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Ulrich Koch
Flußabwärts

Der Fluß windet sich wie an Land gezogen
Ich sitz am Ufer und kühl meine Füße
Hinter mir schwanken Blumen und grüßen
Alle Fensterbänke in Krankenzimmern

Den Verriß meiner Träume besorgen die Vögel
Sie singen werd glücklich was ich nicht bleib
Sonntage öffnen sich wie Einmachgläser
Jeder Ball sieht aus wie die geköpfte Zeit

Nie mehr aus der Haut gehn die Bügelfalten
Die Ertrunkenen werden gewaschen und angezogen
Die Schwalben versprechen nichts mehr zu halten
Die Kleidung wird nie wieder trocken

Ulrich Koch     01.03.2007     Druckansicht  Zur Druckansicht - Schwarzweiß-Ansicht

Ulrich Koch
Lyrik