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Frischer Schnee



Fort
die Geräusche.

Durch das Gatter trete ich
auf den Sportplatz. Hier im Neuschnee ist
schon ein Läufer gerannt,
ich sehe die Tapfen,
suche einmal im bequemen Schnee,
ob ein Stapfen fehlt.

Eine Delle zuwenig, –
habe ich
einen Durchlass zu vollkommen anderer Welt.
Keine Tapse
kann ausfallen.
... Was muss geschehen sein,
wenn der Schnee unberührt blieb?

An einen Eingang zur Unterwelt zu geraten,
und so einfach,
die Haare
fangen sich mir zu sträuben an.
Aber der andere Läufer,
den ich im Klubraum
aufscheuche,
bleibt brav
und isst nur die hiesige Erbsensuppe.
Harald Gröhler   September 2012    Druckansicht  Zur Druckansicht - Schwarzweiß-Ansicht    Seite empfehlen  Diese Seite weiterempfehlen

 

 
Harald Gröhler
Lyrik
Poetologie