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Nathalie Schmid
die namen der eisheiligen

auf der terrasse treibt der wind
blätter und kleine reste einer seilbahn
in unbestimmte ferne und an kalte geländer
an deinen fingerspitzen der bittere geschmack
von tabak so weit der mohn nun offen steht
und die eisheiligen sich dunkel
verzogen haben es rufen sie die kinder
ihre stimmen hell und noch in strophen
kaffeesatz in deinen gedanken warum
wachsen diese stauden nicht warum bricht
das festgebrannte licht das rauschen der
strasse das rauschen der häfen das
trampeln auf pfaden das donnern nicht
bitter auch dein letzter streit und
wie du hast fortwehen lassen was
noch zart und ohne worte war

 

Nathalie Schmid  26.05.2009    Druckansicht  Zur Druckansicht - Schwarzweiß-Ansicht    Seite empfehlen  Diese Seite weiterempfehlen
Nathalie Schmid
Lyrik