POETENLADEN - neue Literatur im Netz - Home
 
 
 
 
 
 
 
Hendrik Jackson
Selbstporträt mit Sülze

Kälteeinbruch im April. Ecken Kanten Etagen wie angeschnitten, los
(schräg) im Gewühl der Abendstadt, farbverlaufene Ränder. eben, jetzt
in einer Geste Lichtmeilen entfernt von dir, träumend an den (glasigen)
dunklen Bäuchen entlang, warmer Halbschlaf – umdöst, dann abermals

(von Autos) ein Tosen (brandet) steigt in die Augen, ins berauschte Blau
auf(ab)zutauchen, während Menschen mich streifen, vorbeitrudelnd
(kosmische) (komische) Langsamkeit – einzelne Szenen angeschwemmt
hinter Glas, abgetrennt treibend in der Luft (tote Winkel) schwer und fast

Verworrenes. kein Grund mehr zu ruhen, dämmrig sei, was war, wird
werden (Satzteile) Fell des Fuchses (dämmert es) Schafskopf. gute Nacht. aha.
Räuberei folgte. Versuche, eine Impression zu tilgen, in Schleifen hängende
Wünsche, nachtrübend. Nacht-Rübe, wie in Sülze, verblödet. Türen – fallen

Hendrik Jackson      13.01.2007      Druckansicht  Zur Druckansicht - Schwarzweiß-Ansicht
Dunkelströme. kookbooks 2006

Hendrik Jackson
Lyrik
Wetterfelder
Quellwasser