poet 22

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Literaturmagazin 
• 216 Seiten, Softcover 
• Gesprächsthema: Literatur u. Philosophie
• poetenladen, Frühjahr 2017


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poet 22 – Literaturmagazin

Literatur und Philosophie befruchten sich seit jeher gegenseitig. In der 22. poet-Ausgabe geben fünf Gespräche Einblick in die vielfältigen Verflechtungen, die spätestens mit Platon beginnen. Philosophen und Literaten sprechen über Romantik und Idealismus, über Kleist und Beckett und über aktuelle Gedichte. Die Prosa konzentriert sich auf die Schweiz – mit einem Abstecher nach Äquatorial Guinea. Lyrisch öffnet sich ein Spektrum von jungen Dichtern, die es zu entdecken gilt, bis zur Kommentierung von Gegenwartslyrikern wie Thomas Kling.


»Meine These ist, dass die Literatur immer am besten war in Zeiten, wo ein produktives Verhältnis zur Philosophie da war.« Rüdiger Safranski

»Eine Philosophie, die nichts fürs Leben taugt, ist eigentlich keine Philosophie. In der Literatur ist es umgekehrt.« Peter Neumann

»Nichts, was keinen Wahrheitsanspruch mit sich führt, geht uns, die Leser, im Grunde auch nur das Geringste an.« Peter Strasser

»Für mich war Philosophie immer Arbeit an der Sprache, mein Ziel war es immer, zu schreiben.« Heinz Helle

»Und Sprache ist auch Erkenntnisinstrument. Aber nicht das einzige.« Sabine Scho

Editorial  |  poet nr. 22

Prosa aus der Schweiz eröffnet die 22. poet-Ausgabe und zeigt eine erstaunliche Bandbreite an Erzählweisen. Die Frage nach gemeinsamen Stilmerkmalen würde der Vielfalt gleichwohl nicht gerecht. Äquatorialguinea, eine ehemals spanische Kolonie an der Westküste Afrikas, ist halb so groß wie die Schweiz und Heimat der Autoren Donato Ndongo-Bidyogo und Justo Bolekia Boleká. Bereits 1973 schilderte Ndongo-Bidyogo in der Erzählung Traum, wie junge Afrikaner auf untauglichen Schiffen nach Europa zu gelangen versuchen und dabei ertrinken. 

Die poet-Gespräche über Literatur und Philosophie geben Einblick in eine durchaus problematische Beziehung, die spätestens mit Platon be­ginnt. Philosophen und Literaten sprechen über Romantik und Idealismus, über Kleist und Beckett. Ob sich in den Gedichten, die heutzutage in Literaturzeitschriften stehen, zumeist eine Subjektivität aufspreizt, so eine These, mag der Leser selbst prüfen. Lyrisch reicht das Spektrum von jungen, noch zu entdeckenden Dichtern bis zur Kommentierung von Gegenwartslyrikern wie Thomas Kling.

poet nr. 22
Literaturmagazin
Andreas Heidtmann (Hg.)
poetenladen, Leipzig Frühjahr 2017
254 Seiten, 9.80 Euro
ISBN 978-3-940691-83-5
Gefördert von der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen

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