poetenladen    poet    web

●  Sächsische AutobiographieEine Serie von
Gerhard Zwerenz

●  Lyrik-KonferenzDieter M. Gräf und
Alessandro De Francesco

●  UmkreisungenJan Kuhlbrodt und
Jürgen Brôcan (Hg.)

●  Stelen – lyrische GedenksteineHerausgegeben
von Hans Thill

●  Americana – Lyrik aus den USAHrsg. von Annette Kühn
& Christian Lux

●  ZeitschriftenleseMichael Braun und Michael Buselmeier

●  SitemapÜberblick über
alle Seiten

●  Buchladenpoetenladen Bücher
Magazin poet ordern

●  ForumForum

●  poetenladen et ceteraBeitrag in der Presse (wechselnd)

 

Mathias Traxler

Wenn vor einem Publikum, vor mir sitzt 1, jemand behauptet, das wären Sätze, das hat doch auch etwas. ich weine, weil das nicht stimmt. ich kann niemals mehr zurückkommen. ich weine nicht.
Aber ich will halt auch einmal gewaltsam. Zu dir.
.
Sie hatten sich über eine längere Zeit hinweg Nase eine lyrische Sprache geschaffen und sich damit zeitweilen den Anschein erworben, wahnsinnig zu werden. Du hast meine Vase befühlst du, wie viel Augenzeugen wir vornehmen um dieses kleine zu erhalten.
Bilder, die in meinem äusseren vorgehen, die ich verlassen werde. Man möchte dir einen ganz grossen Preis geben. Du hast meine Verse entstellt und ich danke dir sehr dafür.
Ich halte davon nichts nun habe ich den Preis in Händen. Ich beziehe mich auf
die magische Wirkung wird immer noch weiter überbetont. Es wird gesagt, ich sage, genügt, Tritt, gegen den Lautsprecher


nicht schon. Du ich. Magst. Manchmal etwas härter. Da musst du rüber. Sind die alle kalt so ein Schwachsinn. Ich fange natürlich beim ersten Punkt an. Beim letzten Mal hattest du mich noch an meiner Stimme erkannt.
Die Frage war: wie werde ich ekstatisch. (Ich hoffe dass man das wegbekommt ohne Onanie oder Operation.)

Das ist ein anderer Schlag. Du rauchst zuviel.
Hatte die ganze Aggression an dir ausgelassen, so verbal. Es kann sein, dass das Gespräch gleich weg bleibt.
Es gibt auch Übernachtungsmöglichkeiten. Diese Höhle ist nicht gemeint. Sehr Irren sehr gern. Gemein.


Ich setze diesen Brief als Poesie fort.

Es gibt keine Melodien, Haydn.
deswegen schrieb ich dir erst heute ohne dich bin ich nichts



Überzeugen tut: Schläge mit. bestelle ich nach Äxten. Man müsste eine Steinwaage haben, wo die Gewichte eingemeisselt
sind. Das möchte ich nochmals lesen.
voll morgen

hinkend. Darum kann ich der Wut nicht trauen. Umgemodelt. Unangemeldet. Ich mag so.
Es geht um das Foto, das ich von ihnen und ihrem Mann gemacht habe
Ich freute mich schon. Abends, Leselisten und Gedanken. Nicht Ausdruck. Blick.
Musik, um Augen zu erzeugen, aber eigene eins alles ohne Bewusstsein.
Schnee Sand Gesehen. Mit einem ausdrucksgarten Gesicht. Ich musste sagen, Clyfford Still hat mich betroffen gemacht. Du hast ein Kunstverständnis wie ein Hexenprozess oder ein falsches Beethovenbild. Oh ja, mein T-Shirt passt sehr gut zu dem Bild von Clyfford Still, vor dem ich steh. Dein sind. denn

kennst du
mit Bildern zusammenzusein.
Es hat gut getan, wieder einmal
ausgiebig Prost und deine Vertonung, Hose, Zahnseide
soll schütten
man kann gar nicht lesen. kein Tod
ist seiner Zeit voraus. Ich kann nur für dich sprechen und ich kann nur zu dir sprechen



In einem Theaterstück wurde ein Blutbad angerichtet und die Zuschauer dadurch aufgefordert zu helfen. Ich sass auf einer Treppe neben einem Kind, das seine Arme abgeschraubt hatte, auf die seine Mutter hatte geschossen und sah die Autos wegfahren. Wir sahen auf der Leinwand den Zug auf uns zukommen und rannten weg. Direkt in die Arme. So wie du werden wir.

(Auszug)

(2006)

Mathias Traxler    28.12.2009    Druckansicht  Zur Druckansicht - Schwarzweiß-Ansicht    Seite empfehlen  Diese Seite weiterempfehlen

 

 
Mathias Traxler
Texte / Gedichte