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Boris Preckwitz
wir – das volk


dann aber setzen sich menschen in marsch.
  in ihnen brennt eine helle flamme,
  und sie werden sagen:

fragt nicht, was das land für euch tut,
  und tut euch das land nicht an.
greift ein, wo der staat sich zuerst dient,
  und diesem staat dient euch nicht an.
stellt klar, was wirklich zur wahl steht,
  von nun an ist kampf programm,

denn der staat ist es nicht, der den plan hat,
  und es braucht auch kein amt, das die macht hat.
  gewalt, die uns frei macht, ist widerstandsrecht.

(Erstveröffentlicht im Gedichtband: wahnpalast, hochroth Verlag, Berlin 2012)

Boris Preckwitz   2014    Druckansicht  Zur Druckansicht - Schwarzweiß-Ansicht   

 

 
Boris Preckwitz
Lyrik