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Julia Trompeter
Über die Sehnsucht

Für Nora

     Wusste ich nicht,
dass Schnecken
den Regen so mögen,
das verzieh mir dein Mund
heute morgen erneut:
    Die Schlenker zögen und
salzige Spuren,
im Bauch, im Gesicht,
drei  E l l e n  weit.

     Als mache der Juni
mir das Gefühl,
liegt letztgestochener
Spargel im Feld,
wo ich sehne.
     Sehnsucht, sagst du,
sei ganz bei mir,
brauche sonst keinen als mich.

     Doch Stare warten
hinlängst auf Kirschen
unten am Bach.
Julia Trompeter    27.02.2010    Druckansicht  Zur Druckansicht - Schwarzweiß-Ansicht    Seite empfehlen  Diese Seite weiterempfehlen

 

 
Julia Trompeter
Lyrik