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Norbert Lange
DIE STARE HJERTØYAS (w)


Haben wir im Stich gelassen, die Stare Hjertøyas;
die noch singen …, der Insel ihr Lied noch
kratzen …, zitieren der Luft ihr Alphabet
nach Schnabel gemalen und setzen Wolkenfragmente
von Wolken in Wolkenrahmen.

Aus diesem Leim zusammen fügen sie die Welt;
an ihren Notenfüßen im Obertonbereich
an Bäume gehängt, zerschneiden Luft
bestreuen den Kammerboden; in Klammer gesetzt
ans Fenster, bedecken mit Zeichen das Haus.

So singen sie, vermischt zu Nokiaklingeln, die Laute
darüber die Stimme düst, in ihnen gelöst
von der Kehle, keinen Schaum rasiert, den Kopf
hör zu: Dadada jetjetjetjetjetjetjetjetjet
Oooooooooooooooooooooooooooooo Bee bee bee
bee bee ………

„In der Krone einer alten Kiefer am Strande von Wyk auf Föhr hörte ich Schwitters jeden Morgen seine Lautsonate üben. Er zischte, sauste, zirpte, flötete, gurrte, buchstabierte“ Hans Arp

[aus: Das Schiefe, das Harte und das Gemalene, Luxbooks 2012]

Norbert Lange   2013    Druckansicht  Zur Druckansicht - Schwarzweiß-Ansicht    Seite empfehlen  Diese Seite weiterempfehlen

 

 
Norbert Lange
Lyrik