Anne Seidel: Chlebnikov weint

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Gedichte 
• Chlebnikov weint
• Reihe Neue Lyrik – Bd. 9
• Kulturstiftung des Freistaates Sachsen 
• poetenladen 2015  
• Hardcover 72 S. 
• ISBN 9783940691675


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Anne Seidel
Chlebnikov weint
Gedichte

Mit dem Titel bereits signalisiert Anne Seidels Debütband Nähe zu einem der wirkungsmächtigsten russischen Dichter und zum russischen Futurismus. Die Deterritorialisierung der Worte, eine Art Aneignung des Futurismus, führt nicht nur zu einer neuen klanglichen zarten Klarheit und einem rätselhaften Sinn, sondern verlangt auch danach, dass in diesen Texten immer mit äußerster Genauigkeit gedacht wird. Die Sichtbarkeit dieses Denkens durchzieht diese Gedichte und macht ihre Untrennbarkeit genauso aus wie das Russische, auf das immer wieder Bezug genommen wird.

"In einem gewissen Sinne wirken Anne Seidels Gedichte kryptisch. In ihrem assoziativen Verfahren gleichen Worte Schlaglichtern, die punktuell eine Szenerie erhellen oder aufscheinen lassen, osteuropäisch anmutende Kultur- und Stadtlandschaften etwa, wie es z.B. in dem bei aller Reduktion wunderbar atmosphärischen Gedicht Sankt Petersburg zu beobachten ist."  Jayne-Ann Igel

Anne Seidel, 1988 in Dresden geboren, Studium der Slavistik und Osteuropäische Geschichte an der Universität Gießen. Seit 2011 hat sie verschiedene surreale und minimale Projekte in Dresden initiiert und veröffentlichte in verschiedenen Zeitschriften. Der Gedichtband Chlebnikov weint ist ihr Debüt.

Reihe Neue Lyrik – Band 9
Herausgegeben von Jayne-Ann Igel,
Jan Kuhlbrodt und Ralph Lindner

 ISBN 978-3-940691-67-5