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Alexander Gumz

WO DIESE RÄNDER ENDEN

an den rändern des verliebtseins sagst du
steht irgendwas und nervt lässt dich
nicht gehen und nicht bleiben obwohl
(das sehe ich an deinen händen)
mehr als klar ist du willst nichts daran ändern

die weissen anfahrtszeichen aus der luft
so gut zu sehen verziehen sich
unter deinen sohlen wenn du
den schlüssel an den mund hebst
dich um dich drehst und sagst

du willst mit allen tanzen die jetzt noch
in der sonne stehen (auf grossen parkplätzen)
einmal pro woche abgespritzt damit
die kunden auch als freunde gehen
damit dir endlich klar wird

wo diese ränder enden

 

Alexander Gumz  14.07.2008   Druckansicht  Zur Druckansicht - Schwarzweiß-Ansicht   Seite empfehlen Diese Seite weiterempfehlen

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Lyrik