du folgst mir ja immer und ich bin im laub mein versteck ist das knistern das gelb und das rot. du an meinen fersen obwohl ich in winterschlaf falle versteckt unter blättern. du weißt gar nicht wie es dort ist unter süßtrüben decken. wie wärmen die mich wenn die luft waagrecht geht stürmt und kalt wird. ich bin dort mit tieren du suchst mich im herbst und warum bleibst du mir auf den fersen wie sporen aus hartem metall. unter diesem gefallenen laub wohne ich. ich bin unter blättern von ahorn vergraben es riecht hier nach allem was fällt und zerstaubt richtung schnee. dieser schnee. wenn er erst uns wie pulvernes meer deckt reinweiß ohne schritte und ganz ohne laut. still. still nimmt der schnee alles laub ein. unter diesem gefallenen schnee wohne ich und der schlaf hat mich schon eingedunkelt in winterne zeit (dass ich meine für immer). sind nur tage nur reihen von tagen. an meinen fersen bist immer noch du. wir sind unter laub und mit tieren. mein puls sinkt mit dir richtung schnee.
turbinen im park schlagen leise rotierend den strom. wir dazwischen in häusern und leben jetzt länger als früher wir haben modelle für phasen entworfen. wind und sonne benutzen wir sinnvoll kollektoren gepflanzt unter stirnhaut erleichtern. samstags zum tee kommen humanoide die trinken wie wir (sogar schlucken zu hören wie mit zungen und kehlen). im park vor den häusern schlagen leise rotierend turbinen den strom. wir schenken den tee nach die schatten der flügel streifen an uns wie gedanken bei angst wenn auch sachter. robot aibo winselt unter dem tisch was ein fehler sein müsste. robot aibo hat sony zur mutter gehabt und versteht fünfundsiebzig kommandos. dieses winseln ein fehler wir schalten auf pause. wir leben jetzt länger als früher. es ist samstag. turbinen im park schlagen leise rotierend den strom.
hohes summen und flachs in den fingern. auf spulen da rinnt schon der faden. du trällerst ein lied über stoffe gewebt aus dem faden der flachs war und durch deine finger dir rann. singen alle die nähen an stoffen für kleider. singen summend den flachs in den fingern melodie hin zur spule die dreht sich und sammelt spiralkreiselrund. (im märchen da spinnt ja die dreizehnte fee ihren faden dornröschen zu täuschen die sticht sich die nadel in finger und schläft). hier wartet keine auf küsse wozu denn. hohes summen und flachs in den fingern da rinnt doch der faden allein.
© Amber Rusalka Reh Poetenladen