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Mónika Koncz

ein Zittern sind wir, deutungslos
ein Beben, beobachterabhängig

nachts wühlen wir uns ineinander
wie Maulwürfe mit kleinen roten Händchen
und es ist doch nie tief genug
um im Anderen uns
und endlich auch
die Sprache zu verlieren

rechts wärmt einer uns die Seite
und links reichen wir an den Abgrund

  nachdem Pan die Nymphe Syrinx
  entglitten war, blieb ihm zumindest
  eine Flöte aus ihrem Leib

uns bleibt, uns Löffel in den Mund zu stecken
die neben Metall, nur noch entfernt
nach Sirup schmecken
Mónika Koncz    11.05.2012    Druckansicht  Zur Druckansicht - Schwarzweiß-Ansicht    Seite empfehlen  Diese Seite weiterempfehlen

 

 
Mónika Koncz
Lyrik