poetenladen    poet    verlag

●  Sächsische AutobiographieEine Serie von
Gerhard Zwerenz

●  Lyrik-KonferenzDieter M. Gräf und
Alessandro De Francesco

●  UmkreisungenJan Kuhlbrodt und
Jürgen Brôcan (Hg.)

●  Stelen – lyrische GedenksteineHerausgegeben
von Hans Thill

●  Der gelbe AkrobatGedichtkommentare
Braun / Buselmeier

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Elke Erb | »Ursprüngliche Akkumulation«

Gedichtkommentar von Michael Braun (September 2015 | Folge 57)

Freigesetzte Intelligenz

„In zwanzig Jahren“, so notierte Elke Erb am 17. Oktober 1995, „ werde ich alt­geworden sein, oder? Nämlich gebrechlich / geschwächt, habe mehr als gelegent­lich dann, / ja gewissermaßen systematisch / Ausfälle des Gedächt­nisses, des Wahr­nehmens.“ An ihr anti­zipie­rendes Bulletin hat sich die schreib­be­sessene Dich­terin nicht gehalten, denn auch heute noch, mit 76 Jahren, beeindruckt sie mit einer großen poetischen Prä­senz.
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Uwe Kolbe | Heidelberg, den 14ten August
Gedichtkommentar von Michael Buselmeier (August 2015 | Folge 56)

 
 
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Sprache ist Ich. Sprache ist Meuch
Zum 100. Todestag (1.9.1915) von August Stramm, Pionier der modernen Lyrik

Von Susanne Stephan

Er arbeitete als promovierter Postinspektor in Berlin und schrieb formal revo­lu­tionäre Gedichte, die den Kreis um die Avant­garde-Zeit­schrift „Der Sturm“ elektri­sier­ten. In seiner freien Zeit diente er sich zum Hauptmann der Reserve hoch und ließ sich stolz mit Pickelhaube fotografieren. Als Kompanie­führer ging er in den 1. Welt­krieg, den er in seinen Briefen von Anfang an als brutales Morden, ja geradezu als einen Mordrausch beschreibt ...

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  David Krause – Lyrik

David Krause, geboren 1988 in Köln. Studierte das gymna­siale Lehr­amt der Fächer Deutsch, Eng­lisch und Latein. Schrift­stel­le­rische Tä­tig­keit in Lyrik und Prosa. Leonce-und-Lena-Preis­träger 2015.

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  Zeitschriftenlese
August 2015 | Michael Braun

Merkur, Wendepunkt, Otium, Das Plateau
Der Kult der Metropole, der eine bestimmte Großstadt zum exklu­siven Ort der Aus­er­wählten erhebt, an dem die ästhe­tische Exis­tenz gegen das spießige Bürger­dasein ver­teidigt wird, hat in der lite­rari­schen Bohème eine lange Tradition. Auf diesem Feld gibt es seit je eine hart­näckige Konkur­renz zwischen Berlin und München – und ein schril­les Pathos, das zu zweifel­haften Unter­schei­dungen ge­langt.

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Zeitschriftenlese
Juli 2015 | Michael Buselmeier
 
 
 

Stelen
Herausgegeben von Hans Thill

Tomas Tranströmer
(Stockholm 1931 – ebenda 2015)

»Bei ihm ist Sprache das Stillste auf der Welt. Und dann hat sich etwas verwandelt. Ich weiß nicht, was – weil es schon da war.«   Renate Bleibtreu

Renate Rasp
(Berlin 1935 – Gräfelfing 2015)


Renate Rasp wurde 1935 in Berlin geboren und begann nach einer Tätig­keit als Grafi­kerin Mitte der sechziger Jahre mit dem Schreiben. So trat sie 1967 auf der letzte Tagung der Gruppe 47 auf und las sechs Ge­dichte, ein Jahr darauf folgte ihr Roman­debüt Ein unge­ratener Sohn. Seit 1990 wohnte sie zusammen mit dem Autor Klaus Budzinski in Gräfel­fing. Eben­dort starb sie am 21. Juli 2015.

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zzz
  Arno Geiger | Selbstporträt mit Flusspferd

Von Dietmar Jacobsen

Leben in unsicheren Zeiten
In Arno Geigers neuem Roman „Selbstporträt mit Flusspferd“ sucht ein junger Mann seinen Platz in der Welt

Man schreibt den Sommer 2004. Athen richtet die 28. Olympischen Spiele der Neuzeit aus. In New York wird der Grundstein für das „One World Trade Centre“ auf Ground Zero gelegt und in Deutsch­land beginnen die Menschen, an den Mon­tagen wieder auf die Straße zu gehen – diesmal gegen die Hartz-IV-Gesetze der Regie­rung Schröder.

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tt
  Marko Pogačar | Schwarzes Land
Rezension von Ewart Reder

Angriffe aus der Logosphäre

Gedichte wie Atemzüge sind das, als wäre Sprache für Marko Pogačar, was Luft für uns ist. Er kann nicht wählen, ob er diese Verse macht. Gespielt wird nicht mit der Sprache. Und es ist Ver­an­lagungs­sache, ob die Bilder, die Dinge einem so nahe kommen, dass der Not­aus­gang Poesie heißt.

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sg
  Gerhard Zwerenz   † 13.07.2015

Wir trauern um Gerhard Zwerenz, der heute morgen, am 13. Juli 2015, im Alter von 90 Jahren nach längerer Krank­heit verstarb. Als Schrift­steller, als kritischer Vordenken, als Pazifist und Bundestags­abgeord­neter hat er die kultu­relle und lite­rarische Land­schaft dieser Republik(en) mitgeprägt. Lang­jährige Freund­schaf­ten zu Erich Loest oder Rainer Werner Fassbinder sowie seine Nähe zu Ernst Bloch während seiner Leip­ziger Jahre prägten ihn und sein Denken und machten ihn zu einem streibaren, unbeugsamen Intel­lektuellen.

Andreas Heidtmann

Im poetenladen veröffentlichte Gerhard Zwerenz von 2009 bis 2015 seine politsche Auto­biographie: Die Verteidigung Sachsens und warum Karl May die Indianer liebte. Es existieren mehr als 250 Folgen, was etwa 3500 Buchseiten entspricht. Wir danken auch seiner Frau Ingrid Zwerenz, die über all die Jahre mit uns die Serie betreute und uns zahl­reiche Materialien zutrug.

 
 
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  Brooke Davis | Noch so eine Tatsache über die Welt
Rezension von Dietmar Jacobsen

Millie und die Rentnergang

In ihrem Romandebüt lässt die australische Autorin Brooke Davis ein sieben­jähriges Mädchen und zwei Oldies über das Leben,die Liebe und den Tod nachdenken

Millicent Bird, genannt Millie, ist sieben Jahre alt, als sie plötzlich allein im Leben dasteht. Ohne Vater und Mutter mitten in der Damen­wäsche­abteilung eines Waren­hauses in der australi­schen Klein­stadt Warwickvale. Sie solle hier warten, bis sie wieder­kommt, hat ihr die Mutter aufgetragen. Aber die durch den Tod ihres Mannes offen­sicht­lich stark verwirrte Frau kommt nicht wieder.

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  Abrüstung der Idylle
Das 20. Internationale Literaturfestival in Leukerbad | Von Michael Braun

Die ehrgeizigste Sängerin unter den Dichtern des Leukerbader Literatur­festi­vals heißt Samantha. Der Grau­papagei des Hotels Dala be­herrscht viele Sprachen, Gruß­formeln und Lock­rufe und sendet aus seinem Käfig die absonderlichsten Laut­poeme in die Wal­liser Bergwelt. Zum zwan­zigs­ten Mal hatten sich beim schöns­ten Literatur­festi­val der Schweiz vor alpi­ner Kulisse drei Dutzend Autoren aus allen Konti­nenten zu einer lite­rari­schen Stand­ort­be­stim­mung ver­sammelt ...

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  Marcus Roloff | reinzeichnung
Rezension von Dirk Uwe Hansen

Mit „Reinzeichnung“ erscheint nun Marcus Roloffs vierter Gedichtband. Und wieder ist meine erste Reaktion auf die Gedichte dieses Autors eine zunächst weit­gehend unreflek­tierte reine Freude. Denn Roloffs Gedichte sind schön. Das allerdings ist keine hin­reichende Charakte­risierung ...

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Sylvia Geist: Strahlung Sprache

 
 
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  »Was liest du gerade?«
Kleine Umfrage zum Thema Literatur und Lesen

Es antworten auf die POET-Fragen zum Thema Lesen: Jose­fine Rieks, Ron Winkler, Marcus Roloff, Margret Kreidl, Markus Hal­linger, Sarah J. Ablett, Antje Heuer

Wie wird die nächste Generation lesen?
Wenn man bedenkt, dass Bücher oft wichtige Denk­anstöße gaben – welche Auswir­kungen hätte das Ende der Lese­kultur auf die Gesell­schaft?  |  weiterlesen  ...

 
 

  Marco Steinweg | Risikolektüren
Gespräch mit Jan Kuhlbrodt

Marco Steinweg: Ich wüsste nicht, warum ich lesen sollte, wenn die Lektüre nicht die Chance hätte, in meine Existenz wie ein Blitz einzuschlagen, mein Leben umzulenken, meine Realität zu rekonfigurieren.

Marcus Steinweg, geboren 1971 in Koblenz, lebt als Philosoph und Dozent in Berlin. Er arbeitet seit mehreren Jahren mit dem Künstler Thomas Hirschhorn zusammen und gibt die Zeit­schrift Inaesthetics heraus, die sich an der Schnitt­stelle von Kunst und Philo­sophie bewegt.

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  Tim Holland – Lyrik

Tim Holland, geboren 1987 in Tübingen. Nach einer Ausbildung zum Buch­händler studierte er am Deutschen Literatur­institut Leipzig. 2013 erhielt er ein Stipen­dium der Kunst­stiftung Baden-Württemberg.

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sg
  Gerhard Zwerenz | Zum 90. Geburtstag
Beitrag von Stefan Müller

»Ginge es mir besser, würde ich vielleicht noch religiös!«

Der poetenladen gratuliert herzlich zum Neunzigsten! Gerhard Zwerenz, geboren am 3. Juni 1925 in Gablenz (Sachsen), verfasst seit 2007 eine poli­tische Bio­graphie (Die Ver­teidi­gung Sachsens) im Poetenladen. Es exis­tieren mehr als 250 Folgen, was etwa 3000 Buch­seiten entspricht.

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© Hans Georg Schwark
  Hans Bender im Gespräch
Splendid isolation. Ich, allein, mit einem Buch.

Das Gespräch führte Theo Breuer

Hans Bender: »Für heute ein letztes Wort? (Überlegt, lächelt, sieht aus dem Fenster in die Catalpa.) Bei Petrarca trafen Lesen und Sterben zusammen. Sein Haupt fiel auf die Buchseiten. Zu schön, sagen andere. Ich will die Szene so glauben, wie sie überliefert ist.«

Für die Online-Version wurde das 23-seitige Gespräch aus poet nr. 18 gekürzt. Es ist das letzte litera­rische Gespräch Hans Benders. Hans Bender starb am 28. Mai 2015.

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  Ina Hartwig im Gespräch
»Lesen fügt der Realität etwas hinzu«

Das Gespräch führte Sibylla Vričić Hausmann für poet nr. 18

Ina Hartwig: Meine Devise lautet: keine Tipps! Kritik (im strengen Sinne jeden­falls) ist das Gegen­teil einer Lese­empfeh­lung – sie bietet eine Lesart an. Eine Haltung. Und mög­lichst so, dass der Leser darin noch einen Platz für sich selbst findet.  |  weiterlesen ...


poet nr. 18  externer Link
 
 
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  Ulrike Draesner | Die fünfte Dimension
Münchner Reden zur Poesie – Lyrik Kabinett

Der poetenladen stellt die 14. Münchner Rede zur Poesie (Lyrik Kabinett) vor, gehalten von Ulrike Draesner. Die Rede ist als Audio­version im poeten­laden abrufbar und als gedruckte Version über das Lyrik Kabinett erhältlich.

Eingeleitet wird der Beitrag im poetenladen von Walter Fabian Schmid:
»In ihrer Rede, gehalten am 04. März 2015, wirft Ulrike Draesner einen inter­diszi­plinä­ren Blick auf die Dichtung, indem sie sich hinein­wagt in das anthro­polo­gisch Ver­bogene der Sprache, aber auch ihre ent­wick­lungs­psycho­logi­schen, kogni­tions­wissen­schaft­lichen und so­zio­logi­schen Gene auf­spürt. ...«

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Titus Meyer | Lyrik

In diesem Jahr erschien Titus Meyers Lyrikdebüt im Verlag Reinecke & Voß:
Meiner Buchstabeneuter Milchwuchtordnung

Titus Mey er wurde 1986 in Berlin geboren und studierte Germanistik und Skandinavistik in Greifswald. Er veröffentlichte in Zeitschriften wie randummer, außer.dem und ist in Lyrik von Jetzt 3 vertreten.


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© Amrei-Marie. CC-BY-SA 4.0
  Silke Scheuermann
Über Poesie und bildende Kunst
Michael Braun im Gespräch mit Silke Scheuermann
»Ich denke, Gedichte sind weitaus halt­barer als Romane, über die Jahr­hun­derte hinweg. Wenn man Milton ›Über das Licht‹ liest, ist das genauso gegen­wärtig, wie wenn aktuell warnend über Licht­verschmut­zung spe­kuliert wird. Und Sen­tenzen aus Gedichten sind so haltbar wie die besten Gemälde. Ich sehe eben mehr die Ähnlich­keiten zwischen den Gattungen.«

 

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  Michael Krüger | Das Ungeplante zulassen
Eine Verteidigung des Dichterischen
Münchner Reden zur Poesie – Lyrik Kabinett

Der poetenladen stellt die 13. Münchner Rede zur Poesie (Lyrik Kabinett) vor, gehalten von Michael Krüger. Die Rede ist als Audio­version im poeten­laden abrufbar und als gedruckte Version über das Lyrik Kabinett erhältlich. Es folgt in Kürze die 14. Münch­ner Rede, gehalten von Ulrike Draesner.

Eingeleitet wird der Beitrag im poetenladen von Walter Fabian Schmid.
»Muss man die Poesie wirklich ver­teidigen, wie es der Untertitel von Michel Krügers Rede, gehalten am 01.10.2014, nahelegt? Wie und warum kam sie in diese Recht­fertigungs­situa­tion, und was hätte sie angestellt, an was sollte sie bitte Schuld sein? Genau das fragt sich auch Michael Krüger ...«

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zzz
  Marianne Bunes | Mutterwut
Ein psychologischer Roman


Von Ralf Willms

Wer das Buch „Mutterwut“ von Marianne Bunes umfänglich und in seiner ganzen Tiefe versteht, so dachte ich bald, versteht, bei aller Spezifik des Vorliegenden, auch Grundlegendes zur „Geschichte der Mentalität“ in der Bundes­republik Deutsch­land, und zwar aus der Zeit von vor 1945 bis heute hin. Im Zentrum des Buches steht Maria H., von „Sprachver­lust“ getroffen, der­gestalt, dass sich ihr Sprach­vermögen fortan auf die Wörter be­schränkt: „Ja“, „danke“ und „gut“.

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Sylvia Geist: Strahlung Sprache

 
 
Me
 

Finale des MDR-Literaturwettbewerbs 2015

4. Mai 2015 | 19:35–23:00 Uhr | Haus des Buches, Leipzig
Die Jury des MDR-Literaturwett­bewerbs 2015 hat aus insgesamt 1.777 Kurz­geschichten sieben Texte ausgewählt. Am 4. Mai werdem in einem Wettlesen, das der MDR live überträgt, die Preisträger bestimmt.
Zur MDR-Seite
Poetenladen-Seite (Mit dem Vorwort: Der Traum vom Preis)

Zeit­gleich erscheint die Anthologie Schnee im August mit den besten 25 Ge­schichten des Wett­bewerbs, darunter die sieben Finalisten und die zu kürenden Preis­träger. | Zum Buch

 
 
  Elke Erbs poetics  |  Folge 34
Dank an Thomas Brasch

Hahnenkopf

Als im April 1525 feststand Doppelpunkt
Die Antwort
auf die Forderung der Bauern heißt Doppelpunkt
die Vernichtung der Bauern Komma
Verhandlungen werden vergessen Komma aber
ein Messer im Hals wird nicht vergessen Komma
...

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  Luftfracht: griechisch-deutscher Lyriktransfer
Jan Kuhlbrodt und Jorgos Kartakis (Hrsg.)

Manolis Anagnostakis (1925–2005) wurde in Thes­saloniki gebo­ren, studierte Me­dizin in Wien und ar­beitete als Facharzt für Radio­logie in Thes­sa­loniki. 1978 zog er nach Athen. Auf­grund seiner politi­schen Aktivi­täten in der griechi­schen Stu­denten­bewe­gung wurde er von 1948 bis 1951 in­haftiert und im Jahr 1949 durch eine provi­sori­sches Gericht zum Tode ver­urteilt. ...

26 Nikos Erinakis  | 27 Tassos Livaditis  | 28 Antonis Fostieris  | 29 Manolis Anagnostakis

 
 
Pitangas
      
  Pitangas
Neue Serie – Literatur aus Angola
Herausgegeben von Ineke Phaf-Rheinberger | Einleitung
Roderick Nehone (9)

Roderick Nehone wurde 1965 in Luanda geboren und ging zum Studium nach Las Villas in Kuba, wo er anfing zu schreiben. ... Sein letztes Buch O Catador de bufunfa (Hinter der Kohle her, 2011) ist eine Satire über die allent­halben um sich greifende Büro­kra­tie ...

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poet
literaturmagazin

18 Uhr
06.09.2015
Anne Dorn
Jakobsleiter
Premiere
Literaturhaus
Köln
18 Uhr
08.09.2015
Jürgen Nendza:
Mikadogeäst
Premiere
Zentralbibl.
Düsseldorf

  Jürgen Nendza *1957


AN MANCHEN TAGEN erscheint er
wie Glück, der Schatten,
der durch das Zimmer wandert

über die unerledigten Dinge. Draußen
steckt das Schnittmuster der Bäume
voller Möglichkeitssinn.

Wir haben Blaubeeren gegessen
von verwilderten Gräbern
und niemand weiß, wie viel

Zeitraffer liegt in einem Wort. Das Licht
synchronisiert uns mit dem Pfifflaut
der Delphine, die Verborgenes sehen können.

Ich sehe einen Vogelschwarm
von deiner Hand auffliegen und denke mir
einen Rationalisten, der einen Sombrero trägt.


Jürgen Nendza: Mikadogeäst

  Veranstaltungsvorschau →

  Münchner Reden   Lyrik Kabinett

Einleitung

Harald Hartung: Der vierzehngliedrige Salamander

Jan Wagner: Der verschlossene Raum

Martin Mosebach: Ein Haus für Gedichte

  Verlag poet

VS   poet nr. 18
literaturmagazin
Lyrik, Prosa, Gespräche

G. Falkner, R. Winkler, C. Schloyer, Poesie aus Flamen, K. Hartwell, N. Kegele, M. Kreidl, S. J. Ablett, H. Bender, T. Breuer, E. Erb u.v.a.
250 S. | 9.80 € | Frühjahr 2015

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  Neue Lyrik

Tim Holland

Charlotte Warsen

Gerhard Falkner

Markus Hallinger

  Gespräche

Dorothee Elmiger | Literatur und Vergänglichkeit

Matthias Nawrat | Literatur und Vergänglichkeit

Clemens J. Setz | Literatur und Vergänglichkeit

  Neue Prosa

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Anja Kampmann Jsem  | Nachgelesen

Isabelle Lehn

Armin Wühle

  Kritiken

Marianne Bunes | Mutterwut

Thomas Kapielski | Je dickens, destojewski

Michel Houellebecq | Unterwerfung

  Verlag Prosa

VS   Schnee im August
Die besten Geschichten aus dem MDR-Literatur­wett­bewerb 2015
192 S., 12,80 €
poetenladen, Mai 2015
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Der MDR-Literatur­wettbewerb ist der deutschland­weit am meisten nachgefragte lite­rarische Wett­bewerb. Er leistet Ent­deckungs­arbeit und präsen­tiert namhafte Au­toren mit neuen Kurz­geschich­ten.

  Verlag Lyrik

VS   Kito Lorenc
Windei in der Wasserhose des Eisheiligen
Gedichte
Reihe Neue Lyrik, Bd. 8
Kulturstiftung Sachsen
poetenladen, 2015
portofrei online bestellen

»Kito Lorenc erzählt die sor­bische Ge­schichte in seinen Ge­dichten, wo das spe­zielle Geschichts­wissen über­gegangen ist in etwas Univer­selles, die Ahnung.«
Peter Handke

  Es gibt eine andere Welt

Sächsische Lyrikanthologie

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