poetenladen    poet    web

●  Sächsische AutobiographieEine Serie von
Gerhard Zwerenz

●  Lyrik-KonferenzDieter M. Gräf und
Alessandro De Francesco

●  UmkreisungenJan Kuhlbrodt und
Jürgen Brôcan (Hg.)

●  Stelen – lyrische GedenksteineHerausgegeben
von Hans Thill

●  Americana – Lyrik aus den USAHrsg. von Annette Kühn
& Christian Lux

●  ZeitschriftenleseMichael Braun und
Michael Buselmeier

●  SitemapÜberblick über
alle Seiten

●  Buchladenpoetenladen Bücher
Magazin poet ordern

●  ForumForum

●  poetenladen et ceteraBeitrag in der Presse (wechselnd)

 
Sandra Trojan

Skizze


Am Abend liegt der Wasserspiegel
wie Schiefer da. Vom schweifenden
Ufer könnt ich mich lösen,
lautlos über zeitverrutschtes
Schimmern tippeln, den anderen
Rand erreichen, schwarzgerafft.

Und bleib doch wo ich bin.
Streich stattdessen ausgelegte
Folien glatt, tritt sich weich,
lausche entschwundenen Stimmen.

Als ob ich eine gefangen hätte,
gedämpft in fallender Ruhe,
ist's doch nur einfache
Fluktuation, im Sauerstoff
vielleicht.

Ein mürrischer Vogel schlüpft
vorbei, halb entsannt.

 

Sandra Trojan    09.07.2008    Druckansicht Zur Druckansicht - Schwarzweiß-Ansicht    Seite empfehlen empfehlen

 

 
 
Sandra Trojan
Lyrik