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Michael Buselmeier | Holzpuppe

Gedichtkommentar von Michael Braun (November 2018 | Folge 95)

Erdunter, im Hades

In der Dichtung der Moderne sind Puppen meist beseelte Wesen, Schutzgeister, magische Talismane, die das einsame Subjekt, das sich in ihnen spiegelt oder mit ihnen spielt, vor den Zumutungen der Außenwelt bewahren. Die »Holzpuppe« im Gedicht Michael Buselmeiers ist zwar nicht die Projektions­fläche von Liebes­wünschen, wie sie in E.T.A. Hoff­manns erschüt­ternder Erzählung »Der Sandmann« dem Helden zu einer absoluten Grenz­über­schrei­tung vom Realen ins Imaginäre verhilft.

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Heiner Müller | Traumwald
Gedichtkommentar von Michael Buselmeier (Oktober 2018 | Folge 94)

 
 

  Anke Stelling
Autorschaft und Elternschaft

poetin-Gespräch mit Carolin Callies

»Den Engel zeitweise aussperren«

Anke Stelling: Es sind eben zwei Klischees, deren jeweilige Prämissen keine lebbare Kon­klusion zulassen: die komplett autonome Künst­ler- und die komplett fremdbestimmte Mutter­figur. Diese Absolut­heit und damit Tren­nung dient nach meiner Ansicht vor allem der Arbeits­vertei­lung und wird deshalb von denen, die's zufrie­den sind, verteidigt.

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  Der poetenladen Verlag auf der Frankfurter Buchmesse
10.–14. Oktober 2018 | Halle 4.1, Stand D20
Der poetenladen Verlag lädt LeserInnen und AutorInnen herzlich zum Besuch seines Mes­se­stands (Halle 4.1 – D20) und seiner Lesungen ein. Die Besucher dürfen gespannt sein auf PreiträgerInnen, Teil der Bewegung-Event, neue poetinnen- und poeten-Magazine und viele, viele wunderbare Bücher. Herzlich willkommen!

Literarisches Speed Dating

Samstag, 13.10.2018 | 15:00 bis 16:00
Sachsen-live-Gemeinschaftsstand, Halle 3.1., H 33
Mit Marie T. Martin, Richard Pietraß, M. Steinbeck, F. Barrientos, A. Herrmann

Teil der Bewegung

Samstag, 13.10.2018 um 20 Uhr im Römer: Auch dieses Jahr gastiert Teil der Bewegung wieder im Römer am Markt im Rahmen von open books: Die schönste Lyriknacht des Jahres zu den Buchmessen in Frankfurt und Leipzig.

Mit Guntram Vesper, Christiane Heidrich, Tristan Marquardt, Marie T. Martin, Michelle Stein­beck, Elisa Weinkötz, Xosewîst, Ilia Ryvkin, Frank Witzel
Musik: Ulrike Almut Sandig und Gregory

Auf Facebook    externer Link  |  weiterlesen   externer Link

 
 
  Der Blumenweg zum Unbewussten
Zum 100. Todestag von Eduard von Keyserling

Von Susanne Stephan

In seinem Nachwort zur neuen Manesse-Ausgabe von Eduard von Keyserlings Erzählungen stellt sich Florian Illies vor, dass man in diese Prosa hineinspringt wie in einen sonnigen See im Spätsommer: sich mit offenen Sinnen treiben lässt durch mal warme, mal kühle Partien. So ähnlich ist es mir mit Keyserling im zurückliegenden Endlos-Ausnahme-Sommer ergangen, als ich in der kleinen Stipendiatenwohnung des Heinrich Heine-Hauses in Lüneburg wohnen durfte, von der man über eine Hintertreppe in die Etage des Vorderhauses gelangt, auf der die Eltern Heines einige Jahre gelebt haben und heute das Literaturbüro Lüneburg residiert und zu Lesungen lädt.


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Stelen | Herausgegeben von Hans Thill

Franck Venaille
(Paris 1936 – ebenda 2018)

»Meine Poesie erforscht den Sinn fürs Leben, das Pendel zwischen gut und böse, den Drang zum Heiligen, die Erotisierung der Erinnerung, den kalten Blick auf die Krankheit und daß man Schmerz zufügt aus Eifersucht.«

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Matthew Sweeney
(Lifford/Irl. 1952 – Cork 2018)

 
 
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Andreas Maier | Die Universität
Rezension von Dietmar Jacobsen

Versuch über die Leere
Mit Die Universität zieht Andreas Maier einen weiteren Kreis um das Ich seiner auf elf Bände angelegten Romanreihe

Ortsumgehung heißt das Projekt, das Andreas Maier seit 2009 verfolgt. Nach vier Romanen, die den Ruf des im hessischen Bad Nauheim Geborenen begründeten, tragen die bisher sechs Bände dieses auf insgesamt elf Teile angelegten Großunternehmens zwar ebenfalls die Genrebezeichnung „Roman“ im Titel, konfrontieren den Leser aber mit so viel nachprüfbarer Lebenswirklichkeit, dass man eigentlich von einer entfiktionalisierten Fiktion sprechen müsste, wenn das nicht einen Widerspruch in sich darstellen würde.

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  Udo Kawasser | Ache
Rezension von Christian Lorenz Müller
Der Autor als Forelle
Udo Kawasser fasst einen ganzen Gebirgsfluss auf neunzig Seiten

Sommers sehnt sich der Mensch ans Wasser. Deshalb zwängt er sich ins Flugzeug, um sich im Süden mit tausenden anderen Urlaubern an einer trüben Bucht zu versammeln. Er könnte sich stattdessen auch aufs Fahrrad setzen und an den nächsten Bach, den nächsten Fluss pedalen – so wie Udo Kawasser das tut. Der Wiener Autor hat das Gewässer seiner Kindheit und Jugend, die Bregenzer Ache, über zwei Jahre hinweg immer und immer wieder aufgesucht.

 

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  Jakob Hessing
Auf der Grenze. Eine autobiographische Wanderung

Die Rede als Audio | Einleitung im Poetenladen von Walter Fabian Schmid

Münchner Reden zur Poesie – Lyrik Kabinett

»Ich bin kein Dichter, der immer gewärtig sein muss, dass man ihn nach dem Sinn seines Tuns fragt«, beginnt Jakob Hessing am 09. Mai 2018 seine Rede „Auf der Grenze“ und wirft einen erhellenden Aussenblick auf die Lyrik. Hier sinniert kein Lyriker über das dichterische Schaffen, sondern Hessing als Übersetzer und Herausgeber des »Jüdischen Almanachs« durchwandert essayistisch und selbstreflexiv die Lyrik als eine Art involvierter Rezipient.

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  Zeitschriftenlese  
März 2018 (Letzte Ausgabe) | Michael Buselmeier

allmende, poetin, Tumult, Sinn und Form
Dies ist vermutlich meine letzte Zeitschriftenlese. Vierzig Jahre lang habe ich die Sendung, anfangs im Wechsel mit Stephan Reinhardt, später mit Michael Braun, für das Lite­ratur­programm des Saar­ländischen Rundfunks gemacht, zuerst von Arn­frid Astel, dann von Ralph Schock gefördert. Um 1978 war die Stellung der lite­rarischen und kultur­politi­schen Blätter noch eine ganz andere als heute  ....

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Zeitschriftenlese | Februar 2018 | Michael Braun
 
 
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Christoph Linher | Ungemach
Rezension von Christian Lorenz Müller

Das beredte Schweigen der Sprache
Christoph Linher wagt sich an ein Paradoxon: Er schreibt einen Roman
über das Verstummen

„Die Wolken“, heißt es zu Beginn dieses Buchs, „hingen wie geschichteter Schiefer.“ Dann zieht Nebel auf. Er verschluckt Fernach, das Bergdorf, in dem der Ich-Erzähler eben angekommen ist. In einem Brief hat ihm eine Großtante, von deren Existenz er bislang nichts gewusst hat, an ihr Sterbebett gebeten. Er ist ihrer Aufforderung wohl nur deshalb gefolgt, weil er nach dem Ende seiner Ehe beruflich in Schwierigkeiten geraten ist und das Haus der Tante ihm nach ihrem Tode zufallen soll.

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  Michael Opitz | Wolfgang Hilbig – Eine Biographie
Rezension von Michael Buselmeier

Sprachsüchtiges Genie
Michael Opitz' Biographie des Dichters Wolfgang Hilbig

Der Berliner Literaturwissenschaftler Michael Opitz hat die erste große Biographie des in vieler Hinsicht rätselhaften Dichters Wolfgang Hilbig vorgelegt, zehn Jahre nach dessen Tod – im Ganzen ein souverän und kennt­nisreich geschriebenes Buch aus der Per­spektive eines in der DDR aufgewachsenen Forschers; ein im Westen Sozialisierter hätte vermutlich andere Akzente gesetzt. Opitz hat dafür die 46 Archivkästen des Nachlasses und die Hilbig-Sammlung der Berliner Akademie der Künste durchforstet, zahlreiche bislang unveröffentlichte Manuskripte und Briefe ausgewertet.

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  Neue Gedichte
Augusta Laar, Monika Littau, Sibylla Vričić Hausmann

Gedichte aus Planet 9 von Augusta Laar,
über malungen von Monika Littau und
3 FALTER von Sibylla Vričić Hausmann.

 
 
sg
  Theo Breuer
Zischender Zustand · Mayröcker Time

Vorab

Ja, ich fühle mich nur am Leben, wenn ich schreibe. Seit ich 15 bin, explodiert es jeden Tag in mir. Mein Kopf ist so voll, und alles muss raus, ich kann nicht anders. So oder ähnlich hat Friederike Mayröcker sich immer wieder in Unterhaltungen mit Freunden, Kollegen, Redakteuren und anderen Zeitgenossen geäußert. Das per se nicht anzuzweifelnde Statement wird zusätzlich ›beglaubigt‹ durch das Füllhorn publizierter Bücher ...

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Buchvorstellung

 
 
  Christian Schloyer
JUMP 'N' RUN

Neue Gedichte

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Christian Schloyer auf der poet-Leseparty (28.10.2017 um 20 Uhr, galerie KUB) mit einer Performance aus Jump 'n' Run.

 
 
  poetin nr. 23 | Gesprächsthema: Literatur & Reichtum
POET-Leseparty am 28.10.2017, 20 Uhr, galerie KUB Leipzig
Auf Facebook

Die 23. Ausgabe präsentiert sich als Poetin mit buntem Haar – eine Strähne für jede Aus­gabe. Und auch beim 23. Mal geht es viel­stimmig zu mit Ent­deckungen, deutsch­sprachigen und inter­natio­nalen Texten, Gedichten, Erzäh­lungen und kleineren Prosa­formaten.
  Neben internationalen Dichterinnen stehen Ent­deckungen aus dem jungen Wett­bewerb der Stuttgarter zwischen/miete. Im Gesprächsteil kommen u.a. die VS-Vor­sitzen­de Eva Leipprand zu Wort ebenso wie Annett Gröschner, die über ihre Erfahrungen mit dem »Reichtum« und dessen Gegenteil erzählt.

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  Performancekollektiv PIK 7
Literatur und Reichtum


poet-Gespräch mit Jan Kuhlbrodt

Jan Kuhlbrodt: Ihr seid das Performancekollektiv Pik7 und habt zuletzt eine Perfor­mance über Geld gemacht. Das war für mich der Anlass, euch ein­zuladen. Ich frag jetzt einfach mal abstrakt: Was ist Reichtum für euch?
PIK 7 (Angelika Waniek): Ganz abstrakt gesehen ist Reichtum etwas, was zu viel ist. Für mich ist Reichtum etwas, was ich eigentlich nicht brauche, weil es ein Plus darstellt zu dem Eigentlichen, was ich brauche. Für mich ist Reichtum Luxus.
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Gespräch aus poetin 23 | Foto: Jan Löser
 

 
 
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  Zeitschriftenlese
September 2017 | Michael Buselmeier

Sinn und Form, Volltext, Die Wiederholung
Im vierten Jahresheft von Sinn und Form fielen mir zunächst einige pointierte Glossen ins Auge, darunter eine von Guntram Vesper (über Karl May) und eine von Dragan Aleksic (über Peter Handke). Kerstin Hensel berichtet von einem Besuch, den sie im Jahr 2002 zusammen mit Rolf Haufs dem schon 1965 gestorbenen Dichter Johannes Bobrowski in Berlin-Friedrichshagen, Ahornstraße 26, abgestattet hat. Der Sohn des Dichters ließ sie herein; jeder Gegenstand befand sich „unverrückt an seinem angestammten Platz.“ Auch die von Haufs früh besungen Johannisbeersträucher standen noch im Garten.

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Zeitschriftenlese
August 2017 | Michael Braun
 
 
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Mascha Dabić | Reibungsverluste
Rezension von Christian Lorenz Müller

Die Dolmetscherin als Alchemistin der Sprache

Was genau passiert beim Dolmetschen? Mascha Dabić gibt in ihrem Debütroman kluge Antworten.

Die perfekte Dolmetscherin wäre wohl eine stets ausge­glichene Person mit einer an­ge­nehm neutralen Stimme, ein Wesen möglichst ohne eigene Gefühle und Gedanken, das ruhig in seiner Ecke sitzt und nichts anderes tut, als Sätze von der einen Sprache in die andere zu bringen. Ein Wesen selbst­redend auch ohne Zweifel am eigenen Können, an den eigenen Kennt­nissen über Vokabeln, Grammatik, Satzbau.

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Julian Barnes | Der Lärm der Zeit
Rezension von Dietmar Jacobsen

In seinem Roman Der Lärm der Zeit erkundet Julian Barnes am Beispiel des Komponisten Dmitri Schostakowitsch das Verhältnis von Geist und Macht in Diktaturen

Zehn Nächte lang wartet der Komponist Dmitri Schostakowitsch (1906 – 1975) im Mai 1937 darauf, von den Schergen des sowjetischen Geheimdienstes verhaftet zu werden. Es ist die Zeit der großen Säuberungen und Stalin hat eine Aufführung von Schostakowitschs Oper Lady Macbeth von Mzensk anderthalb Jahre vorher bereits in der Pause verlassen: Anlass genug für willfährige Kritiker, in den darauffolgenden Monaten über das in aller Welt gefeierte Werk herzufallen und dessen Schöpfer Formalismus und Volksfremdheit vorzuwerfen.

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Tilman Rammstedt | Morgen mehr

Rezension von Dietmar Jacobsen

Zwischen Jutta's Bierparadies und den Champs-Élysées

Tilman Rammstedts Roman Morgen mehr betreibt eine Menge Aufwand, um zwei Menschen zusammenzubringen

Tilman Rammstedts Publikationsliste ist – sagen wir es freundlich – über­sichtlich. Der 1975 in Biele­feld geborene und heute in Berlin lebende Autor wirft weiß Gott nicht jedes Jahr einen neuen Fünfhundertseiter auf den Markt. Seit seinem letzten Roman, Die Abenteuer meines ehemaligen Bank­beraters, sind 4 Jahre vergangen. Seit seinem bisher erfolg­reichsten, Der Kaiser von China (gleich zwei Groß­preise beim Bachmann-Wett­lesen 2008), schon acht.

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  Elke Erbs poetics  |  Folge 37

Ruth Wolf-Rehfeldt (geb. 1932)

Mühsam
        wachsen
                werdende Strukturen

Ein Spruch wird das werden,
aber er übertrifft die Leistung eines Spruchs  ...

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Essay
  Independence oder Europas widerspenstige Dichter
Essay von Antonín Dick

„Ich starrte auf das Schiff. Es lag ein Stück vom Qual entfernt, grell beleuchtet, im Tejo. Obschon ich schon seit einer Woche in Lissabon war, hatte ich mich noch immer nicht an das sorglose Licht dieser Stadt gewöhnt. In den Ländern, aus denen ich kam, lagen die Städte nachts schwarz da wie Kohlengruben, und eine Laterne in der Dunkelheit war gefährlicher als die Pest im Mittelalter. Ich kam aus dem Europa des zwanzigsten Jahrhunderts.“

 

Diese Sätze aus dem Jahre 1940 stammen von einem Emigranten, der sich auf der Flucht vor den Deutschen, den Nazis, befand, von dem Romancier Erich Maria Remarque.

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  Luftfracht: griechisch-deutscher Lyriktransfer
Jan Kuhlbrodt und Jorgos Kartakis (Hrsg.)

Manolis Anagnostakis (1925–2005) wurde in Thes­saloniki gebo­ren, studierte Me­dizin in Wien und ar­beitete als Facharzt für Radio­logie in Thes­sa­loniki. 1978 zog er nach Athen. Auf­grund seiner politi­schen Aktivi­täten in der griechi­schen Stu­denten­bewe­gung wurde er von 1948 bis 1951 in­haftiert und im Jahr 1949 durch eine provi­sori­sches Gericht zum Tode ver­urteilt. ...

26 Nikos Erinakis  | 27 Tassos Livaditis  | 28 Antonis Fostieris  | 29 Manolis Anagnostakis

 
 
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  Pitangas
Neue Serie – Literatur aus Angola
Herausgegeben von Ineke Phaf-Rheinberger | Einleitung
Roderick Nehone (9)

Roderick Nehone wurde 1965 in Luanda geboren und ging zum Studium nach Las Villas in Kuba, wo er anfing zu schreiben. ... Sein letztes Buch O Catador de bufunfa (Hinter der Kohle her, 2011) ist eine Satire über die allent­halben um sich greifende Büro­kra­tie ...

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