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Sara Schüller
VERKNISTERT

eine Zeit
lang
hat es gereicht,
zu brennen,
es war genug Holz im Kamin,
der Kranich stand am Himmel.
selbst nachts,
wenn nichts
ihn erspähte.

verzogen
haben sich dem Holz
die Augenbrauen,
draußen gestapelt,
die Nackenhaare aufgestellt
wartet es.
das Eingeritzte ist
erst ein Apfel
geworden,
dann ein Fragezeichen.

wer
klopft jetzt ihm an die Schläfen,
tritt ihm auf die Zehen.
ich habe meine Runde gedreht,
bin das Becken abgelaufen und
den U-Bahnen ausgewichen.

der Kranich ist verblasst
oder auf der anderen Halbkugel.

wir bringen nicht genug vor
als Beweis
dem König gegenüber.

er richtet scharf:
Chili
Pfeffer
Cumin
Tabasco

jedem sein Zug,
meint der Narr.
jedem sein Apfel, die Hofdame.

welches Korn
weist den Weg
zum Strand,
den keine
der Karten
ausspielt.

der Kranich
hält seine Flügel im Anschlag.

Sara Schüller   20.12.2012    Druckansicht  Zur Druckansicht - Schwarzweiß-Ansicht    Seite empfehlen  Diese Seite weiterempfehlen

 

 
Sara M. Schüller
Lyrik