poetenladen    poet    web

●  Sächsische AutobiographieEine Serie von
Gerhard Zwerenz

●  Lyrik-KonferenzDieter M. Gräf und
Alessandro De Francesco

●  UmkreisungenJan Kuhlbrodt und
Jürgen Brôcan (Hg.)

●  Stelen – lyrische GedenksteineHerausgegeben
von Hans Thill

●  Americana – Lyrik aus den USAHrsg. von Annette Kühn
& Christian Lux

●  ZeitschriftenleseMichael Braun und Michael Buselmeier

●  SitemapÜberblick über
alle Seiten

●  Buchladenpoetenladen Bücher
Magazin poet ordern

●  ForumForum

●  poetenladen et ceteraBeitrag in der Presse (wechselnd)

 

Christoph Wilhelm Aigner

Mitten im Land


Von den über Hänge
gestrafften Wiesen
gleiten und in
Getreidefeldern
wälzen sich Wind
und Windeskinder
Dort steh ich
dich seh ich
Herzschlag in meiner Zunge

Nach dem Winter


Nichts hat sich ereignet
Hab Holz gehackt und das Holz
redete von Glut
zweiundzwanzig Briefe geschrieben zwei erhalten
dem Regen zugesehn
wie er vom Wind auf Händen
getragen wurde und doch fiel
Ein anderer bin ich jetzt

Landsolo


Langsamer Wind
Getreidefeld
Wimpern am schläfrigen Sommer
Alleinsein mit wem

Aus: Landsolo (Otto Müller, Salzburg 1993)

C. W. Aigner  31.07.2009     Druckansicht  Zur Druckansicht - Schwarzweiß-Ansicht    Seite empfehlen  Diese Seite weiterempfehlen

 

 
Christoph Wilhelm Aigner
Lyrik
Gespräch