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Roland Erb

Anfangen

Ach, es ist nichts,
nichts ist sicher,
nichts ist vertraut.
Man muss einen neuen Anfang
machen.
Aber, wohin führt das?
Büßt man das Sprechen ein,
bleiben die Hände gelähmt?
Sieh, da sind Ziele
und lockender Ausblick
ins herbstbunte Land.
Alles wartet auf dich,
alles kommt, und es kommt,
wird gesagt,
nicht mehr ohne dich aus.
Überlege es dir,
fass nicht zu spät den Entschluss,
der dich leben lässt
oder sterben,
entwinde dich aus
der Erstarrung.

Es ist doch nicht allzu schwer,
es ist immerhin
nicht völlig unmöglich.
Ich für mein Teil, ich riskier es einmal,
ich setz, ja vielleicht setz ich an
zum größten, schnellsten
der Sprünge.

(aus: Märzenschaf, 1995)

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Roland Erb
Lyrik