poet 20

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Literaturmagazin 
• 232 Seiten, Softcover 
• Gesprächsthema: Literatur u. Wettbewerb
• poetenladen, Frühjahr 2016


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poet 20 – Literaturmagazin

Literatur und Wettbewerb lautet das Gesprächsthema der 20. poet-Ausgabe: Welchen Nutzen hat das öffentliche Wettlesen, wie verlässlich sind Juryurteile, werden Autoren durch das Wettbewerbswesen zu Konkurrenten erzogen? Das Thema hat viele Facetten: Die gesamte Literatur steht in einem Wettbewerb. Eröffnet wird der 20. poet mit Prosabeiträgen. Neben deutschsprachiger Lyrik gibt es internationale Poesie, original und übersetzt, aus der Ukraine, aus Kuba, Russland und Costa Rica!

"Was gut oder schlecht ist, entscheidet sich im Diskurs." Kurt Drawert

"Sicherlich lässt sich gute Literatur auch über Wettbewerbe finden." Hendrik Jackson

"Ich glaube gar nicht, dass Preise tatsächlich einem Autor eine gesellschaftliche Bedeutung verleihen." Clemens Setz

"Die Frage ist, ob man, um Geld zu bekommen, nicht automatisch schon eine Kunst machen muss, die auf bestimmte Weise geformt ist." Tabea Xenia Magyar

"Prekäre Verhältnisse, materielle Sorgen und Zukunftsängste sind im Grunde immer äußerst kontraproduktiv." Christoph Wenzel

Editorial  |  poet nr. 20

Wettbewerb und künstlerische Arbeit scheinen einander auszuschließen. Doch mit der Hinwendung zur Öffentlichkeit greifen die Gesetze des Marktes: Literaten treten zum Wettlesen an, Texte werden von Jurys bewertet, von Institutionen prämiert und in den Medien gepriesen oder verrissen, was entscheidenden Einfluss auf die Schriftsteller-Laufbahn hat. Wie sehen sich die Autorinnen und Autoren in diesem Prozess? Fünf Gespräche in der 20. Ausgabe des poet-Magazins geben Auskunft.

Im Prosateil findet sich ein anregender Querschnitt durch mehrere Er­zählergenerationen, angefangen mit Freya Morisse (*1992) über Christina Maria Landerl, die 2011 mit einem Prosaband debütierte, bis hin zum Wiener Autor Xaver Bayer und zum Erzähler Michael G. Fritz, der 1953 in Berlin geboren wurde und Verfasser zahlreicher Erzählbände und Ro­mane ist.

Lyrisch streift der poet Russland, Kuba, Costa Rica und die Ukraine. Eröffnet wird der Gedichtteil aber in der Schweiz mit Auszügen aus ei­nem Langgedicht Kurt Drawerts, in dem es heißt: »Wirklich, wahn-?/ sinnig nett ist die Schweiz.«

Andreas Heidtmann, Frühjahr 2016

poet nr. 20
Literaturmagazin
Andreas Heidtmann (Hg.)
poetenladen, Leipzig Frühjahr 2016
232 Seiten, 9.80 Euro
ISBN 978-3-940691-74-3
Gefördert von der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen

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