Hell's Bells

Neu

Christiane Geldmacher (Hg.) 
• Hell's Bells 
• Kriminalgeschichten 
• poetenladen, Leipzig 2008 
• 176 Seiten, Klappenbroschur 
• ISBN 978-3-940691-02-6 

Mehr Infos

13,00 €

Details zum Buch

Hell's Bells -  Kriminalgeschichten 

Christiane Geldmacher (Hg.) 

Fünfzehn deutschsprachige Autoren bieten spannungsgeladene Krimis, deren Spektrum vom klassischen Plot bis zu Formen heutigen Erzählens reicht. Man begegnet dem Serienkiller oder der betrogenen Ehegattin – und es gibt Geschichten, die ganz ohne Leiche auskommen. Kleinster gemeinsamer Nenner ist die Spannung, das, was Patricia HighsmithSuspense nannte.

Vorwort


Auf die Frage Was ist ein Krimi? gibt es keine einhellige Antwort. Weder von den Autoren noch von der Kritik. Indikatoren für einen Krimi, hört man, seien Leichen, Täter, Ermittler. Stimmt aber nicht. In der Kurzkrimisammlung Hell's Bells – und nicht nur dort – gibt es Geschichten, die ganz ohne Leiche, Täter und Ermittler auskommen. Ihr kleinster gemeinsamer Nenner ist die Spannung, das, was Patricia Highsmith Suspense nannte. 

Das Whodunnit spielt in Krimikurzgeschichten zwangsläufig eine untergeordnete Rolle. Ein Kurzkrimiautor hat nicht die Möglichkeit, ein komplettes Ermittlerteam mit Kommissaren, Gerichtsmedizinern, Kriminaltechnikern und Staatsanwälten aufzufahren, denen ein ebenbürtiges Tableau an Verdächtigen gegenübersteht. Die Kurzgeschichte lebt von der Reduktion, der Verdichtung; sowohl in der Sprache als auch in der Erzähltechnik, dem Personal, der Handlung, dem Ort und in der erzählten Zeit. Oft sind nur zwei, drei Personen im Mittelpunkt der Handlung, oft ist es nur ein Kammerspiel, ein Einakter. 
... 

Hell's Bells versammelt fünfzehn Geschichten von Autoren aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Sie spielen in München und in Berlin, in Ostfriesland und den Schweizer Bergen, in London und in Kanada, auf Jersey und in der Dominikanischen Republik. Oder an keinem weiter definierten Ort. Sie können alle in einem einzigen Zug gelesen und erlebt werden. Verbrechen finden in den Geschichten statt – oder auch nicht. Sie werden aufgeklärt – oder auch nicht. Es waren Männer – oder Frauen. Wesentlich ist das für die Geschichten nicht. Menschen sterben. Das Leben geht weiter.

Christiane Geldmacher (Hg.)
Hell's Bells
Kriminalgeschichten
poetenladen, Leipzig März 2008
176 Seiten, 13 Euro
engl. broschiert, fadengeheftet
ISBN 978-3-940691-02-6