poetenladen    poet    verlag

●  Sächsische AutobiographieEine Serie von
Gerhard Zwerenz

●  Lyrik-KonferenzDieter M. Gräf und
Alessandro De Francesco

●  UmkreisungenJan Kuhlbrodt und
Jürgen Brôcan (Hg.)

●  Stelen – lyrische GedenksteineHerausgegeben
von Hans Thill

●  Americana – Lyrik aus den USAHrsg. von Annette Kühn
& Christian Lux

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●  poetenladen et ceteraBeitrag in der Presse (wechselnd)

 
 
ge
  Christian Lorenz Müller | Lyrik und Prosa

Geboren 1972 in Rosenheim/Bayern. Gelern­ter Trom­peten­macher. Lebt in Salz­burg. 2010 erschien der Roman Wilde Jagd (Hoffmann und Campe, Hamburg), der mit dem Baye­rischen Kunst­förderpreis 2012 aus­ge­zeichnet wurde. Christian Lorenz Müller verfasst Lyrik und schreibt Rezensionen.

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Charlotte Warsen | Relaunch und neue Lyrik

 
  Zeitschriftenlese
Juni 2013 | Michael Braun

Testcard, Sinn und Form, Merkur, Idiome, Poet
Wer im Dezember 1969 die Zeitschrift „Playboy“ auf­schlug, konnte darin nicht nur Fo­to­grafien von nackten Frauen­körpern, sondern auch ein interes­santes Evan­gelium der so­genannten Post­moderne und Pop-Lite­ratur entdecken. Der ameri­ka­ni­sche Literatur­wissen­schaft­ler Leslie A. Fiedler stellte darin eine nach­gera­de be­rühmte For­derung auf: „Cross the border – Close the Gap“ ...

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Zeitschriftenlese Mai 2013 | Michael Buselmeier
 
 
  Elke Erbs poetics  |  Folge 24

Zsuzsanna Gahse | Kommentierte Auszüge aus Südsudelbuch

S. 24
Zsuzsanna Gahse: Darüber, daß ich keine Erfahrung mit den riesigen Anhöhen hatte, würde ich auch heute nicht hinwegreden wollen, im Gegenteil, erst einmal sollte ich die Ungetüme wegräumen, dann wäre die Gegend wüst und leer, die Sicht wäre bis nach Mailand frei, und nach einer Weile könnten die Berge wieder heran­rücken und stehen, wo sie vorher standen.

ELke Erb: Wie ein Humor ausreifen kann und auf Selbst­geltung verzichten, einer ausge­wo­ge­nen Prosa zuliebe, zu der es dennoch ins Auge fallend ohne ihn hier nicht ge­kom­men wäre.

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Me
  Luftfracht: griechisch-deutscher Lyriktransfer
Jan Kuhlbrodt und Jorgos Kartakis (Hrsg.)

Dinos Chrstianopulos wurde 1931 in Thessa­loniki geboren. Er stu­dierte an der Philo­logischen Fakultät der Aristo­teles-Univer­sität von Thessa­loniki und arbei­te­te 1958 bis 1965 als Biblio­the­kar in der Öffent­lichen Bibliothek der Stadt.
Dinos Chris­tiano­poulos gehört zu den bedeu­tendsten Dich­tern der Gruppe Zirkel der Diagonalen Seine Dichtung setzt eine von Kavafis begrün­dete griechische Dicht­traditon fort.

1 Sotirios Pastakas | 2 Katerina Aggelaki-Ruk | 3 Dinos Chrstianopulos

 
 
tt
  Julia Veihelmann | Relaunch
Vincent ist aus der Welt gefallen

Der Mann blinzelt. Die Welt ist da und sieht heute so aus: die prächtig ge­schnitzten Geländer und Vertä­fe­lungen eines Jugend­stil­treppen­hauses, leuch­tende Schäbig­keit im Morgen­licht. Er sieht von unten an den Treppen­stufen hinauf, denn er liegt auf dem Absatz. Durch das Fenster über ihm fallen schräge Strahlen ein. Die alten dunklen Dielen unter seiner Nase riechen streng. ...  |  weiterlesen  ...

Über Freimut Schwarz | Essay von Antonín Dick

 
 
 

Sächsische Autobiografie (Teil 3) von Gerhard Zwerenz

16. Nachruf
Drei jüdische Linksintellektuelle aus dem Chemnitzer Marx-Kopf

Beginnen wir mit unserem Leo Bauer. 1912 in Ost­gali­zien geboren. Mit zwei Jahren nach Chemnitz ins heute einge­schwärzte, damals rot­leuchtende Sachsen ver­bracht – galizischer Jude wird sächsi­scher Revo­lutionär, die Mischung stimmt. Und ausge­rechnet dieser Leo Bauer geht als Kanzler­berater in die An­nalen deutscher Ge­schich­te ein?   |   weiterlesen  ...

 
 
Foto: Christoph Wolff
  Marcel Maas | Neue Lyrik
Prokrastiniert Euch

raubzug und kodex

wir rauchen hochglanzzigaretten
und holen immer kältere cokes
aus der gerade gefüllten blackbox
ein paper schwafelt memorial day
...

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ge
  Mischa Mangel | Lyrik

EINST WIRD DAS STRAHLEN DIESER LATERNE metall gewesen sein.
eine stange und fließbewegung die über das geländer der brücke wächst.
die straßenbahn verglüht hinter der kurve. ihre fahrt
glimmt in den augen weiter. das strahlen erstarrt und fällt schräg
in den fluss. ...

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Neue Folge 30 
 

Oskar Loerke | Ans Meer

Gedichtkommentar von Michael Buselmeier (Juni 2013 | Folge 30)

Das Rettende

Neun Jahre später wird das erste Heft des ersten Jahr­gangs der von Walter Höllerer und Hans Bender heraus­gege­benen Lite­ratur­zeitschrift Akzente mit eben diesem Gedicht eröffnet. Günter Eich, der ur­sprüng­lich an Benders Stelle als Mit­heraus­geber vor­ge­sehen war, hatte es aus­gewählt. Da die für die Ent­wicklung der deut­schen Nach­kriegs­literatur so bedeut­samen Akzente ohne eine Vor­rede er­schienen, wuchs den Versen Loerkes 1954 natur­gemäß etwas Pro­gramma­tisches zu, nämlich die Erwartung eines neuen, „ins Wolken­loch“ scheinenden lite­rari­schen Aufbruchs. ...  |  weiterlesen  ...

Jean Krier | „Alles ist in den besten Anfängen“ | Kommentar von Michael Braun

 
 
tt
  Saskia Hennig von Lange | Alles, was draußen ist
Rezension von Carolin Callies

Im Gruselkabinett des Körpers

Ein überfülltes Anatomiemuseum und seine unheim­lichen Präparate sind die Haupt­figuren der Novelle „Alles, was draußen ist“ von Saskia Hennig von Lange. Dieser Ort als Sammlung von toten Menschen­teilen taugt für das absolute memento mori und der Leser legt nach der Lektüre schon mal die Sanduhr zurecht.

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  Jan Fischer | Prosa

Unter den Türmen hinter der Stadt

Manchmal hält der Aufzug zwischen den Stockwerken, dann muss ich an Romy denken. An den Gang im fünften Stock, wo sie zwischen den Kunden ihre Zigaretten rauchte. An den rosa Bademantel, den ihre Kunden nie zu sehen bekamen.

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Stelen
Herausgegeben von Hans Thill

Sarah Kirsch (Limlingerode 1935 – Heide 2013)

Nothelfer im Gebirge

Mein weißer Bruder sollte zu unserer Rettung
Schiffen aufm Emigrant-Pass die Berge
Rissen sich das Herz aus dem Leib die Sonne
Machte einen Flammenabschied als wär es für
Immer. Und als unser gemieteter pinkfarbener
Vollklimatisierter Ford-Mustang nun stillstand
Quoll Nebel ein verkochter Yellowstone-Fluß
Unhaltbar vor aus dem Kühler wir fluchten ...

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  Jan Decker  |  Ungarische Zustände

1

Ich schreibe wie Johann Wolfgang von Goethe, das hat das inter­aktive Stil­barometer der FAZ ergeben. Leider weiß ich nicht, welche anderen Autoren zur Auswahl standen. Nur ein Resultat hätte mich indessen befriedigt, es scheint unerreichbar zu sein. Dass ich nämlich so schreibe wie ich selbst.

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Sylvia Geist | Porta morgana

 
 
sg
  Norbert Lange | Relaunch und neue Lyrik

KEIN STEIN (r)

Aber Höxter wurde doch an einen Baum gehängt,
sei ehrlich. Eine Laterne. An. Einer. Nacht.
Aus dem Café getreten – und schon arbeitslos.
Armer John, ohne Kommunion.

† 9. November 1938

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Me
  Dieter Schlesak im Gespräch
Das Netzwerk der Securitate
Interview von Dominik Irtenkauf

»Das eigentliche Gefängnis war innen.«

Die Auf­arbeitung der Securitate-Vergan­gen­heit geschah in Rumänien nur äu­ßerst schlep­pend. Als schließ­lich die Akten öf­fent­lich ein­sehbar wurden, zeigte sich ein Geflecht aus Erpres­sung und Bespit­zelung. Im Inter­view mit dem poetenladen zeichnet Dieter Schlesak die Pro­bleme eines Intel­lektuel­len im Regime nach.

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Kurt Drawert: Schreiben. Vom Leben der Texte
Von Andreas Heidtmann

Einübung ins Abwesende – vom Abenteuer des Schreibens

Es gilt inzwischen als Fauxpas, sich zur Literatur in einer Weise zu äußern, die über das Niveau einer Talk-Show hinaus­reicht. Nach­denk­lichkeit im Facebook­zeit­alter pro­voziert Be­fremden. Viel­leicht war die Lite­ratur immer schon befrem­dend, doch im heutigen Medien­varietee wird sie, sofern nicht gänzlich igno­riert, zur Zumu­tung. Kurt Drawert und sein neues Buch „Schreiben. Vom Leben der Texte“ sind in diesem Sin­ne Zumutung, zumal der Autor sich auch auf Podien diffe­renziert äußert und die Präzi­sion der Plauderei vorzieht.

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  Alexander Kluge | Das fünfte Buch
Von Michael Buselmeier

Abstürze aus der Wirklichkeit

Der präzise Beobachter, Sammler und Denker Alexander Kluge schreibt keine Ro­mane. Er trägt kleine Geschich­ten zusammen, die er auf der Rück­seite der gro­ßen Geschichte vorfindet, Bruchstücke, die er ausgräbt und zum Sprechen bringt. Oft sind es nur Moment­auf­nahmen, Zeitungs­meldungen oder ironische Kommentare, lako­nisch, aber nicht kühl, eher heiter und mit einer fun­kelnden Pointe aufs Papier gesetzt.
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Annika Scheffel | Bevor alles verschwindet | Dietmar Jacobsen
 
  06.05.2013 | 19:30

Finale um den MDR-Literaturpreis im Haus des Buches, LE

Es lesen die Finalisten: Ulrike Anna Bleier | Jan Fischer |
Verena Güntner | Anja Kampmann | Ferdinand Schmalz |
Tanja Schwarz | Peter Wawerzinek

VS   Die Anthologie zum Wettbewerb
Die 27 besten Geschichten 2013

Risikoanalyse
Die besten Geschichten aus dem MDR-Literatur­wett­bewerb 2013
Michael Hametner (Hg.)
192 S., 11,80 €
poetenladen, Mai 2013
portofrei online bestellen
 
 
ge
  Gespräch mit Stephan Porombka | Literatur und Förderung

Stephan Porombka: Wenn es Aufgabe der Lite­ratur­förde­rung ist, zu fördern, was es schwer hat, dann werden wir beobach­ten, dass in den nächsten Jahren alles, was mit an­stren­gender Literatur zu tun hat, zur Seite geschoben wird. Es wird nicht mehr in die Ver­lage finden, weil die Ver­lage immer verkaufs­orien­tierter ar­beiten werden ...  |  weiterlesen  ...

Das Gespräch führte Kathrin Bach

 
externer Link
poet 14
   
 
Pitangas
      
  Pitangas
Neue Serie – Literatur aus Angola
Herausgegeben von Ineke Phaf-Rheinberger | Einleitung
Roderick Nehone (9)

Roderick Nehone wurde 1965 in Luanda geboren und ging zum Studium nach Las Villas in Kuba, wo er anfing zu schreiben. ... Sein letztes Buch O Catador de bufunfa (Hinter der Kohle her, 2011) ist eine Satire über die allent­halben um sich greifende Büro­kra­tie ...

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  Gefördert durch den Deutschen Literaturfonds e.V.

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Uwe Hübner | Neue Gedichte

Carl-Christian Elze | Relaunch

Jan Kuhlbrodt | Neue Gedichte

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Yulia Marfutova | Prosa

Julia Walter | Prosa

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Hannes Stein | Der Komet | C. L. Müller

R. Wohlleben (Hg.) | Antreten zum Dichten! | D. U. Hansen

Dominik Dombrowski | Finissage | Mario Osterland

  Verlag Prosa

VS   Risikoanalyse
Die besten Geschichten aus dem MDR-Literatur­wett­bewerb 2013
192 S., 11,80 €
poetenladen, Mai 2013
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Der MDR-Literatur­wettbewerb ist der deutschland­weit am meisten nachgefragte lite­rarische Wett­bewerb. Er leistet Ent­deckungs­arbeit und präsen­tiert namhafte Au­toren mit neuen Kurz­geschich­ten.

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VS   poet nr. 14
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Lyrik, Prosa, Gespräche

Miniaturen von Jo Lendl, Anne Weber, M. Donhauser. Gespräche mit S. Porombka, J. Haslinger u.v.a.
232 S. | 9.80 € | Herbst 2012

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VS   Kerstin Hensel
Das gefallen Fest
Gedichte
Reihe Neue Lyrik, Bd. 4 Kulturstiftung Sachsen poetenladen, 2012
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Das Wunder­volle an diesen Texten ist, wie un­ge­fäl­lig sie sind, sie wol­len keine Zu­stim­mung, son­dern sie lauern da­rauf, den Le­ser in Stol­per­fal­len zu locken ... cineastentreff

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Péter Esterházy: Über die Stühle, das Sitzen ...

Harald Hartung: Der vierzehngliedrige Salamander

Jan Wagner: Der verschlossene Raum

Martin Mosebach: Ein Haus für Gedichte

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