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Andreas Noga

kalte liebe


deine schritte verwunden den schnee
verwundert liegt er und schaut
dir nach seltsam berührt

du hast eindruck hinterlassen
zwischen auto und haus
wo du ihn abstreifst

einfach liegen läßt
auf der matte
er soll draußen bleiben

wo er hingehört
die verletzungen mit neuschnee füllen
und auf eine andere warten

der er unschuld beteuern kann

 

Aus: Bernsteinäugiges Fellchen, Rhein-Mosel-Verlag 2007

Andreas Noga  22.01.2009     Druckansicht  Zur Druckansicht - Schwarzweiß-Ansicht    Seite empfehlen  Diese Seite weiterempfehlen
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Lyrik