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Gabriele Trinckler
von rechts kamen die widder
in phalanx den kanal herabgeschwommen
wo wir in unseren klitzekleinen motorbooten
das wasser außen hielten mit schädeldecken
und schöpfkellen aber wir hatten keine angst

waren ja noch babys und ertrinken konnte man
überall ob hier oder in den brandungskehlen
unter den kreideklippen dieser stadt tragen
straßen kopfsteinpflaster gassen sind schmal

und retter aufdringlich das weiß die sippe
seit dem neolithikum nur die widder müssen
wir fürchten die dringen in unseren bauch
wie deutlich ich seh sie verlassen uns nicht

 

Gabriele Trinckler    01.11.2007    Druckansicht Zur Druckansicht - Schwarzweiß-Ansicht    Seite empfehlen empfehlen

Gabriele Trinckler
Lyrik