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Levin Westermann

das nötigste ist längst getan.
die schindeln und das wellblechdach und kammerflimmern,
blau. es riecht nach etwas ganz bestimmtem, für das du
keinen namen hast. die landschaft scheint intakt, aber
der kopf denkt trotzdem weiter. du sitzt auf einem stuhl
und starrst an eine wand, wechselst in den zweiten zustand:
die akkumulation der ferne. eine saite in dir resoniert,
der atem geht jetzt undatiert, und bei föhn steigst du
auf das dach, dann können dich die berge sehn.


Aus: unbekannt verzogen. luxbooks 2012

Levin Westermann   2013    Druckansicht  Zur Druckansicht - Schwarzweiß-Ansicht    Seite empfehlen  Diese Seite weiterempfehlen
 
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Lyrik
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