Für die Reise
Wirklich wichtig
wären
die Zahnbürste,
Buch, Stift, Papier
und mein Kissen.
Wie immer jedoch
schleppe ich
den roten
Koffer voll Vorsorge
über die fremden
Treppen.
Was am Ende
bleibt,
ist das Kissen.
Einer wird es mir
unter den kalten
Nacken schieben.
auf kopftrebe
ich schlage meinen himmel
unter dem bett
auf, dort im dunkeln,
wo mein kaltes
paris ist, wo ich träume
wie die berber.
von ufern. von zweiläufigen
brücken. von wegen
zwischen erde
und stein. es gibt
eine umkehr.
im schlaf. und jenseits
der stirn.
Vor dem Schlafen
Dann am Abend
einen Apfel
schälen
warten
wie am Messer
langsam sich
der Tag
in Schleifen legt
wie die Hand
jetzt ruhig
die Spalten hin
zum Mund schiebt
und den Kern
der unvermutet
glänzend auf den Tisch springt
aufnimmt
zug um zug
dir begegnen heißt:
auch die versteckte
not entdecken
in essigflaschen
hinter büchern
und blumentöpfen
immer deine augen weit
gestellt
im nacken wo ich mich
ungewollt einem
jener geheimnisse
nähere mit unbewegtem
gesicht einen belanglosen
gegenstand zur hand nehme
dass ich mich nicht
dass ich dich nicht
verrate
in dieser letzten
phase des spiels
matt
gesetzt
alle
heraklit hilft nicht
ein tag, dem der mut
aus den knochen weicht
mit jedem alten
begreifen, behalten,
jenem grauen doppelt-
nachfragen, allem lang-
widrigen zeitverderb
neben den flotten
jungen mit flackernden
blicken, ihrem blitz-
scharfem bildschirm-
vermessen, rasant
reagierenden fingern,
synapsen. ein knoten
wickelt sich über
die maßen in spannung,
kein schrei, ein magnet-
feld zieht wasser.
alles fließt.