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Jörg Bernig
leuchtend und fern

jedes fest das wir feiern | es gilt einem gipfel |
wir jubeln und lachen und tanzen vor freude|
doch keiner kann sagen | ob wir schon oben gewesen|
wir helden der welt wir ziehen voll wunderns dahin
und denken doch immer: hinauf! |

aber das basislager ist unsere sphäre | träume der rest |
wie viele gipfel von wolken verborgen!
sie ragen auf in unserem wünschen das nie uns verließ |
manchentags sitzen wir müde am fenster |
ein kind radelt leise singend vorüber | die wolken
stehn leuchtend und fern: ein weißes gebirge

 

Aus: wüten gegen die stunden. Mitteldeutscher Verlag: Halle 2009

Jörg Bernig   13.02.2009     Druckansicht   Zur Druckansicht - Schwarzweiß-Ansicht    Seite empfehlen  Diese Seite weiterempfehlen

 

 
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