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Silke Andrea Schuemmer
Wind

I

Die Stille in der Luft lässt die Ähren taub
die Teiche trübe Augen sein
Die Halme stehn wie Borsten
nur eine Gänsehaut zieht übers Feld
Da ist kein Atem nicht ein Hauch
kaum ein Hund verlässt den Hof
Mit großen Fächern hebt man nur den Staub
wie eine Wand
Und die Schuhe wirft man hoch hinauf
und tritt damit die Wolken fast vom Himmel los
Keine Plage bringt der Wind mit sich
und frisst den Herbst vom Feld
nur Schuhwerk prasselt
den Leuten auf den Kopf

 

Silke Andrea Schuemmer       02.04.2007      Druckansicht  Zur Druckansicht - Schwarzweiß-Ansicht

Silke Andrea Schuemmer
Lyrik