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Gerhard Zwerenz

●  Lyrik-KonferenzDieter M. Gräf und
Alessandro De Francesco

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Jürgen Brôcan (Hg.)

●  Stelen – lyrische GedenksteineHerausgegeben
von Hans Thill

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& Christian Lux

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Neue Folge 16 
 

Wilhelm Lehmann | Auf sommerlichem Friedhof (1944)

»Die sich fort­schrittlich wähnenden Intel­lektuel­len der 60er Jahre sind mit Wilhelm Lehmann, Oskar Loerke, Elisabeth Langgässer und anderen „Natu­rmysti­kern“ nicht eben zart umge­gan­gen. Man warf ihnen, sehr von oben herab, „falsches Bewusst­sein“ vor. Sie hätten auf die Kata­strophe des Dritten Reichs nicht „ange­mes­sen“ reagiert, vielmehr – so Peter Hamm im Nachwort seiner Antho­logie Aus­sichten (1966) – Trost „beim Zeit­losen, bei Baum und Wolke, Fluss und Fels“, bei „Nieswurz und Beifuß“ gesucht. ...«

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Zuletzt erschienen: 13. Marion Posch­mann; 14. Kathrin Schmidt; 15. Joachim Zünder

 
 
  Letzte Tinte am Bildschirm
Was über den Dichter Günter Grass gesagt werden muss

Von Andreas Heidtmann

Das Desaster dieses Gedichts ist in Wahrheit ein poeti­sches und in dessen Folge erst ein politi­sches. Denn wäre das Gedicht ein Gedicht, könnte es nicht auf bloße Aussagen hin abgeklopft werden, nicht als Addi­tion richtiger oder falscher Behaup­tungen gelesen werden. Dichtung löst in ihren gelun­genen Momenten aus Denk­mustern und einge­schlif­fener Logik und öffnet eine Dimen­sion poeti­scher Einsicht.

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Buchmesse-Fotos aus Facebook
 
 
  Hanna Lemke | Geschwisterkinder (Dietmar Jacobsen)

Milena, genannt Milla, und Richard, genannt Ritschie, sind Geschwister. Sie jobbt in einem kleinen Spiel­zeug­laden. Er arbeitet in der Bildredaktion einer Zeitung. Beide hatten einst hochfliegende Pläne, aber das Leben hat sie schnell dahingehend belehrt, dass Träume zwar nicht verboten sind, doch gefährlich werden können, wenn man sie mit der Reali­tät verwechselt.
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Anke Bastrop | Neue Gedichte
 
 
 

Stelen
Herausgegeben von Hans Thill

Wolfgang Schlenker
(Nürnberg 1964 – Müncheberg 2011)

»Als ob sie wüssten, wo es offenbar nichts zu holen gibt, nämlich in der erkünstelten Tiefe, holen Wolfgang Schlen­kers Texte ihre Reize aus beschei­denen Reihen, kleinen Verschie­bungen auf der Oberfläche, Einsichten in den Verzicht.«   Christian Filips


Rémi-Paul Forgues (Montreal 1926 – Montreal 2012)
 
 
  Birgit Kreipe | Schönheitsfarm    (Ron Winkler)

Die „Schönheitsfarm“, von der der Titel spricht, erreichen wir nicht gleich, es geht zunächst aufs Land, hinaus aufs Land, so muss man sagen – der Ereignishorizont von Kreipe ist für gewöhnlich die Metropole.

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Bertram Reinecke | Sleutel voor de hoogduitse Spraakkunst    (Jürgen Buchmann)
 
 
 

Poesie und Preise · Und eine Reise
zum FIXPOETRY.Verlag nach Hamburg


Von Theo Breuer

»Naturgemäß steigern sich die Werke im Verlaufe eines Literaten­lebens mehr oder weniger beträcht­lich, um sich ab einem gewissen Zeitpunkt möglichst viele Jahre lang (hoffentlich) auf dem erreich­ten Niveau zu halten – vergleichbar den Bäumen, die auch nicht in den Himmel wachsen und deren Stämme, ›irgendwann‹, hohl werden.«


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  Katrin Marie Merten | Rückwärtslaufen (Peggy Neidel)

Es muss immer eine Richtung geben. Vor allem montags, damit „die Füße nicht nur vor sich hintreten.“ Die Ich-Erzählerin ver­sucht das, geht brav und pflicht­bewusst zum Arbeits­amt. Doch für Aka­demi­ker gibt es momen­tan keine Jobs. Viel­leicht will sie auch gar keinen, will nicht immer eine Rich­tung haben, will sich gegen­über Jannes nicht dauernd recht­fer­tigen müssen.

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Sylwia Chutnik | Weibskram (Lothar Quinkenstein )
 
 
 

Neue mexikanische Dichtung | Auswahl und Einfühung von Rike Bolte

Sichtungen – Einblicke in die neue mexikanische Dichtkunst

»Von welcher Farbe wird das außenpoetische Dossier zu Mexiko – dieser literarische Akten­deckel –, frage ich mich, als ich diese ein­führenden Worte zur (hoch-)aktu­el­len mexi­kanischen Dicht­kunst nieder­chreiben darf. Und was findet darin oder darunter Platz: balaceras, die Schuss­wechsel, die zum Alltag in dem vom organi­sierten Verbrechen, von den Drogen­kartellen dominierten Land gehören?«     weiterlesen ...

Mit Gedichten von Luis Felipe Fabre, Carla Faesler, Maricela Guerrero, Julián Herbert,
Eduardo Padilla und Minerva Reynosa

 
 
 

Mikael Vogel | Massenhaft Tiere (Swantje Lichtenstein)

Das Tier schaut uns an und wir stehen nackt vor ihm. Und vielleicht fängt das Denken an genau dieser Stelle an“, schreibt der franzö­sische Philosoph Jacques Derrida. Bei Mikael Vogel fängt mit den Tieren auch die Liebe an, das Menschsein und die Ästhetik. Wie bei Pytha­goras werden hier die Seelen von Menschen, Tieren und Pflanzen als Seelen von gleicher Natur angesehen.

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Achim Wagner | flugschau (Armin Steigenberger)

 
 
  Asmus Trautsch  |  Lyrik

das ass des alltags | fast, schnell, vite | Bar, Lower Manhattan | Out / Into
Drei Gedichte nach Arnold Schönbergs Streichsextett ›Verklärte Nacht‹
(II + III) u.a.


Max Sessner  | Lyrik

Dinge | Luise | Kinderzimmer | Fünfzig | Alte Tenöre



 
 
Lesung
  25.04.2012 | 16:30 Uhr
Jean Krier liest in der Amalia Bibliothek Weimar
Veranstaltung des Großherzogtums Luxemburg

  26.04.2012 | 20:00 Uhr
Jean Krier liest in der Literaturwerkstatt Berlin
Moderation: Ulrike Draesner
Lesung
  27.04.2012 | 23.00
1 Live B Klubbung (WDR)
Katharina Bendixen liest aus: Gern, wenn Du willst
 
 
      
  Pitangas
Neue Serie – Literatur aus Angola
Herausgegeben von Ineke Phaf-Rheinberger | Einleitung

Zetho Cunha Gonçalves (2)

Zetho Cunha Gonçalves wurde 1960 in Huambo geboren, einer Stadt, die in seinem Geburts­jahr noch Nova Lisboa hieß. Er besuchte die Sekun­dar­schule Alexandre Herculano und stu­dierte an­schlie­ßend Land­wirtschaft in Portugal.

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  Zeitschriftenlese
März 2012 | Michael Buselmeier
Merkur, Akzente, Kommune
»Zwei recht komplizierte, schwer darstellbare, aber vielfältig an- und aufregende Essays bestimmen das jüngste Heft der Akzente und bezeugen zugleich Qualität und Not­wendig­keit dieser Zeit­schrift in ihrem 59. Jahrgang. Da ist zunächst ein auch sprachlich höchst origineller Vortrag des Schweizer Schriftstellers Thomas Hürlimann, der vom wandernden Friedrich Nietzsche und seinem roten Regen­schirm handelt (Adorno spricht von einem Sonnenschirm).«

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  André Schinkel | Parlando    (D. Ebert)
Lyrik, Prosa und Essays von André Schinkel in einem neuen Band

Wenige Tage vor André Schinkels 40. Geburtstag liegt nun der Band „PARLANDO“ vor, der vierundvierzig Texte aus den Jahren 1991 bis 2011 umfasst. Es sind Texte, die entstanden sind, ehe die „Jugend des Alters“ beginnt, Texte eines „beseelten Archäologen“ und „skeptischen Germa­nisten“, die die Spann­weite „zwischen dem Bleiben und dem sicheren Ende eine Zeitlang zu über­brücken“ versuchen.
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Gibt es die Aporien der Avantgarde?

Essay von Bertram Reinecke
 
 
 

Sächsische Autobiografie von Gerhard Zwerenz | 78. Nachwort

Die Heldensöhne der Urkatastrophe

»Links, rechts oder einfach eine Mitte zu sein reicht nicht mehr. Es fehlt an Substanz. Der Sozialismus als unge­fähres Ziel leidet analog zum Christen­tum an horrender Begriffs­schwäche. Selbst das honorige Allein­stel­lungs­merk­mal der Links­partei, die einzige radikal­soziale Friedens­partei im Bundes­tag zu sein, führt nicht zum Aus­bruch aus der 10%-Falle.«

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Katharina Bendixen | Ans Meer

Aus: Gern, wenn du willst (Neue Erzählungen 2012)

Seit zwei Wochen ist jeder Tag gleich. Ich stehe gegen sieben auf, schlüpfe in meine Hose und den winddichten Pulli meines Freunds, gehe die Treppen leise nach unten, laufe die leere Dorfstraße entlang bis zur Düne, dann jogge ich zum Hundestrand und zurück. Normalerweise schwimme ich, aber das hat der Arzt mir nicht erlaubt, und das Meer ist ohnehin noch zu kalt.

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Räume für ein Katzen­leben | Reportage von Katharina Bendixen
 


poet
literaturmagazin

Tom Schulz    * 1970

die Freundinnen

auf Raucherbalkonen die leichte
zwischen Daumen- und Zeigefinger
Welt, eine blasse Röte der Lippen

klebt an den Filtern, die Freundinnen
wurden eingekleidet von einer Brise
Laura, Emilia, jene abwesende Geste

nah sind wir uns, sagen sie
wie Cocapflanzen, wir tragen Seide
über Seide, jeweils eine Schicht

aus einer der Bijouterien kamen wir
für immer verändert, Schneeflocken
ähnlich, mit unseren ungeborenen

Kindern im Unterleib; der Himmel
hat längst die Farbe von Feigenblättern
aus dem dritten Orden mit fleischigen

Armen fiel Marcella, die vierte
von ihnen, niemand sah sie vorsommers
aufsteigen, schwalbengleich

in subalternen Städten schleichen sie
durch Wildkatzenstreifen; ich weiß
dass der Nachtwind sie zudeckt

behangen mit Gotteslob, silbernen
Kettchen, Tattoos aus Tränen
& Schiffen, unsinkbar

Tom Schulz in poet 12 | Innere Musik (Berlin Verlag).

  Gefördert durch den Deutschen Literaturfonds e.V.

  Veranstaltungsvorschau

  Neue Lyrik

Niklas Lem Niskate

Kenah Cusanit

Elke Erbs Poetics 11

  Gespräche

Gerald Uhlig im Gespräch mit Francisca Ricinski

Kurt Drawert | Literatur und Zeit

Markus Orths | Heute minus zwanzig Seiten geschrieben

  Neue Prosa

Lothar Quinkenstein | Prosa & Lyrik

Marc Oliver Rühle | Prosa

  Kritik

Art Spiegelman | Die wilde Party| Mario Osterland

Natalja Kljutscharjowa | Dummendorf | Dietmar Jacobsen

Augusto Monterroso | Das schwarze Schaf ... | C. Gruber

  Verlag poet

  poet nr. 12
literaturmagazin
Lyrik, Prosa, Gespräche

Inka Parei, Kerstin Hensel, Tom Schulz, Schorsch Kamerun u.v.a.
ca. 340 S. | 9.80 €
Frühjahr 2012

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  Verlag Prosa

  Katharina Bendixen
Gern, wenn du willst
Erzählungen
poetenladen, 2012
Hardcover, 120 S. – 16.80 €
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Mit leisen, unauf­dring­lichen Tönen und einer Zärt­lich­keit für die Fi­gu­ren spürt Ka­tha­rina Ben­dixen der Ab­grün­dig­keit mensch­licher Exis­tenz nach.



  Verlag Lyrik

  Anne Dorn
Wetterleuchten
Gedichte
Kulturstiftung d. F. Sachsen
Hardcover, 16,80 €
poetenladen, 2011/12
portofrei online bestellen

Ein großes Debüt – 86 Jahre alt hat Anne Dorn werden müssen, um ihren ersten Gedichtband zu ver­­öffentlichen ... Jürgen Brôcan

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  Münchner Reden   Lyrik Kabinett

Martin Mosebach: Ein Haus für Gedichte

Heinrich Detering: Vom Zählen der Silben

Einleitung zur Folge

  Es gibt eine andere Welt

Sächsische Lyrikanthologie

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