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Andreas Noga

kamingedicht


dieses gedicht sitzt mit mir am kamin
und wärmt sich die versfüße

wir lauschen in die stille
zwischen dem knacken der scheite

die leicht geworden sind vor glut
und trinken wein

das gedicht sagt wein vertreibe
die angst vor der ungeschriebenen zeile

aber was vertreibt die angst
vor der geschriebenen frage ich

das gedicht schweigt
wir schauen ins feuer

und schaukeln den wein
im glas in den händen

 

Andreas Noga  22.01.2009     Druckansicht  Zur Druckansicht - Schwarzweiß-Ansicht    Seite empfehlen  Diese Seite weiterempfehlen
Andreas Noga
Lyrik