenen glanzstein, der als einziger in der ganzen
reihe
unverhaun schimmert.

ii
im heckengrün schlafen noch katzen, 8 minkas, gescheckte
sich aus + an + aus, wenn flintenkinder filzen, was jung ist, das
hat sich verspielt. was aufschlägt im sand und abzieht in schlieren die
luft, das trommelt die felle, verstreut sie am kreisrand in grünem, an dieser
kapelle
geräte gelehnt.
 
Ulrike A. Sandig   04.08.2006     Druckansicht  Zur Druckansicht - Schwarzweiß-Ansicht    Seite empfehlen  Diese Seite weiterempfehlen